AUSATMEN, LOSLASSEN, RAUS! - MIT DEN NEUEN REISE-TASCHENBÜCHERN

Städte, Inseln, Regionen entdecken, die Persönlichkeit eines Ortes erkunden, die Perspektive wechseln. Einfach im Hier und Jetzt sein, an einem ganz individuellen Lieblingsort. Eintauchen in Hintergründe im journalistisch fundierten Magazin, durch die Stadt streifen, sich treiben lassen, auf außergewöhnliche Entdeckungstouren gehen.

Mit den neuen DuMont Reise-Taschenbüchern ist all das möglich: 35 Titel warten nur darauf, in die Reisetasche gesteckt zu werden und mit ins Reiseziel einzutauchen.

Mit vielen neuen Rubriken, überarbeiteten Inhalten und Texten, die noch näher rangehen. Ein persönlicher, inspirierender Reisebegleiter zwischen Urbanität, Natur und Sport – das DuMont Reise-Taschenbuch.

DAS IST NEU UND ANDERS

Lieblingsorte - besondere Orte entdeckt von den DuMont Autoren

  • Bezaubernd, SKURRIL oder auch mal VERWUNDERLICH
  • Eintauchen in ein ANDERES LEBEN und einen fremden Alltag
  • Orte, die VERBLÜFFEN und zum Schmunzeln bringen

Touren – aktiv vor Ort

  • NEUE WEGE gehen und UNGEWÖHNLICHES entdecken
  • Noch mehr ORIGINELLE TOUREN: aktiv sein, entspannen, Unbekanntes wagen
  • Vielfalt erleben: Von der KRIMI-TOUR zu kriminellen Schauplätzen über Entdeckungsfahrten mit dem TUK TUK bis zu Wanderungen auf wilden WÜSTENWEGEN

 

Das Magazin – geht ganz nah ran

  • Lesenswertes Reisefeuilleton mit Interviews, Reportagen und Porträts
  • FACETTENREICHE Bandbreite an Themen

Die Adressen – ausgewählt und persönlich

  • Aktuell, neu, TRENDIG
  • INDIVIDUELL, ungewöhnlich und UMWELTBEWUSST
  • Von unseren Autorinnen und Autoren empfohlen

Neue Rubriken


Der Überflieger

– mal eben das Reiseziel überfliegen und lesen, wo was besonders ist.

Eintauchen & erleben

Zu jeder Region und jedem Stadtteil: eine Vorschau auf die ganz besonderen „Da-will-ich-hin-Orte“.

Zugaben

Dicht dran an den Menschen: Reportagen, Interviews und Nahaufnahmen am Ende jedes Kapitels.

Die neuen Reise-Taschenbücher in unserem DuMont Reise Shop entdecken oderhier einen Blick ins Reise-Taschenbuch Bretagne werfen

EINBLICKE IN DAS DUMONT REISE-TASCHENBUCH BRETAGNE

EINTAUCHEN UND ERLEBEN - in der Bretagne

– Bretagne-Autor Manfred Görgens

FRISCHER WIND UND VIEL RAUM FÜR NEUE ERFAHRUNGEN

Vor Ort unterwegs – die besten Tipps für Ihre Reise

RENNES UND UMGEBUNG

Herzstück der Bretagne ist die alte und neue bretonische Hauptstadt Rennes, eine echte Offenbarung, wenn man erst einmal hineinhorcht. Und in ihrem Umland stehen trutzige Festungen, verlaufen schiffbare Kanäle, sollen Wälder die Heimat von König Artus gewesen sein.

Aus dem DuMont Reise-Taschenbuch:

Urlaub mal anders

Koffer auspacken, ab an den Strand. Das ist die klassische Variante. Sie führt vielleicht direkt in die Bretagne, aber sicher nicht zu den Bretonen. Vielleicht unternehmen Sie einfach mal etwas, das Ihnen sogar daheim nicht im Traum einfiele. Sitzungen des Stadtrats von Rennes sind öffentlich. Schauen Sie zu, erleben Sie das prächtige Hôtel de Ville 9 hautnah. Falls Sie der Sprache mächtig sind, lernen Sie sogar noch etwas über französische Kommunalpolitik. Falls nicht, bleibt immer noch das erhebende Gefühl, einmal mittendrin gewesen zu sein.

Am Lieblingsort unseres Autors in Rennes ist man ebenfalls mittendrin im Geschehen:

Mit dem Kopf durch die Wand?

