Dummy Title http://example.com en-gb TYPO3 News Do, 21 Mär 2019 18:40:01 +0100 Do, 21 Mär 2019 18:40:01 +0100 TYPO3 EXT:news Der bunteste Ort Europas https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/der-bunteste-ort-europas.html Solveig Michelsen 5400 20190315T084800 Bunt macht fröhlich. Das allein sollte Grund genug sein, sich die kleine Fischerinsel Burano anzusehen, eine halbe Bootsstunde von Venedig entfernt. Die Häuser dort sind in knalligen Farben kunterbunt gestrichen – aus einem witzigen Grund.

Venedig kennt jeder, Murano ist dank seiner Glaskunst und der Nähe zu Venedig fast ebenso bekannt. Aber wer hat schon einmal von Burano gehört? Die kleine Insel nordöstlich von Venedig wird vor allem für ihre bunten Häuser und die Kunst des Spitzenklöppelns besucht. Während vom alten Handwerk nicht mehr allzu viel übrig geblieben ist, können die quietschbunten Fischerhäuser bis heute bewundert werden.

Eine Legende besagt, dass die Fischer, die nach einem gelungenen Fang gelegentlich noch einkehrten und dann bei Nacht und Nebel nach Hause zu finden versuchten, ihre eigene Anlegestelle nicht immer fanden. Mit den knallbunten Anstrichen wollte man ihnen die Heimkehr erleichtern – und sie vor einigen Peinlichkeiten bewahren. Heute haben sie vor allem auf Touristen eine magische Anziehungskraft. Und eigentlich fragt man sich, wieso es nicht mehr solcher Städtchen gibt mit fröhlichen farbigen Häusern.

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© Adisa, Shutterstock Die bunten Fischerhäuser von Burano
Innsbruck: auf den Spuren von Zaha Hadid https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/innsbruck-auf-den-spuren-von-zaha-hadid.html Solveig Michelsen 5395 20190226T092600 Wer von Innsbrucks Architektur schwärmt, hat sicher nicht nur das Goldene Dachl im Kopf. Die gesamte Stadt besteht aus einer gelungenen Verbindung zwischen historischen Altbauten und mutigen, modernen Gebäuden, die einen spannenden Kontrast bilden und der Alpenstadt etwas Großstädtisches verleihen. Doch über allem thronen zwei Meisterwerke der Stararchitektin Zaha Hadid.

Bergiselschanze

Zum neuen Wahrzeichen der Stadt avanciert ist die Bergiselschanze, die 2002 von der Architektin Zaha Hadid neu errichtet wurde. Besondere Herausforderung bei einer Skisprungschanze sind die strengen Gestaltungsvorgaben, die der Sport und seine notwendigen Bewegungsabläufe mit sich bringen: 90 Meter Anlauflänge bei einer Neigung von exakt 35 Grad. Trotzdem ist es Zaha Hadid gelungen, die Dynamik des Springens in der Gebäudeform einzufangen: Anlauframpe und Turm wurden durch eine fließende Stahlverkleidung miteinander verschmolzen. Von einigen wird die Schanze deshalb mit einer lauernden Cobra in Hab-Acht-Stellung verglichen.

Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Staatspreis für Architektur, gilt die Sprungschanze als eines der bedeutendsten Sportbauwerke Österreichs und weckt nicht nur bei Sportlern großes Interesse. Die Formschönheit zieht auch Architekturbanausen in den Bann, und die fantastische Aussicht vom 43 Meter hoch gelegenen Restaurant reicht vom Stadtpanorama bis hin zu den umliegenden Bergen.

Hungerburgbahn

Gegenüber, auf der anderen Talseite, fährt die Hungerburgbahn von der Innenstadt zum Stadtteil Hungerburg hinauf. Die 2007 neu errichtete und neu trassierte Standseilbahn verbindet die Stationen Congress, Löwenhaus, Alpenzoo und Hungerburg miteinander. Auch hier ist deutlich die Handschrift der 2016 verstorbenen Architektin Zaha Hadid zu sehen: Über den einzelnen Stationen wölben sich organisch geformte weiße Glasschalen, die an Gletscherbewegungen erinnern sollen. Diese fließenden Schalenformen kontrastieren mit dem grauen Sichtbeton, der den fluiden Dächern Bodenhaftung verleiht.

