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DrehorteFilm ab in Schottland: Wo sich Harry Potter und James Bond „Gute Nacht“ sagen

Sonnenuntergang über dem Lochan na h-Achlaise @VisitScotland.com
Sonnenuntergang über dem Lochan na h-Achlaise @VisitScotland.com

Den Heiligen Gral mit Robert Langdon suchen, Harry Potter auf seinem Schulweg begleiten oder mit James Bond das Hauptquartier des MI6 durchstöbern? In Schottland kein Problem, denn hier hatte schon so mancher Kino-Star seinen Auftritt. Atemberaubende Landschaften mit schroffen Felsen und idyllischen Lochs, die endlosen Highlands und sagenumwobenen Schlösser und Ruinen lassen die Herzen aller Filmfans höherschlagen.

Wild, einsam und romantisch: wie der Drehort, so die Hauptfigur

Auch der berühmteste Geheimagent der Welt scheint beim Anblick der einzigartigen Berglandschaft Glen Coes überwältigt: Seine schottischen Wurzeln führten James Bond alias Daniel Craig im 2012 erschienenen Kassenschlager „Skyfall“ zurück zu seinem Elternhaus, der „Skyfall Lodge“. Gegenüber den zerklüfteten Gipfeln und beeindruckenden Bergspitzen in Glen Coe wirkte nicht nur 007 selbst, sondern auch sein Aston Martin GB5 fast unscheinbar. Kein Wunder, führt man sich vor Augen, dass die tiefen Täler und hohen Berge vor Jahrtausenden ganz real von Gletschern und Vulkanen geformt wurden. Bond war übrigens schon mal in Schottland: Das Eilean Donan Castle in den westlichen schottischen Highlands diente 1999 in „Die Welt ist nicht genug“ als Hauptquartier des MI6. Wie passend, dass das Schloss auf einer Landzunge liegt, die bei Flut zu einer kleinen Insel wird.

Mit dem Hogwarts-Express vorbei an zauberhaften Landschaften

Schottlands verwunschene Burgen und Schlösser sind naheliegende Szenerien für große und kleine Filme. Aber wie sieht es mit Brücken aus? Eine der berühmtesten ist das Glenfinnan-Viadukt, das in mehreren „Harry Potter“-Filmen auftaucht. Wenn die Dampflokomotive „The Jacobite“ im Sommer über das Eisenbahn-Viadukt zwischen Fort William und Mallaig düst, dann leuchten die Augen aller Joanne K. Rowling-Fans. Der Schulweg Harrys und seiner Freunde mit dem Hogwarts-Express hat das 30 Meter hohe Viadukt bekannt gemacht. Die 380 Meter lange Brücke mit bogenförmigen Pfeilern wurde 1901 als Bahnlinie eröffnet und wird heute noch vom Personenverkehr befahren. Fahren Sie doch auch mal rüber!

Auf der Suche – Mythen und Geheimnisse im Herzen Schottlands

Von Harry Potters Zauberkünsten ist es nicht mehr weit zu den Mythen und Legenden Schottlands. Besonders in der gotischen Kirche Rosslyn Chapel aus dem 15. Jahrhundert zeigt sich das geheimnisvolle und sagenumwobene Schottland. Der Autor des „Da Vinci Codes“, Dan Brown, wurde hier, in der Nähe von Edinburgh, zu seinem Roman inspiriert. In der Verfilmung „Das Sakrileg“ gingen Tom Hanks und Audrey Tautou 2006 auf die Suche nach dem Heiligen Gral und versuchten das Rätsel auch in der Rosslyn Chapel zu lösen. Gerüchte, dass dort ein für das Christentum bedeutsamer Gegenstand verborgen sei, kursieren nicht nur im Film. Der Bau der Kapelle dauerte 40 Jahre, dabei ist sie nur ein Drittel so groß wie geplant. Auch die ungewöhnlichen Schnitzereien des Gebäudes sind für viele Verschwörungstheoretiker Beweis genug, dass die Kapelle für die Umwandlung des Templerordens in den Geheimbund der Logen der Freimaurer eine wichtige Rolle spielte. Und was denken Sie?

Wenn Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen

Von den Geheimnissen der schottischen Mythen wurden auch die Autorin Diana Gabaldon und die Produzenten der TV-Serie „Outlander“ in den Bann gezogen. Besonders die mystischen Steinkreise, alten Herrensitze und spektakulären Aussichten hatten es ihnen angetan. Daher wurde auch die komplette TV-Serie vor Ort in Schottland gedreht. Wie Claire, die Hauptfigur der Serie, fühlen sich viele Besucher Schottlands in vergangene Zeiten zurückversetzt. Ob in den Straßen von Inverness, wo Claire und Frank ihre zweiten Flitterwochen verbringen, auf dem romantischen „Great Glen Way“, den die frisch Vermählten hoch zu Ross entlanggaloppieren, oder im „Palace of Holyroodhouse“, in dem Jamie und Claire den Prinzen Charles Edward Stuart anflehen, seinen Kampf aufzugeben: An unzähligen Orten fühlen sich Besucher wie an einem „Outlander“-Set.

Kein Schottland ohne William Wallace!

Zurück in die Vergangenheit führt auch die Suche nach William Wallace. Nicht nur für viele Filmfans ist Schottland das „Braveheart“-Land Nummer eins! Mel Gibson in seiner Paraderolle kämpft in dem Film aus dem Jahr 1995 für die Unabhängigkeit seines Landes, unter anderem in der Schlacht von Stirling Bridge, die 1297 wirklich stattgefunden hat und für die Schotten ruhmreich ausging – bevor sie ein Jahr später den Krieg gegen England verloren geben mussten. „Braveheart“ wurde jedoch nur an einigen wenigen Orten Schottlands gedreht. Nichtsdestotrotz finden Sie hier einige Drehorte, die es zu besichtigen lohnt. So errichteten die Filmemacher zum Beispiel im Glen Nevis Valley am Fuße des Ben Nevis einen Nachbau des Dorfes Lanark, in dem William Wallace aufwächst. Heute hat hier immerhin noch der „Braveheart Car Park“ Bestand. Außerdem dienten die Highlands in Loch Neven, Glen Coe und auf den Bergketten der Mamores als Filmkulisse.

Die Szene hat Schottland im Kasten

Die Liste der Filmschauplätze Schottlands ist lang, denn das Land bietet mit seinen umwerfenden Landschaften die ideale Kulisse für perfekte Szenen. So wurden neben den bereits erwähnten Serien und Filmen auch Streifen oder zumindest einige Ausschnitte für „Merida“, „Trainspotting“, „Local Hero“, „Highlander“, „Rob Roy“, „Mission Impossible“, „Macbeth“, „Cloud Atlas“ und „World War Z“ in Schottland abgedreht. Cineasten sind hier also genau richtig, schließlich könnte hinter jeder Felsformation eine Filmkulisse warten!

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