Beim Schlendern über einen Zebrastreifen im Univiertel entdecke ich überdimensionale Street Art, entstanden beim Teenage Kicks Festival – einem jährlichen Treffen von Graffiti-Künstlern, wobei der Begriff Teenager dehnbar ist. Street-Art-Künstler Seth alias Julien Malland war bei Erstellung dieses Wandgemäldes längst jenseits der vierzig. Malland ist international unterwegs – Indien, China, Mexiko... und in Rennes. Er lässt sich inspirieren von Kultur, Politik und manchmal auch nur von der Kargheit einer Wand. Ich frage mich, was die Frau hinter der Mauer entdeckt? Ein Einblick oder Ausblick? Malland lässt Raum für Interpretation, und das mitten auf der Straße. Gut, dass ich auf einem Zebrastreifen stehe, da halten die Autos an – ein freundliches Hupen weckt mich aus meinen Betrachtungen...

MONT ST-MICHEL UND CÔTE D’ÉMERAUDE

Der malerische Fels im Wasser zählt zum Pflichtprogramm, immerhin steht er auf der Liste des UNESCO Welterbes. Auf der Spitze thront die grandiose Wallfahrtsstätte – die Kirche St-Michel. Sie gehört nach dem Pariser Eiffelturm zu den beliebtesten Reisezielen Frankreichs.

 

Tipp in der Region:

Eine Tour vom Cap Frehel zum Fort La Latte - Küstenwanderung zu einer trutzigen Festung

Lohnendstes Ziel der ohnehin schönen Strecke ab Dinard entlang der Küste ist das 70 m über dem Meer aufragende Cap Fréhel, dessen rötlich gefärbter Stein in Kontrast zum Blau und Grün des Wassers tritt. Das atemberaubende Kap, wo Papageientaucher, Silbermöwen, Lummen und Krähenscharben ein geschütztes Paradies gefunden haben, gehört zum Pflichtprogramm einer Bretagne-Reise. Der weiteste Ausblick eröffnet sich von der Plattform des 1946–50 errichteten Leuchtturms.

 

CÔTE DE GRANIT ROSE UND CÔTE DE BRUYÈRE

Blaue Woge, rosa Brocken — die Granitküste ist wie ein übermächtiger Impuls, der die Fantasie aufrüttelt.

Tipp unseres Autors: Eine Tour ganz nah am Meer

 

NORDWESTKÜSTE UND HOCHLAND

Die Wildnis ruft — besonders laut an den Felsküsten des Atlantiks und im rauen Hinterland.

Einzigartes Highlight ist das Vallée des Saints. Ein Auszug aus dem neuen DuMont Reise-Taschenbuch Bretagne:

Verrücktes für die Ewigkeit

Noch einmal: Diese Gegend hatte für die Kelten Gewicht – vor der römischen Zeit und noch lange nach der Christianisierung. Von daher und keineswegs nur zur Belebung einer verschlafenen Region hat ein erstaunliches Großprojekt dort seine Berechtigung. Das ›Tal der Heiligen‹ ist auf dem 230 m hohen Hügel Quénéquillec in der Gemeinde Carnoët angesiedelt und hat was von Osterinseln. Hier sind es allerdings keine Büsten, sondern 2,5–8 m hohe Vollplastiken aus Granit, die eines Tages mehr als 1000 Heilige der Bretagne zeigen werden. Die Idee dazu hatte der Philosophieprofessor Philippe Abjean 1990 anlässlich des 1500. Geburtstags von St-Paul Aurélien. Seit Juli 2009 werden Figuren aufgestellt, zuerst in St-Pol-de-Léon, seit 2012 auf diesem 12 ha großen Areal. Gesponsert von Firmen und Privatleuten, werden sie von unterschiedlichen Künstlern aus aller Welt in öffentlichen Aktionen unter freiem Himmel gefertigt. Im ersten Jahr kamen 40.000 Besucher, 2017 waren es bereits 340.000. Wer sich an der Aktion beteiligen will, ob als Künstler oder Spender, findet Details auf der Website.

www.lavalleedessaints.com, immer frei zugänglich, Führungen 2,50–5 €; Infozentrum mit Boutique Mai–Sept. tgl. 11–13, 14–18.30, Okt.–April 10–13, 14–17.30 Uhr

DER SÜDWESTEN

Surfen, segeln, auf Hektik pfeifen — ein Hoch auf Tradition und Wassersport. Die Südwestecke verbindet Gleichmut mit Beständigkeit. Mit der Bucht von Audierne stehen immerhin 25 km Sandstrand zur freien Faulenzer-Verfügung.