Obwohl der Neubau der alten, bereits 1906 erbauten Hungerburgbahn höchst umstritten war, gehört die Bahn mit ihren Stationen und der S-förmig geschwundenen Schrägkabelbrücke heute zu den touristischen Highlights der Stadt.

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© Innsbruck Tourismus Gletscherformen nachempfunden: die neue Bergstation der Hungerburgbahn
Oberstdorf: Winterendspurt oder Frühlingsanfang? https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/oberstdorf-winterendspurt-oder-fruehlingsanfang.html Solveig Michelsen 5382 20190212T084200 Winterende – das ist die Zeit, in der der Schnee vielen lästig wird, die schon kräftig wärmende Sonne Matsch daraus macht und einen aktiven Menschen vor schwierige Fragen stellt: Wintersport oder Frühlingsgefühle? Oberstdorf im Allgäu hat auf beides eine Antwort.

Wer noch das Letzte aus dem Winter herausholen möchte und besonders die Firnabfahrten auf den Pisten genießt, findet rund um Oberstdorf zahlreiche Betätigungsmöglichkeiten. In sechs Skigebieten herrschen auch unter der wärmenden Märzsonne noch gute Bedingungen – im Skigebiet Nebelhorn sogar bis zum 1. Mai. Gleich ums Eck, im Kleinwalsertal, finden von 22. bis 24. März 2019 die ALPIN Tiefschneetage statt, ein Mischmasch aus Touren, Workshops und Geselligkeit zu einem unschlagbaren Preis. Mutige können sogar an einer winterlichen Biwaknacht teilnehmen. Ein paar Tage später lockt ebendort das Telemarkfest von 27. bis 31. März – dieses Jahr mit Karibik-Motto.

Wanderfreunde indessen wissen: Jetzt ist eine der schönsten Zeiten, um auf Tour zu gehen. Wenn die Berggipfel noch weiß angepinselt sind, im Tal aber schon das erste Grün sprießt, ergänzen sich die Farben zu einer bunten Gesamtkomposition. Mit 140 Kilometern verfügt die Zweiländerregion Oberstdorf/Kleinwalsertal über eines der größten Winterwanderwegnetze in den Alpen, zum Beispiel die Runde von der Oberstdorfer Mühlenbrücke durch das Trettachtal über Gruben und entlang des malerischen Moorweihers wieder zurück nach Oberstdorf. Etwas anspruchsvoller ist der Wallrafweg, der vom Breitenberg durch dichten Nadelwald auf der Westseite des Rubihorns bis zur Gaisalpe führt.

Auch etliche Radwege sind ab März schon wieder befahrbar: zum kristallklaren Christlesee, zum Sonthofener See oder zum Großen Alpsee, dem größten Natursee des Allgäus. Zum Baden freilich ist es noch etwas frisch, aber dafür heißt es dann: im Sommer wiederkommen.

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© Alexander Rochau, Shutterstock Oben weiß, unten grün: Radfahren im frühlingshaften Allgäu
Schloss Neuschwanstein wird bis 2022 restauriert https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/schloss-neuschwanstein-wird-bis-2022-restauriert.html Solveig Michelsen 5378 20190225T093100 Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Europa muss sich einer Frischekur unterziehen. Rund 60 Millionen Besucher haben der Inneneinrichtung von Schloss Neuschwanstein im Lauf der Jahre zugesetzt. Aber auch in den Mauern bröckelt es. Nun wird umfangreich saniert.

Rund 1,5 Millionen Touristen jährlich lassen sich auf einer Führung den überbordenden Prunk des Märchenkönigs zeigen, der das Schloss Neuschwanstein selbst nur an rund 170 Tagen bewohnt hat. Die Inneneinrichtung im Stil des romantischen Eklektizismus wird deshalb auch von 1,5 Millionen Nasen jährlich „beatmet“, sprich die Feuchtigkeit der Atemluft schlägt sich auf Teppiche und Stoffe, Tapeten und Wandfarben nieder. Nach 130 Jahren wurde deshalb eine umfangreiche Restaurierung nötig: 93 Räume und über 2300 Einzelobjekte sollen bis 2022 in einen optisch ansprechenderen und stabileren Zustand versetzt werden.

