Tipps für sicheres ReisenSo reagieren Sie im Urlaub auf einen Diebstahl

© Steven Lewis / unsplash.com
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Der Verlust wertvoller Mitbringsel oder wichtiger Unterlagen kann schnell die Freude am Reisen trüben. Aufmerksamkeit ist daher trotz entspannter Urlaubsstimmung auch unterwegs stets geboten. Wenn es doch mal passiert, dass Bargeld, Pass oder Schmuck gestohlen werden, gibt es einige Verhaltensregeln und wertvolle Tipps, wie Sie ihren Urlaub dennoch weiterhin genießen können. Hier verraten wir Ihnen, wie Sie am besten auf einen Diebstahl im Urlaub reagieren, wen Sie informieren sollten und warum es in manchen Fällen sinnvoll sein kann, einen Detektiv zu beauftragen.

Notfall trotz guter Planung

Viel mehr als einen gültigen Pass braucht es nicht, um in ferne Länder zu reisen und endlich den lang ersehnten Traumurlaub anzutreten. Blogs, Magazine und Bücher versorgen Reisende mit umfassenden Informationen, sodass die Planung einfacher geworden ist: Offensichtliche Gefahrensituationen und unsichere Stadtviertel lassen sich meiden. Doch leider kann es trotzdem mal passieren, dass Sie unverschuldet in eine unangenehme Situation geraten. Was tun, wenn Wertgegenstände oder wichtige Unterlagen gestohlen werden? Welche Maßnahmen sollten Sie ergreifen und an wen können sich deutsche Reisende wenden?

Taschendiebstahl in Touristenhochburgen

Zunächst einmal: Treffen Sie für Ihre Auslandsreise Sicherheitsvorkehrungen und meiden Sie wenn möglich gefährlich Orte oder Situationen. Notsituationen können natürlich dennoch auftreten: Ein Gepäckstück ist schnell am Flughafen vergessen oder die Handtasche im Restaurant liegengelassen. Und häufig sind es dann doch Diebstähle oder Raubüberfälle, bei denen wichtige Reisedokumente und Wertsachen abhandenkommen.

Gerade in bei Touristen beliebten Regionen und Städten ist die Wahrscheinlichkeit, bestohlen zu werden, vergleichsweise hoch. Auf den Städtetrip nach Paris oder das Sightseeing-Wochenende in Venedig sollten Sie daher immer nur die wichtigsten Dokumente und eine kleine Summe Bargeld mitnehmen – und direkt am Körper tragen. Taschendiebe sind geübt darin, unauffällig an den Inhalt von Taschen und Geldbeuteln zu kommen, und so bleibt der Diebstahl manchmal lange unbemerkt. Oft ist der Täter bereits über alle Berge, wenn klar wird, was geschehen ist. Wenn Sie wissen möchten, welche Städte als besonders sicher gelten und eine hohe Lebensqualität versprechen, können Sie dies hier nachlesen.

Wertgegenstände auf Reisen

Reisende, die im Ausland Kunst oder teuren Schmuck kaufen, stellen ebenfalls ein lohnendes Ziel für Kriminelle dar – selbst wenn sie Vorsicht walten lassen und Wertgegenstände nicht mit sich herumtragen. Gerade bei Einbrüchen ins Hotelzimmer oder Diebstählen von Koffern bei An- und Abreise werden häufig auch wertvollere Gegenstände erbeutet. In einem solchen Fall kann es sich lohnen, einen Privatdetektiv einzuschalten. Diese Detektei in Hamburg beispielsweise sendet Mitarbeiter ins Ausland, die vor Ort ermitteln. Da die lokalen Polizeibehörden angesichts der Häufigkeit solcher Fälle oft kaum Zeit in eine ausgiebige Ermittlung stecken können, ist die Erfolgsquote bei einem eigens angesetzten Privatdetektiv höher. Bei der Wahl einer Detektei sollten Sie allerdings immer gut darauf achten, dass sich deren Ermittler mit der Rechtslage im betreffenden Land gut auskennen, damit die Suche nach Ihrem Eigentum nicht überraschend juristische Konsequenzen nach sich zieht.

Ansprechpartner vor Ort

Wenn Sie Opfer eines Diebstahls geworden sind, sollten Sie auf jeden Fall die Polizei des Reiselandes informieren und den Fall zur Anzeige bringen. Lassen Sie sich dabei unbedingt auch die Diebstahlmeldung aushändigen: Nur mit dieser polizeilichen Verlustmeldung haben Sie überhaupt eine Chance, den Schaden von einer Versicherung ersetzen zu lassen. Ist der Diebstahl im Hotel geschehen, sollten Sie auch die Hotelleitung und gegebenenfalls Ihre Reiseagentur informieren.

Ein weiterer wichtiger Ansprechpartner für deutsche Staatsangehörige sind die Auslandsvertretungen der Bundesrepublik im jeweiligen Aufenthaltsland: Deutsche Botschaften, Konsulate und Co. sind gesetzlich verpflichtet, Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und Ihnen Beistand zu gewähren. Das bedeutet, sie sind Anlaufstelle, wenn es darum geht, gestohlene oder verlorene Pässe und ähnliche Dokumente zu ersetzen. Sie stellen auch vorläufige Dokumente aus, die eine Heimreise ermöglichen. Auch hier ist es stets von Vorteil, vor der Reise Kopien der Dokumente anzufertigen und separat mitzunehmen.

Auslandsvertretungen: Hilfe zur Selbsthilfe

Wenn neben dem Geld auch noch das Handy weg ist, können Sie ebenfalls von der Auslandsvertretung aus Angehörige in Deutschland anrufen. Darüber hinaus bekommen Sie wertvolle Tipps, wie Verwandte Ihnen schnell und sicher Geld ins Ausland schicken können. In einigen wenigen Ländern ist es auch möglich, eine Überweisung aus Deutschland direkt über die deutsche Botschaft oder das Konsulat abzuwickeln.

Bei Bedarf bekommen Sie hier auch Ärzte, Krankenhäuser oder Dolmetscher vermittelt. Letztere können den Kontakt zur Polizei deutlich erleichtern. Trotzdem stellen die Services der Auslandsvertretungen nur eine Hilfe zur Selbsthilfe dar: Sie sollen dazu in die Lage versetzt werden, Ihre Angelegenheiten vor Ort selbstständig zu regeln.

Was sonst noch zu beachten ist

Wird das Portemonnaie gestohlen, sind oft nicht nur Ausweis, Bargeld und Führerschein verschwunden – fast immer sind auch EC- und Kreditkarten weg. Gerade professionelle Diebesbanden sind schnell und können schon innerhalb der ersten zwei Stunden nach dem Diebstahl mit der Karte Geld abheben oder Zahlungen tätigen.

Wenn Sie die Telefonnummer Ihrer Hausbank nicht kennen oder mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken besitzen, können Sie sich an den Sperr-Notruf wenden. Unter 0049 116 116 können Sie alle Karten zentral vom Urlaubsland aus sperren lassen. Auch wenn Sie Kontobewegungen feststellen, die Sie nicht zuordnen können, empfiehlt es sich, die entsprechenden Karten sofort sperren zu lassen.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Was Sie nicht mitnehmen, kann auch nicht verloren gehen – sortieren Sie Ihren Geldbeutel vor dem Urlaub aus und lassen Sie Bibliotheksausweise, Kundenkarten und ähnliches daheim. So vermeiden Sie im Ernstfall, all Ihre Karten mühsam wiederbeschaffen zu müssen.

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