Good Country Index Welche sind die „guten“ Länder?

Der Good Country Index nimmt die einzelnen Staaten nicht für einzelne Leistungen ins Visier, sondern blickt auf ein Gesamtergebnis: Wie viel tragen sie zum globalen Wohlergehen bei? Wie selbstlos agieren sie dabei und haben damit einen positiven Effekt auf andere Länder? Deutschland ist unter den Top Ten dabei.

Einige Länder tragen wesentlich mehr zum globalen Wohlergehen bei als andere. | © Rawpixel.com, Shutterstock

Auch 2020 wieder wurde der Good Country Index für alle Staaten dieser Erde erstellt. Er misst, wie viel ein Land zum Wohlergehen der gesamten Menschheit und des Planeten beiträgt – fairerweise abhängig von seinem relativen Wohlstand. 35 Messgrößen aus sieben Kategorien werden dafür berücksichtigt: Wissenschaft und Technologie, Kultur, internationaler Frieden und Sicherheit, Weltordnung, Planet und Klima, Wohlstand und Gleichheit sowie Gesundheit und Wohlbefinden. Punkte gibt es dann zum Beispiel für die Anzahl der publizierten wissenschaftlichen Artikeln im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt, Punktabzug für Waffen- und Munitionsexporte. Die Anzahl der Nationalitäten, denen eine visafreie Einreise gewährt wird, sorgt für Pluspunkte, während die Anzahl der ins Ausland geflohenen Personen den Index nach unten ziehen. Auch der ökologische Fußabdruck, die Größe des Fair-Trade-Marktes und humanitäre Hilfsbeiträge tragen zum Ranking bei.

Auf Platz eins steht dieses Jahr Finnland, gefolgt von den Niederlanden, Irland und Schweden. Deutschland findet sich auf Platz fünf wieder, danach freuen sich Dänemark, die Schweiz, Norwegen, Frankreich und Spanien über gute Plätze. Wer sich über jede einzelne Beurteilung informieren möchte, kann dies auf www.goodcountry.org tun.

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von Solveig Michelsen

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