Auch die äußeren Mauern bröckeln, Buntglasfenster entzweien sich und Wandfarben verblassen. Um den Besichtigungsbetrieb nicht zu beeinträchtigen, wird parallel zu den Führungen saniert. Während sich einige Besucher an den Gerüsten und Aufbauten stören, freuen sich andere über die Möglichkeit, mehr über die Restauration zu erfahren, die derzeit im Sängersaal angekommen ist.

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© btrenkel, iStock Schloss Neuschwanstein wird restauriert – aller Voraussicht nach noch bis 2022.
Die umweltfreundlichsten Hauptstädte https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/die-umweltfreundlichsten-hauptstaedte.html Solveig Michelsen 5373 20190205T090500 Auf den ersten Blick scheint es ein Widerspruch in sich zu sein: Hauptstädte sind groß, dicht, voller Verkehr und Smog – aber nicht umweltfreundlich. Oder doch? Eine britisches Unternehmen hat Europas Hauptstädte untersucht und miteinander verglichen: Welche Stadt ist die grünste?

Um es gleich vorwegzunehmen: Klarer Sieger der europäischen Hauptstädte, die das britische Unternehmen Compare the Market genau unter die Lupe genommen hat, ist Wien. Und zwar sowohl im Gesamtranking als auch in mehreren Einzelkategorien, die dafür untersucht wurden. So punktet Wien nicht nur mit der höchsten Trinkwasserqualität, sondern auch mit dem niedrigsten CO2-Ausstoß, der weniger als die Hälfte der zweitplatzierten Hauptstadt beträgt (309 kg pro Person). Auch bei der Kilometer-Anzahl der zur Verfügung stehenden Radwege spielt Wien mit 1300 Kilometern ganz vorne mit.

Über Platz 2 freut sich Bern, das trotz eines CO2-Ausstoßes von 780 kg/Person und nur 400 Kilometer Radwegen eine grüne Lunge hat: Sowohl die Wasser- als auch die allgemeine Lebensqualität sind sehr hoch. Außerdem benutzen 71% aller Arbeitnehmer öffentliche Verkehrsmittel, das Rad oder gehen zu Fuß; die Staurate beträgt deshalb moderate 20 Prozent.

Platz 3 nimmt Helsinki ein, das 1200 Kilometer Radwege aufzuweisen hat und eine CO2-Ausstoß von 422 Kilogramm pro Person. Berlin landete auf Platz 9. Dazwischen finden sich auffällig viele skandinavische Hauptstädte: Stockholm auf Platz 4, Kopenhagen auf Platz 5, Amsterdam auf Platz 6, Oslo auf Platz 7 und Luxembourg auf Platz 8.

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© pressdigital, iStock Die umweltfreundlichste Hauptstadt Europas: Wien
Barcelona – Liebeserklärung an eine Stadt https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/barcelona-liebeserklaerung-an-eine-stadt-1.html 5133 20180302T000000 „Barcelooona!“ – Wer schon einmal die kraftvolle Liebeserklärung von Freddie Mercury und Montserrat Caballé vernommen hat, ahnt es: Dieser Stadt ist man schnell verfallen. Lebendig, farbenfroh, entspannt, jung, trendig und einladend. Barcelona vereint den Charme historischer Bauwerke mit den fantasiebeflügelten Kreationen junger Architekten und bietet prickelndes Leben neben idyllischen Rückzugsgebieten. Wer kann da widerstehen?

