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Wein und EssenGaumenfreuden aus dem Heiligen Land

Quelle: © iTravel Jerusalem

Die israelische Küche kennt nicht nur Falafel und Humus, sie ist genauso reich an Speisen, wie das Land an Einflüssen aus aller Welt. Neben Gerichten der jüdischen und arabischen Tradition bereichern Rezepte aus Nordafrika und Kochgewohnheiten der osteuropäischen Einwanderer die Speisekarten der Restaurants von Jerusalem. Und auch die israelischen Weine müssen den internationalen Vergleich nicht scheuen; die Region Galiläa-Golan etwa ist ein Anbaugebiet für Spitzenweine, die selbst nach Frankreich exportiert werden.

Potpourri der Geschmacksrichtungen

Im „Chakra“ wird der Kebab aus fangfrischem Fisch zubereitet, Eintöpfe dampfen in großen Kasserollen, die Luft ist von Aromen der europäische, nordafrikanische und asiatischen Küche durchzogen. Das Restaurant in die King George Street 41, Jerusalem, erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Fans von Grillgerichten und israelischen Weinen. Besonders zu empfehlen ist der Thunfisch – und eine Reservierung. Sonst ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass man sich mit den köstlichen Gerüchen aus der Küche zufrieden geben muss.

Seit acht Jahren serviert das „Spoons“ in der Tura Street im malerischen Ortsteil Yemin Moshe morgens, mittags und abends koschere Speisen. Ob Lammgericht, gebackenes Fischfilet oder Knoblauch-Tomaten-Confit, wer hier mediterrane Köstlichkeiten im Kreise einer größeren Gruppe genießen möchte, meldet sich am besten rechtzeitig an. Auf besonderen Wunsch hin passt der Küchenchef die Menüfolge ihrem ganz persönlichen Geschmack an.

Boom der israelischen Weinszene

Es gab eine Zeit, da galt israelischer Wein als ungenießbar: viel zu süß, oder zu scharf und ohnehin viel zu dickflüssig. Kenner wissen, dass sich die Weinanbaugebiete rundum Jerusalem seit den Neunzigern den internationale Qualitätsstandards angepasst haben, und trinken auch im Lokal gerne mal ein Glas israelischen Wein. Ein guter Ort hierfür ist zum Beispiel die Bar „Jabotinsky“. Sie liegt in einem traditionellen Steinhaus im Herzen Jerusalems, am Ben Shetach Walkway 1, und bietet eine grosse Auswahl an feinen Tropfen. Und wenn die Happy Hour am frühen Abend nicht Grund genug ist, hier einmal vorbeizuschauen, dann bestimmt der leckere Burger, der im „Jabotinsky“ serviert wird.

Ein Geheimtipp ist das „Yuda’le“, der kleine, unscheinbare Ableger des beliebten Restaurants „Machneyuda“. Es liegt in der Beit Ya’akov Street und bietet neben vorzüglichen Tapas und kleineren orientalisch-asiatischen Gerichten eine interessante Auswahl an Weinen.

Übrigens muss es nicht immer ein ausgedehnter Restaurantbesuch sein, auch die Strassenküche Jerusalems hat kleine Köstlichkeiten zu bieten. Besonders gerne knabbern die Einheimischen Nüsse und Sonnenblumenkerne, und auch die Falafel, die berühmten, würzigen Bällchen aus Kichererbsen, dürfen auf dem Speiseplan nicht fehlen. Unser Tipp: Probieren Sie Begele! Die kleinen Sesam-Brotringe schmecken am besten, wenn sie mit S’atar bestreut sind, einer ganz speziellen Gewürzmischung nach altem Geheimrezept. Machen Sie sich auf Bazaren und in kleinen Geschäften unbedingt auf die Suche nach der Wunderwürze, es lohnt sich!


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Jerusalem hat das ganze Jahr über kulturell, künstlerisch und kulinarisch einiges zu bieten. Hier finden Sie weitere informative Reportagen über die Kulturmetropole Jerusalem:

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