Der Lieblingsort unseres DuMont Autors:

 

Brüder unter der Brücke

Es ist ein sehr eigener Kosmos und gewiss keiner, der jedem behagt. Seebären mit zotteligem Haar und Bart schlurfen vorbei, Angler üben sich in Geduld und hoffen, etwas fürs Abendmenü an den Haken zu bekommen, Hafenarbeiter in Öljacken sitzen vor Imbissbuden und essen geruchsintensive Makrelen, hoch oben jagen Autos über die Brücke. Und dazwischen irren Touristen umher, offenbar unschlüssig, ob sie das Schiffsmuseum im Port Rhu von Douarnenez schön oder hässlich finden sollen. Hier ist die Welt der Irritationen nahezu perfekt und hat mich schon oft eingeladen, das Abendessen in einem der urigen Restaurants am Kai zu genießen.

LA CORNOUAILLE

Strände wie gemalt — die Südküste war Pionier, was den Besuch bedeutender Künstler und Schrift steller angeht. Längst hat die Bohème den Familien Platz gemacht. Geblieben sind traumhafte Strände mit Sand und auch ein wenig Fels.

Der Lieblingsort unseres DuMont-Autors befindet sich hier auf den Spuren von Paul Gauguin:

Paul, Marie und die Kopie

Da sitze ich mit einer Postkarte, darauf Marie Henry vor ihrer Buvette de la Plage. Während Touristenscharen auf Gauguins Spuren nach Pont-Aven reisen, war es in Wahrheit diese Pension in Le Pouldu, in der Paul Gauguin seinen Südseeträumen verfiel. Hier war er fern des Künstlerrummels und konnte seiner Fantasie freien Lauf lassen. Marie Henry bezahlte er mit Bildern. Als seine Arbeiten aber an Wert gewannen, zog er seine frühere Wirtin in einen Rechtsstreit. Gauguin verlor, dennoch war Marie nicht gut auf ihn zu sprechen. 1989, 100 Jahre nach dem Einzug des Künstlers in die Buvette, wurde drei Häuser weiter das Maison-Musée eröffnet. Ein seltsam-melancholischer Ort, denn alles ist nur Nachbildung der Originalpension.

10, rue des Grands Sables, Le Pouldu, Clohars-Carnoët, maisonmuseedupouldu.blogspot.de

QUIBERON UND DER MORBIHAN

Sonnig und warm – das Klima trieb schon die bretonischen Ötzis zur Hochform: Mehr Steinzeit geht nicht. In diesem schönen Eckchen der Bretagne warten Sandstrände und Küsten auf der Presqu'île des Quiberon, die berühmten Steine von Carnac, die Fachwerkstadt Vannes und die hübschen Inseln im Golfe du Morbihan.

Das war noch nicht genug Bretagne? Die "Zugabe" aus dem neuen DuMont Reise-Taschenbuch:

Am Ende ist nur der Anfang: Über die Grenze geschaut

Zwei Herren schauen ins Ungewisse. Der eine ist aus Fleisch und Blut, aber unbekannt, der andere aus Bronze und tot: Mr. Hulot, der nach dem Willen von Regisseur Jacques Tati 1953 in St-Marc Ferien machte. Bretonische Ferien durchaus. Denn es ist ein purer Verwaltungsstreich, dass der historisch gewachsenen Bretagne ein ganzes Département namens Loire-Atlantique entrissen wurde. Dort liegt die zweite bretonische Hauptstadt Nantes ebenso wie der Seehafen St-Nazaire, dort locken die Salzgärten der Guérande und das Anbaugebiet des Muscadet, dort befindet sich mit der Brière Frankreichs zweitgrößtes Sumpfgebiet und mit La Baule ein Badeort oberster Güte. Sehr zu Recht schaut Mr. Hulot neugierig hinüber. Dabei bemerkt er nicht einmal, dass man ihm Saison für Saison die Bronzepfeife stiehlt. Zu seiner Linken steht das Hotel de la Plage, in dem Hulot wohnte. Es war zu Drehzeiten einer der wenigen Orte, die von den Bombenangriffen auf St-Nazaire verschont geblieben waren. Inzwischen ist es modernisiert, aber viele Szenen waren ohnehin in einem Pariser Studio entstanden.

