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DuMont Kulinaria Tour„Und welches Schlafzimmer nimmst Du?“

Das TUI Ferienhaus Gutshaus Zicker war für 3 Tage das Domizil unserer DuMont Kulinaria Tour Gewinner. © Martina Sörensen

Ein traumhaftes Wochenende auf Rügen mit vielen kulturellen und kulinarischen Höhepunkten - das hatte DuMont Reise den Gewinnern der diesjährigen Kulinaria Tour versprochen. Ob wir unser Versprechen gehalten haben und was die Teilnehmer alles auf der Insel erleben durften, erfahren Sie in unserem Erlebnisbericht. So viel sei schon vornweg gesagt: Abreisen wollte am Ende keiner.

Dieser Tag ist zu schön, um es eilig zu haben, das ist mal klar. Da vorn staksen ein paar Vögel am See entlang, irgendwo brummelt leise ein Traktor, Pferde schnauben auf einer Koppel, ein Hahn übt sich in den höchsten Tönen. Und über allem streicht der Wind im Walzertakt durch die Bäume, wirbelt die milde Sommerluft durcheinander und treibt den Geruch von Gras, Blumen und Meer verspielt vor sich her. Erst nach und nach trudeln sie ein auf dem Anwesen, die sechs Gewinner des Genusswochenendes. Öffnen die Autotüren, blicken sich um, kramen die Flip-Flops heraus und haben es überhaupt nicht eilig. „Ist das schön!“ ist einer der häufigsten Ausrufe.

Es hat sich aber auch herausgeputzt, das Gutshaus Zicker auf der schönen Ostseeinsel Rügen, unser Domizil auf Zeit für den genussvollen Auftakt der DuMont Kulinaria-Tour 2015. Oder wie es Anke, eine der Gewinnerinnen, treffend ausdrückte: „Hier ist es total schick, aber trotzdem fühlt man sich sofort zu Hause.“ In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Anwesen erbaut und bis heute so detailfreudig wie komfortabel wiederhergestellt. Die Zimmer wurden in lichtdurchflutete TUI-Ferienwohnungen verwandelt, vom kuscheligen Quartier für Paare bis zur weiträumigen Suite für ganze Familien ist alles dabei – mit jeder Menge Platz und Ruhe, Feldern und Wiesen drumherum.

Ausflüge und Meer, Entspannung und Natur, gute Gespräche und ein exquisites 3-Gänge-Menü am Abend samt Privatkoch – das steht auf dem Programm für dieses Wochenende. Entsprechend vorfreudig ist die Stimmung, es wird viel gelacht und gegenseitige Besuche in den frisch bezogenen Suiten abgestattet. Die sind so groß, dass sich bei dem ein oder anderen Pärchen schon die Frage stellt, ob beide nun in einem Schlafzimmer nächtigen, oder jeder eines nimmt. oder ob man einfach in der zweiten Nacht gemeinsam die Räumlichkeit wechselt. Gegen Abend gönnen wir uns ein kühles Getränk auf der Terrasse mit Blick in den weitläufigen Garten, begleitet von einem stimmungsvollen Froschkonzert.

Der nächste Tag startet mit einem opulenten Frühstück, und dann geht es auf zum Seebad Binz, über gefällige Alleen, an denen die Bäume sich mal in gotischen Spitz- und mal in romanischen Rundbögen über die Straße wölben. Die MS „Cap Arkona" erwartet uns bereits am Ende der langen Seebrücke von Binz zur Erkundungstour entlang Rügens berühmter Kreidefelsen.

Spätestens beim Zwischenstopp im Hafen von Sassnitz ist unsere ganze Truppe der besonderen Entspannung erlegen, die Sonne, Wind, Wellen und Weite mit sich bringen. Der Wind zerzaust sachte die Frisuren, und der übliche flotte Takt des Alltags weicht einem gemächlich schwingenden Rhythmus. Selbst wer hier gerade nicht den munteren Gesprächen folgen mag, hat genug zu tun. Mit der Ausschau auf das Rügener Wahrzeichen nämlich, die Kreidefelsen in ihrem satten Farbkontrast aus tiefgrünen Wäldern und leuchtend weißen Klippen. Und mit den Sommer-Gerüchen von Sonnencreme und Wasser und den spitzen Lauten der hurtig dahinziehenden Möwen.

Rügen vom Meer aus gesehen präsentiert sich ja schon mal von wirklich schönen Seiten. Wir wollen allerdings noch mehr sehen. Wie praktisch, dass man auch ganz prima von oben herab auf die Inselpracht schauen kann – nämlich auf dem bis zu 17 Meter hohen und 1250 Meter langen Baumwipfelpfad des Naturerbe Zentrums Rügen. Klasse: Der Pfad ist so angelegt (unter anderem Richtung Erdboden blickdicht gesichert), dass auch die Höhenängstlichen unter uns sicheren Fußes hinauflaufen können. Dennoch haben auch Schwindelfreien der Truppe ihren Spaß. Neben vielen Experimentier- und Wissensstationen gibt es nämlich hübsch wackelige Stege und Balancierstationen, die den Gleichgewichtssinn herausfordern. Und ein bisschen Denksport ist auch dabei, zum Beispiel: Was haben Rotbuchen mit Gummibärchen zu tun? Eine ganze Menge – die stattlichen Bäume produzieren nämlich so viel Zucker, wie in 83 Stücken des bunten Kauvergnügens steckt – und zwar täglich. Überhaupt sind Bäume wahre Kraftmeister – wer erspüren will, wie viel Wasser so ein Baum pro Tag tief aus dem Erdreich empor pumpt, kommt an der entsprechenden Erlebnisstation ganz schön ins Schwitzen.

Der buchstäbliche Höhepunkt der Tour ist der 40 Meter hohe Aussichtsturm, der sich spiralförmig auf insgesamt bis zu 82 Meter über dem Meeresspiegel hinauf schraubt. 360°-Weitblicke über Bodden, Ostsee, Wiesen, Wälder und Kreidefelsen. Ab und an lassen die sechs Genussgewinner die Kameras klicken. Aber die meiste Zeit wird geschaut, innegehalten und, ja: in vollen Zügen die Aussicht genossen.

Ein bisschen Zeit bleibt noch bis zum Dinner, genug, um die Eindrücke des Tages sacken zu lassen. Aus der Küche des Gutshauses tönt bereits verdächtiges Rumoren, denn hier trifft der ambitionierte Koch Jan P. Cleusters die Vorbereitungen für unser abendliches Menü. Zarte Lammrippchen gibt es, einen raffinierten Apfel-Mandel-Smoothie als Einstieg und zum Schluss einen Schokoladenkuchen, der ofenwarm serviert wird und so perfekt auf den Punkt gebacken ist, dass die Schokolade im Inneren noch zart und sämig über den Teller rinnt.

Von der festlich gedeckten Tafel aus haben wir einen wunderbaren Blick in den Garten. Den wir allerdings ein wenig verschmähen, denn der Tag hat mit eindrücklichen Erlebnissen wie Gesprächsmomenten gleichermaßen beschenkt. Es wird angeregt geplaudert, probiert, geschlemmt, bis die Frösche draußen wieder ihr Konzert anstimmen. Morgen schon sollen wir wieder abreisen? „Nein, nein,“ tönt es einstimmig aus der strahlenden Truppe,“ damit war ganz, ganz bestimmt erst nächste Woche Sonntag gemeint…“

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