Barcelona: Highlights und Geheimtipps Kunstbegeisterte, Architekten und Modebewusste zieht es ebenso nach Barcelona wie Nachtschwärmer, Tagträumer, Feinschmecker und Genießer. Die Stadt ist so vielfältig, dass nicht wenige der jährlich sieben Millionen Besucher zum Wiederholungstäter werden. Schier unerschöpflich scheinen die Attraktionen, aus denen wir „Must dos“ und weniger Bekanntes ausgewählt haben.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Barcelona entdecken

Antoni Gaudí Der Stararchitekt Barcelonas (1852-1926) prägte das Stadtbild entscheidend mit. Seine Werke stehen auf dem Pflichtprogramm jedes Besuchers, allen voran die Sagrada Familia, die bis heute unvollendete Kirche, deren unendliche Formenvielfalt beispiellos ist. Trotz langer Schlangen also ein Muss! Auch La Pedrera (oder Casa Milà) wird viel besucht, das populärste von Gaudí entworfene Mietshaus, das 1984 als erstes Gebäude des 20. Jahrhunderts zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Besonders die skurrile Dachterrasse mit den bizarren Wächtern lädt zu einem faszinierenden Spaziergang ein. Noch eigenwilliger gibt sich das modernistische Casa Battló mit seinen amorphen Formen und bunten Kacheln. Wenig bekannt ist das erste Werk Gaudís, das Casa Vicens im Stadtviertel Gracia, das als Privathaus nur von außen besichtigt werden kann. Parks Was wäre Barcelona ohne seine grünen Oasen! Der fantasievolle Parc Güell ist zurecht der meistbesuchte. Von der berühmten Schlangenbank aus buntem Kachelbruch hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt und das Meer. Im Casa Museu Gaudí sind persönliche Dinge und Möbel des Vorzeigearchitekten ausgestellt. Der Parc del Laberint d'Horta ist nicht nur der älteste Park Barcelonas, sondern auch der romantischste. Zentraler Bestandteil ist das 1792 angelegte Labyrinth aus hohen Thujen. Hier wurde auch eine Szene des Films „Das Parfüm“ gedreht. Da er etwas abseits im Norden liegt und öffentlich nicht ganz so gut zu erreichen ist, wird er von vielen Touristen links liegen gelassen – was den Ruhesuchenden wiederum freut. Der Weltausstellung von 1888 ist der innerstädtische Parc de la Ciutadella zu verdanken, der mit einem kleinen See und dem berühmten Wasserfall, der Cascada von Fontserè i Mestre, aufwartet. Den See mit einer Fülle von exotischen Pflanzen und Tieren kann man mit einem Ruderboot befahren; integriert in die Anlage ist auch der Parc Zoològic de Barcelona, in dem über 500 Tierarten zu bestaunen sind. Stadtviertel Das Barri Gòtic ist sicherlich das bekannteste Stadtviertel Barcelonas. Das Flair der verwinkelten kleinen Gassen versetzt einen in die Zeit des Mittelalters, als sich die Stadt auf dem Höhepunkt ihrer Expansionspolitik befand. Es gehört zu den geschlossensten und unversehrtesten gotischen Bauensembles Europas, das zahlreiche historische Zeugnisse der mittelalterlichen Königs- und Handelsstadt bewahrt hat. Zentrum kreativen Lebens und Szenestadtteil ist das kleine Quartier El Born. Die Mischung aus originellen Kunst- und Handwerks-Läden, Galerien und kuriosen Boutiquen sorgt für pulsierendes Leben bis spät abends, danach finden sich zahlreiche Bars und Kneipen, um die Nacht ausklingen zu lassen.