EINBLICKE IN DAS DUMONT REISE-TASCHENBUCH CORNWALL & SÜDWESTENGLAND

EINTAUCHEN UND ERLEBEN - in Cornwall & Südwestengland

– Cornwall-Autorin Petra Juling

FRISCHER WIND UND VIEL RAUM FÜR NEUE ERFAHRUNGEN

BRISTOL UND BATH

Hier Boheme, dort Bürgerlichkeit — Bristol, die größte Stadt im Westen, ist voller Individualisten, sprüht vor Ideen und pflegt einen entspannten Lebensstil, während die kleine Kurstadt Bath ihre bürgerliche Eleganz kultiviert.

Bristol erkundet unsere Autorin auf den Spuren von Street-Art-Superstar Banksy:

WILTSHIRE UND SOMERSET

Landschaftliche Kontraste — zwischen lieblicher Ländlichkeit und schroffem Küstensaum. Kathedralen bestaunen, Vorzeitkulten nachspüren, auf gut geharkten Gartenwegen wandeln oder steilen Küstenpfaden folgen, alles ist drin.

Aus dem neuen DuMont Reise-Taschenbuch Cornwall & Südwestengland:

Somerset gibt sich mit seinen Apfelbaumplantagen wie ein lieblicher Obstgarten. Cider und Käse sind die bekanntesten Produkte der Region, wunderbar geeignet für ein Picknick. In der Grafschaft sind außer der Kathedrale von Salisbury Sehenswürdigkeiten versammelt, die zu den berühmtesten Englands gehören: die prähistorische Kultstätte Stonehenge, der englische Landschaftsgarten Stourhead sowie Schloss und Park von Longleat.

Neben Stonehenge empfiehlt sie einen anderen Ort auf den Spuren der Steinzeit:

Steinzeitmenschen so nah

Stonehenge, schön und gut. Aber es ist nicht das einzige steinzeitliche Henge-Monument in England – ein Henge ist ein Wall in Rundform mit Graben auf der Innenseite. Nur 30 km Luftlinie nördlich von Stonehenge lassen sich die Steine im Steinkreis von Avebury noch greifen, kann man einen Wald aus Hinkelsteinen durchschreiten. Es ist ein gigantischer vorzeitlicher Steinkreis, hunderte Steine in einem äußeren Ring von 330 m im Durchmesser und im Innern zwei weiteren Kreisen. Die Häuser eines neuzeitlichen Dorfes stehen mittendrin, zwei Straßen führen hindurch. Avebury ist rund 4500–5000 Jahre alt. Aber was liegt darunter, gibt es ältere Strukturen? Im Sommer 2017 stellten archäologische Untersuchungen der Universität Leicester die bisherigen Annahmen über den Steinkreis von Avebury auf den Kopf. (...)

DORSET

Merry old England wie aus dem Bilderbuch — Seebäder mit Dauerkirmes, aber auch ländliche Einsamkeit auf grünen Heckenwegen und filmreife Dorfidyllen à la Thomas Hardy – oder Inspektor Barnaby.

Wie wäre es mit einer Tour an der Küste? Badesachen nicht vergessen:

SÜDDEVON

Im Land, wo die Kamelien blühen — ist zwar nicht alles rosa und himmelblau, aber fast. Im Dartmoor können sich die überstrapazierten Sinne erholen von der Farbenpracht und die Fernsicht genießen – oder im Nebel erschauern.

Ein Auszug aus dem neuen DuMont Reise-Taschenbuch Cornwall & Südwestengland:

Mysteriöse Affären

Agatha Christies Romanhelden begegnet man an der Südküste von Devon auf Schritt und Tritt: Hercule Poirot, der belgische Meisterdetektiv mit den kleinen grauen Zellen, und Miss Marple, deren effektivste Waffe außer ihrem Regenschirm der messerscharfe Verstand ist, entfalten ihr Talent am besten in einer geschlossenen Gesellschaft, in der eine Person der Mörder ist … Während des Ersten Weltkriegs arbeitete die in Torquay geborene Agatha Mary Clarissa Miller, Tochter einer englischen Adligen und eines reichen Amerikaners, wie für Mädchen aus gutem Haus üblich, als Krankenschwester, was ihr Zugang zum Giftschrank und Kenntnis über tödliche Wirkstoffe verschaffte. Mit 21 Jahren schrieb sie als Agatha Christie ihren ersten Erfolgsroman: »Mysterious Affair at Styles« (dt. »Das fehlende Glied in der Kette«). Danach folgten 74 Romane und 33 Theaterstücke, darunter der berühmte Dauerbrenner »The Mouse Trap« (dt. »Die Mausefalle«).

