MaltaKulturerbe vor mediterraner Kulisse

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Quelle: © EF Sprachreisen

Beeindruckende Klippen, türkisblaues Meer und historische Städte – es spricht einiges für einen Besuch des kleinen Inselstaats. Eine Reise nach Malta ist wie ein Sprung in die Geschichte des Mittelmeerraums.

Das kleine Archipel südlich von Sizilien gilt als eine der beliebtesten Reisedestinationen in Europa. Die Insel besticht vor allem mit ihrer atemberaubende Naturlandschaft und ihrer faszinierende Geschichte. In Malta herrschen ganzjährig angenehm warme Temperaturen, was die Insel sowohl währender der Sommerzeit als auch in den Wintermonaten zu einem idealen Urlaubsziel macht.

Kultur, Partynächte oder Entspannung am Strand

Am Meer entspannen, historische Sehenswürdigkeiten besichtigen oder die Nächte durchfeiern, auf Malta und seinen beiden Schwesterinseln Gozo und Comino ist alles möglich. Gerade junge Leute zieht es während der Sommermonate für eine Sprachreise oder einen Kurzurlaub in die lebhaften Städte St. Julians und Sliema. Hier locken neben unzähligen Cafés, Bars und Restaurants auch viele Shopping-Gelegenheiten und ein aufregendes Nachtleben. Besonders der Bezirk Paceville im Westen von St. Julians verwandelt sich während des Sommers zu einer wahren Partyhochburg.

Alle, die sich nach etwas mehr Ruhe und Entspannung sehnen, sollten sich für die kleineren Orte wie Mellieħa, Marsaxlokk oder Mdina entscheiden. Mdina gilt als historisches Zentrum der Insel: Die ehemalige Hauptstadt war eine der ersten Siedlungen der Inseln. Noch heute kann man die langjährige Geschichte in der Altstadt Mdinas bestaunen, in ihren engen Gassen und den sandfarbenen Kalksteinbauten wie dem Stadttor oder der St. Pauls Kathedrale. In Mellieħa befindet sich Maltas längster Sandstrand, es gilt daher als idealer als Badeort. Im malerischen Fischerdorf Marsaxlokk kann man in Ruhe über den Straßenmarkt bummeln und vor einer Kulisse aus typisch-bunten Fischerbooten, den Luzzus, entspannen.

Schmelztiegel der Kulturen

Das Aushängeschild der Mittelmeerinsel ist ohne Frage ihre atemberaubende Landschaft. Von steilen Felslandschaften und grünen, unberührten Feldern bis hin zu Kalksteinklippen, traumhaften Buchen und türkisfarbenem Meer – Malta ist ein Juwel, das man einfach gesehen haben muss.

Eine weitere Besonderheit der Insel ist, dass sie als Schmelztiegel unterschiedlichster Kulturen und Religionen bekannt ist. Über die Jahrhunderte gehörte der kleine Inselstaat nämlich nicht nur dem römischen und dem arabischen Reich an, sondern auch dem normannischen, deutschen, spanischen und zu guter Letzt auch dem englischen Königreich. Erst im Jahre 1964 wurde Malta vom britischen Commonwealth in die Unabhängigkeit entlassen und zehn Jahre später zu einer eigenständigen Republik erklärt. Die Spuren der Geschichte sowie die Einflüsse unterschiedlichster Kulturen sind noch heute überall auf der Insel wahrnehmbar.

Ein gutes Beispiel ist die maltesische Küche, die vor allem durch italienische und arabische Einflüsse stark geprägt ist. Zu den beliebtesten Gerichten gehören lokale Snacks wie Pastizzi (mit Ricotta-Käse oder Erbsenpüree gefüllte Teigtaschen) oder Gbejniet (runde Käsetaler aus Ziegen- oder Schafsmilch). Doch auch andere Spezialitäten wie etwa Suffat, Timpana oder das Nationalgericht Fennek (Kaninchen) sollten bei einem Besuch auf Malta unbedingt probiert werden.

Maltesisch und Englisch als Amtssprachen

Ebenfalls eine Besonderheit der Mittelmeerinsel: Es gibt zwei offizielle Amtssprachen. Viele Einwohner der Insel sprechen die lokale Sprache Maltesisch – eine Varietät des Arabischen mit starken italienischen und, zu geringeren Teilen, spanischen, französischen und englischen Einschlägen. Touristen müssen jedoch keine Angst vor Verständigungsproblemen haben, denn nach 150 Jahren Zugehörigkeit zum britischen Empire ist Englisch ebenfalls offizielle Amtssprache und wird von fast allen Einheimischen gesprochen.

Valletta, die Hauptstadt des Archipels, ist seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe und gilt bis heute als Kulturhauptstadt Europas. Dies liegt vor allem an beeindruckenden architektonischen Meisterwerken der 1565 erbauten Festungsstadt, wie der St. John’s Kathedrale, dem Fort St. Elmo und dem Großmeisterpalast. In der Tat waren viele dieser majestätischen Bauwerke bereits Schauplatz von Filmen und Fernsehserien. Doch auch eine lebendige Altstadt, der malerische Hafen und prunkvolle Parkanlagen verleihen Valletta einen einzigartigen Charme.

Abstecher nach Comino und Gozo

Bei einem Besuch auf Malta sollten die beiden Schwesterninsel Comino und Gozo keinesfalls ausgelassen werden. Comino liegt genau zwischen Malta und Gozo und ist innerhalb kürzester Zeit bequem durch eine Fähre zu erreichen. Auf der kleinen Insel ist die berühmte Blaue Lagune die klare Hauptattraktion. Die große Bucht im Nordwestern der Insel hat einen feinen Sandstrand und glasklares, türkisfarbenes Wasser, das an die Karibik erinnert. Es gibt eine große Auswahl an Wassersportangeboten wie etwa Tauchen, Schnorcheln, Wasserski und Surfen.

Wer jedoch auf der Suche nach Entspannung und Ruhe ist, wird diese hier wohl kaum finden, denn vor allem an Wochenenden und während der Hochsaison zieht es Touristen und Einheimische gleichermaßen an die traumhafte Lagune. Deutlich entspannter ist es in den zahlreichen kleineren Buchten der nahezu unbewohnten Insel. Vor allem an der Bucht St. Nicholas Bay und am kleinen Sandstrand Santa Maria Bay können Sie ungestört sonnenbaden, ohne auf das herrliche türkisfarbene Wasser verzichten zu müssen.

Noch mehr Ruhe ist auf Gozo vorzufinden. Eine der Hauptattraktionen der kleinen Schwesterinsel war das berühmte blaue Fenster, das im März 2017 während eines heftigen Unwetters eingestürzt ist. Doch auch ohne das gewaltige Felsentor bietet Gozo interessante Sehenswürdigkeiten. Die Landschaft ist, anders als auf Malta, vor allem durch Grünflächen geprägt. Doch auch malerische Klippen, mittelalterliche Orte und schöne Fischerhäfen machen Gozo sehenswert

Die Hauptstadt der Insel, Victoria, war früher als Rabat bekannt. Sie bietet kleine Gassen, alte Bauwerke und eine beeindruckende Zitadelle. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch des Weinguts in Xaghra, wo sich unter anderem auch die Tempelanlage Ggantija befindet – sie ist älter als die Pyramiden in Ägypten. Wer sich dann vom Sightseeing erholen möchte, kann sich an einen der schönen Strände der Insel begeben, zum Beispiel nach Marsaforn und Xlendi oder auch an den roten Sandstrand Ramla im Osten der Insel.


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