Lesereise Leonie March: Mandelas Traum

Unsere DuMont Autorin Leonie March wird im September und Oktober 2018 mit ihrem Buch "Mandelas Traum" auf Lesereise sein. Hier erfahren Sie alle Termine!

„Nicht immer passen die Puzzleteile zueinander; wer sich auf Südafrika einlässt, muss Widersprüche aushalten können, wird dafür jedoch reich belohnt.“

Leonie March treibt die Frage um, was Südafrika in der wohl schwersten Krise seiner vergleichsweise jungen Demokratie im Innersten zusammenhält, trotz aller Konflikte und Kontraste. Denn manchmal, so scheint es, schillert Mandelas Regenbogennation nur auf den ersten Blick in den buntesten Farben und das friedliche Miteinander enttarnt sich als Nebeneinander oder Duldung.

Mit ihrem Buch ist Leonie March nun auf Lesereise in sieben deutschen Städten:

  • Mittwoch, 19.09.2018, 19.30 Uhr, Salon Goethe, Goethestraße 62, Krefeld
  • Samstag, 22.09.2018, 18 Uhr, MIGRApolis, Haus der Vielfalt, Brüdergasse 18, Bonn 
  • Freitag, 28.09.2018, 20.30 Uhr, Kokopelli - Das Traveler Cafe, Merseburger Straße 103, Leipzig
  • Montag, 01.10.2018, 20 Uhr, Denkbar, Spohrgasse 46 A, Frankfurt
  • Mittwoch, 03.10.2018, 18 Uhr, Villa Eugenia, Zollernstraße 10, Hechingen 
  • Donnerstag, 04.10.2018, 20.15 Uhr, Buchhandlung Hugendubel, Marienplatz 22, München
  • Freitag, 05.10.2018, 19 Uhr, Buchhandlung Friedrich, Holzmarkt 12, Kulmbach.

 

Zum Buch:

Die Journalistin, die seit 2009 in ihrer Wahlheimat Südafrika lebt, begibt sich auf eine 3000 Kilometer lange Reise quer durch Südafrika, um das Land zu verstehen, das ihre Heimat ist. Sie fährt über einsame Straßen und endlose Sandpisten bis ganz in den Norden, wandert durch die Drakensberge und entdeckt Johannesburg zu Fuß. Sie trifft sich mit einem Nachfahren der Ureinwohner, einer Umweltaktivistin und mit Arbeitern, die illegal in stillgelegten Minen Diamanten abbauen und dabei täglich ihr Leben riskieren. Sie besucht ein Pferderennen und wagt sich in ein Township, um sich dort ein Theaterstück anzusehen.

Was Leonie March findet, sind Menschen, die jene Ideale leben, auf denen Südafrikas Demokratie aufbaut. Mutige, sie sich von der schieren Größe politischer und struktureller Probleme nicht kleinkriegen lassen und weiter Mandelas Traum im Herzen tragen. Zum Beispiel Patrick Ndlovu, der sich mit einer gemeinnützigen Organisation für die Schwächsten der Gesellschaft einsetzt und jenen eine Stimme gibt, die nie eine hatten oder auch Nohle Mbuthuma, die sich weiterhin entschieden gegen Korruption und für die Umwelt einsetzt, obwohl sie wegen Anfeindungen großer Baufirmen nur noch mit Bodyguard in die Öffentlichkeit gehen kann.

Die Journalistin setzt sich auch mit den Abgründen der Gesellschaft auseinander, lernt die gesundheitlichen Folgen des Goldrausches kennen und blickt in eine tiefe gesellschaftliche Kluft, die sich beispielsweise in Kapstadt in Gangschießereien entlädt. Doch diese Krise hat auch ihr Gutes, da ist sich Leonie March sicher, denn sie setzt jene Impulse zu Veränderung und Versöhnung fort, die mit Mandelas Traum begannen.

Zur Autorin:

Leonie March, 1974 geboren, berichtet als freie Journalistin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und diverse deutschsprachige Printmedien aus dem südlichen Afrika. Sie ist Mitglied des Korrespondenten-Netzwerks weltreporter.net. 2009 beschloss sie, von Berlin in die südafrikanische Hafenmetropole Durban umzusiedeln, wo sie bis heute lebt. Eine Entscheidung, die sie nie bereut hat.

 

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