Thermen- und Vulkanland Steiermark Drei Wege auf die Riegersburg

Als „stärkste Feste der Christenheit“ wurde die Riegersburg einst bezeichnet. Imposant thront sie auf einem 200 Meter hohen Basaltkegel im Südosten der Steiermark und zieht die unterschiedlichsten Besucher an. Zu bieten hat sie neben historischen Mauern drei Museen, mehrere Klettersteige und eine Greifvogelwarte.

Imposant thront die Riegersburg auf einem Basaltmonolith. | © Thermen- & Vulkanland Steiermark/Eisenberger

Nicht von ungefähr gehört die Riegersburg zu den bekanntesten Touristenattraktionen der Steiermark. Schon von Weitem zieht sie alle Blicke auf sich – erhaben thront sie auf einem 200 Meter hohen Basaltfelsen, der aus der lieblichen steirischen Hügellandschaft ragt. Und für Besucher hat sie einiges zu bieten, sodass der Tagesausflügler entscheiden muss: die alten Gemäuer durchstreifen oder eines der Museen besuchen? Burgmuseum, Waffenmuseum oder gar das Hexenmuseum, das Einblick in die schaurigen Hexen- und Zaubererprozesse im 17. und 18. Jahrhundert gibt.

Das Spannendste aber bleiben die unterschiedlichen Wege auf die Riegersburg. Wer es bequem mag oder mit Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, benutzt den Panorama-Schrägaufzug. Zu Fuß steigt man einen 20-minütigen Felsenweg bergan. Alternativ hat die Riegersburg aber noch mehrere Klettersteige zu bieten. Zwei von ihnen enden direkt im Gastgarten der Burgtaverne, wo man mit einer Glocke sein Kommen ankündigen kann und somit nicht lange auf sein Bier warten muss.

Die Schwierigkeit des Leopold-Klettersteigs (ca. 45 Minuten) bewegen sich bis zu Grad C, eine Variante (+10 Minuten) enthält D/E-Stellen. Kurz vorm Ausstieg ist noch eine einstündige Verlängerung über den Heinrich-Klettersteig (C/D) möglich. Der Jungfernsteig, ein weiterer Klettersteige der Klasse C, ist nur geführt begehbar. Und für Kinder gibt es den kurzen Rittersteig.

Weitere Infos unter www.dieriegersburg.at

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von Solveig Michelsen

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