NORDDEVON & NORDCORNWALL

Surf & Seafood ist nicht alles — an dieser schaurig-schönen Küste treffen die Hurrikans vom Atlantik auf Land:

Die Surfer-Community hat die meilenweiten flachen Sandstrände im Norden von Devon mit den langen Brechern längst für sich entdeckt und die traditionellen Badeorte an der Barnstaple Bay werden in den Ferienmonaten von Familien in Beschlag genommen. Der Ansturm verliert sich schnell an den weiten Sandstränden, die landeinwärts in Dünen übergehen. Outdoor-Begeisterte unternehmen Exkursionen in den nahe gelegenen Exmoor National Park.

Wer sich lieber an Land fortbewegt, dem empfiehlt unsere DuMont-Autorin diese Radtour auf dem Camel Trail:

WESTCORNWALL & SCILLY-INSELN

The West is the best — türkis das Meer, weiß die Strände, frisch der Fisch. Was will man mehr?

Einer der Lieblingsorte unserer DuMont-Autorin liegt mitten in der Brandung:

Sehnsuchtsort Leuchtturm

Am östlichen Ende der St Ives Bay locken der Sandstrand und die Dünen von Godrevy Cove, vor allem aber der oft fotografierte Leuchtturm rund 300 m vor der Küste auf den Felsen. Godrevy Lighthouse soll Virginia Woolf zu ihrem Roman »To the Lighthouse« inspiriert haben. Als die Schriftstellerin ihn 1892 besuchte, gab es noch einen Leuchtturmwärter. Godrevy Café ist bei jedem Wetter ein guter Anlaufpunkt für eine Tasse Tee. Vom Parkplatz am Godrevy Café ist es ein kurzer Spaziergang, knapp 2 km, zum Aussichtspunkt Godrevy Head.

SÜDCORNWALL

Ein mildes Lüftchen weht über diesen Landstrich, vom Meer ziehen sich verästelte Flussläufe bis tief ins Landesinnere. Die steilen Ufer schaffen ein ideales Mikroklima für die schönsten üppig grünen Gärten.

Eine Tour aus dem neuen DuMont Reise-Taschenbuch Cornwall & Südwestengland:

EINBLICKE IN DAS DUMONT REISE-TASCHENBUCH MADEIRA

EINTAUCHEN UND ERLEBEN - auf Madeira

– Madeira-Autorin Susanne Lipps

FRISCHER WIND UND VIEL RAUM FÜR NEUE ERFAHRUNGEN

FUNCHAL UND MONTE

Flair und Exklusivität — in der Inselhauptstadt pulsiert das Leben. Auf beschwingte Weise begegnen sich hier die bewegte Historie Madeiras und eine umtriebige junge Kulturszene. Für Abwechslung ist gesorgt.

Einer der Lieblingsorte unserer DuMont Reise-Autorin:

Da macht sogar Ticketziehen Laune!

»Er sieht aus wie eine Parkuhr«, diese Redewendung gilt in Funchal inzwischen als Kompliment. Normalerweise werden Parkautomaten ja nicht so umschwärmt. Hier aber doch. Man kommt mit Menschen ins Gespräch, wechselt vielleicht Münzen oder bekommt einen noch nicht abgelaufenen Parkschein in die Hand gedrückt. Vor allem aber: Jeder Automat ist ein Kunstwerk, gestaltet von Künstlern wie Olga Drack aus Polen oder Marcos Milewski aus Argentinien. Einer hat sich in ein florales Gewand gehüllt. Wie in einer chinesischen Tuschemalerei zeichnet sich ein filigraner Baum vor knallig orange-grünem Hintergrund ab. Ein zweiter gefällt sich als Trachtenmädchen vor der Insellandschaft in Grüntönen und Himmelblau. Mein Favorit neben der Kathedrale wurde zu einem Stand für gebrauchte Literatur aufgehübscht. Man möchte zugreifen, doch die Bücher sind Fake. Für die Verwandlung der Parkautomaten sorgt das Projekt Urban Impact, das Farbe in die Stadt bringen soll.

