Im Herzen Deutschlands Wochenend-Eskapaden: faszinierende Sächsische Schweiz

Felsformationen, wie man sie nicht unbedingt aus Deutschland kennt: bizarr verwitterte Türme, ulkig gestapelte Pfannkuchen aus Stein – wer Freude an solchen Landschaften hat, wird in der Sächsischen Schweiz glücklich. Die umgebenden Wälder samt vorbeifließender Elbe sind so malerisch, dass sie schon etliche Künstler inspiriert haben.

Die Bastei ist der beliebteste Aussichtspunkt der Sächsischen Schweiz. | © SunnyWindow, iStock

Sandstein ist ein tolles Spielzeug für die Kräfte des Wetters: Er lässt sich zu ulkigen bis schauerlichen Formen erodieren, die die Menschen zu Legenden, Sagen und Geschichten inspiriert haben. Allein die phantasievollen Namen sind schon Zeugnis davon: Affensteine, Raubschloss, Kaiserkrone oder Hohe Liebe heißen sie. Die bekannteste Formation ist die viel besuchte Bastei mit der weit reichenden Aussicht über das Elbtal.

Im Elbsandsteingebirge, das neben der Sächsischen auch noch die Böhmische Schweiz umfasst, wird das Freiklettern groß geschrieben. Es gelten nach wie vor strenge Regeln und die Routen sind hier nur sehr spärlich abgesichert, was schon so manchen Profi in die Flucht geschlagen hat. Da wenden wir uns lieber den wildromantischen Wanderwegen zu, die an diesen spannenden Felsen vorbei- und hindurchführen. Die anspruchsvolleren unter ihnen werden „Stiegen“ genannt – dort heißt es dann doch Hand anlegen. Aber auch für gemäßigte Wanderer gibt es genug Auswahl: 1100 Kilometer an ausgeschilderten Wanderwegen zählt die Sächsische Schweiz. Einen einzelnen davon herauszupicken, fällt schwer. Besonders abwechslungsreich, aber eine Herausforderung für Menschen mit Höhenangst, ist die 10-Kilometer-Strecke über den Kleinen Winterberg, das Hintere Raubschloss und den Großen Zschand zurück ins Kirnitzschtal.

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von Solveig Michelsen

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