Balagne

Geographical, Balagne


Balagne, Frankreich
Informationen zu Balagne:

Walnuss- und Olivenhaine, Kastanienwälder und Gärten voller Zitronen und Orangen: Zwischen dem Ostriconi-Tal im Nordwesten und dem Fango-Tal im Südwesten, gen Nordosten von einer Gebirgskette mit dem 2550 m hohen Gipfel der Punta Minuta begrenzt, erstreckt sich Korsikas Garten Eden: die fruchtbare, fast liebliche Hügellandschaft der Balagne. Südlich von Calvi und Calenzana dehnt sich bis Galéria die Balagne déserte aus, eine menschenleere Macchia, in der es mehr Ziegen und Schafe als Menschen gibt – die Tiere kommen im Winter vom Hochtal des Niolo hierher. Schon die Römer kultivierten das Land. Später lockten die wohlhabenden Orte und die gut bestellten Felder die Sarazenen an. Die Bewohner flüchteten aus der piaghja, dem Flachland, in alte Dörfer auf den Hügeln. Die Blüte der Balagne beendete die Industrialisierung. Ende des 19. Jhs. sorgte die Landflucht für eine massive Entvölkerung. Trotz Tourismusboom und Förderung der Landwirtschaft sind Arbeitsplätze rar. Hoffnungen, aber auch Widerstand, wecken Pläne für den Ausbau der Windkraft in der Balagne. Ausbaupläne gibt es auch für den Codole-Stausee am Regino, um die Bewässerung in regenarmen Jahren besser zu sichern.

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