DIE OSTKÜSTE

Sonne und Wolken — der Passatwind weht über Küstenstädtchen wie Caniço, Santa Cruz und Machico. Bizarre Meeresfelsen laden an der östlichen Inselspitze zum Staunen ein, dichte Wälder in den Bergen sind Wanderparadiese.

Traumhaft Übernachten lässt es sich an diesem Lieblingsort aus dem neuen DuMont Reise-Taschenbuch Madeira:

Luxuszelten für zwei

Kennen Sie Glamping? Das flotte Kürzel steht für ›glamouröses Camping‹. Dieses Phänomen ist recht neu, auf Madeira sowieso. In der luxuriösen Öko-Hütte am Lido Galomar übernachten Sie direkt in den Küstenfelsen, also Romantik pur. Warum nicht eine Flasche Sekt im Eiskübel bringen lassen? Keine lästige Technik, kein Stromanschluss. Abends leuchten hier nur die Sterne, nachts wiegen Sie die Wellen in den Schlaf. Nach drei Seiten Holzwände, nach vorne nichts als ein Vorhang. Wenn Sie ihn zurückschieben, schauen Sie aus dem Kingsize-Bett wie von einem Balkon auf Ihr privates Sonnendeck und das Meer hinab. Frühmorgens ein erfrischendes Bad, bevor der Kellner mit dem Frühstück kommt. Das ist doch kaum zu toppen. Muss ja nicht gleich für den ganzen Urlaub sein, aber vielleicht für eine Nacht? Nur im Sommer!

Galo Beach Glamping: Caniço de Baixo, T 291 93 09 30, www.galoresort. com, für 2 Pers. an Wochentagen 90 €, am Wochenende 130 € pro Nacht

DIE SÜDWESTKÜSTE

Riviera Madeiras — sonnensicher und warm zeigt sich die mildeste Seite der Insel. Von hohen Klippen bieten sich beeindruckende Blicke. Dazwischen zwängen sich enge Strände und nette Städtchen.

Um die Felsküste zu erkunden, empfiehlt unsere DuMont Reise-Autorin die folgenden Touren:

DIE NORDKÜSTE

Für Individualisten — hier ist es einsamer, grandioser, aber auch kühler und feuchter als im Inselsüden. Landwirte beharken winzige Feldterrassen, bizarre Lavapools an der Klippenküste laden zum Baden ein.

Stimmungsvoller Lieblingsort unserer DuMont Reise-Autorin Susanne Lipps:

Felstürme in der Brandung

An der Nordküstenstraße gibt es einen Lichtblick zwischen den Tunnelröhren: die enge Flussmündung der Ribeira da Janela. Bei Nordwind brechen sich die Wellen an den vorgelagerten Felstürmen und bieten ein Schauspiel der besonderen Art. In einer Lagune planschen Enten, der Sound des kleinen Wasserkraftwerks übertönt die Brandung. Düstere Lavasäulen versperren den Ausgang der Schlucht. Wie um den Vulkan zu besänftigen, hockt in einer Nische eine Madonnenfigur. Der exponierte Strand eignet sich so gar nicht zum Baden, dafür aber zum Fotografieren und Staunen.

DAS INSELZENTRUM

Vielleicht das Schönste — die unberührte Bergwelt mit Gipfelblicken aus der Flugzeugperspektive, schroffen Schluchten und tiefen Tälern. An den Nordabhängen wuchern Lorbeerwald und Rhododendren.

Ein Auszug aus dem neuen DuMont Reise-Taschenbuch Madeira:

Zugabe: Geisterbilder

Optisches Phänomen ›Brockengespenst‹

Wanderer auf dem Weg am Pico do Arieiro staunen nicht schlecht, wenn sie ihren geisterhaften Schatten – wie durch eine Lupe vergrößert – in einem kreisrunden Regenbogen sehen. Erstmals beschrieb Johann Esaias Silberschlag 1780 dieses optische Phänomen am Brocken im Harz. Die Sonne muss der Beobachter im Rücken haben, frühes Aufstehen ist also angesagt. Bei leichtem Wolkennebel taucht das ›Brockengespenst‹ dann schon einmal auf. Dennoch gehört eine ordentliche Portion Glück dazu.

PORTO SANTO UND DIE UNBEWOHNTEN INSELN

Madeira ist nicht allein — zum Archipel gehören eine bewohnte Schwesterinsel und ein paar Robinson-Eilande.

Zwei wunderbare Möglichkeiten aus dem DuMont Reise-Taschenbuch, Madeiras kleine Schwester zu erkunden:

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