Stadttour: Bummel durch das modernistische Barcelona Schwimmen Über einen Kilometer lang ist Barcelonas Strand, an dem sich im Sommer viele Menschen tummeln. Das Kunstwerk „Homage to Barceloneta“ von Rebecca Horn (1992) ist einen zweiten Blick wert. La Barceloneta, die ehemalige Fischersiedlung, die auch Namensgeber des Strands ist, lädt übrigens auch Gourmets zum Verspeisen von allerlei Meeresfrüchten ein. Wer sich abseits des Rummels bewegen möchte, zieht das Olympische Schwimmbad auf dem Montjuïc vor. Die großzügige Anlage wird hauptsächlich von Einheimischen besucht und garantiert olympisches Flair. Aussichtspunkte Der Montjuïc und der 512 Meter hohe Tibidabo, auf dem der Funkturm bestiegen werden kann, gehören zu den besten Aussichtspunkten der Stadt – und sind dementsprechend gut besucht. Viel weniger Trubel umgibt die Bunkeranlage im Stadtteil El Carmel, unweit des Parc Güell. Mit einem 360°-Blick auf Barcelona und das Meer zieht die graffitigeschmückte Anlage vor allem Ortsansässige an. Tapas Wer in Barcelona weilt, möchte natürlich auch von den köstlichen Tapas kosten. In manchen Bars wird die Tradition, zu einem Bier kostenlose Tapas zu reichen, noch hochgehalten. Aber Vorsicht! Hier bekommt man nicht unbedingt die erste Wahl, sondern eher ein Resteessen serviert. Wer also wirklich Schmackhaftes probieren möchte, sollte ein paar Euro mehr investieren und die Touristenfalle gegen eine richtige Tapas-Bar eintauschen. Gute Adressen sind zum Beispiel das Quimet & Quimet (hervorragende Käse-Variationen), die Bar Celta Pulperia (köstliche Seafood-Tapas) und La Cova Fumada im Stadtteil La Barceloneta. Originelle neue Kreationen findet man in der Bar Tapeo, anem de tapes im szenigen El Born. Weitere Sehenswürdigkeiten Port Vell, der alte Hafen, lädt zu einem Bummel, einem Restaurantbesuch oder zum Eintritt ins faszinierende Aquarium ein. Für Kunstinteressierte ist das Museu Picasso ein Muss, ebenso wie die Fundació Joan Miró. Letzterem gewidmet ist auch der Parc de Joan Miró im Eixample, dem größten im Jugendstil gestalteten Stadtviertel Europas. Im mittelalterlichen Kloster Monestir de Pedralbes findet man Stille am Rande der Stadt. Der informative Audioguide gibt interessante Auskünfte; auch die idyllische Nachbarschaft ist einen Spaziergang wert. Eine Großstadt wie jede andere – was kann man da schon falsch machen? Natürlich wird Ihnen (fast) jeder die typischen Touristen-Fehler verzeihen – trotzdem: Ein paar Dinge sollten Sie im Hinterkopf behalten, damit Sie den Städtetrip reibungslos genießen können.

Was Sie nicht tun sollten in Barcelona Eine Großstadt wie jede andere – was kann man da schon falsch machen? Natürlich wird Ihnen (fast) jeder die typischen Touristen-Fehler verzeihen – trotzdem: Ein paar Dinge sollten Sie im Hinterkopf behalten, damit Sie den Städtetrip reibungslos genießen können. Barcelona ist seit 1977 wieder stolze Hauptstadt der autonomen Provinz Katalonien, wo nicht Spanisch, sondern Katalanisch die erste Landessprache ist. Entgegen der häufig geäußerten Vermutung ist Katalanisch kein Dialekt des kastilischen Spanisch, sondern eine völlig eigenständige Sprache, die nach dem Verbot unter der Militärdiktatur Francos (1939-75) nun zu neuer Blüte gelangt ist. Mit Ihrem Schulspanisch kommen Sie zwar ebenso gut zurecht wie mit Englisch, aber die Barcelonesen freuen sich trotzdem über eine Begrüßung in ihrer Muttersprache. „Das Reh springt hoch, das Reh springt weit – warum auch nicht, es hat ja Zeit.“ Ringelnatz könnte bei diesem Spruch durchaus an die Barcelonesen gedacht haben, die so viel Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen, dass man sich ruhig ein wenig davon abgucken kann. Kaum einer beschleunigt seine Schritte, wenn der Bus abzufahren droht – wartet man eben auf den nächsten! Und ebenso geht es im Restaurant zu – für den deutschen Touristen manchmal gewöhnungsbedürftig. Versuchen Sie, die positive Seite dieser Entspanntheit zu sehen, wenn das Essen nicht sofort auf dem Tisch steht! Apropos Essen: Die Mehrheit der Deutschen ist es gewohnt, relativ früh zu Abend zu essen, und wird erstaunt feststellen, dass viele Restaurants abends erst um 20 Uhr wieder öffnen. Hier hat man die Wahl: Entweder man passt sich den hiesigen Gepflogenheiten an oder man verlegt sich auf Tapas, die es rund um die Uhr gibt. Natürlich existieren genügend Lokale, die die ausländischen Sitten übernommen haben und rund um die Uhr Essen servieren; allerdings sollte man hier auf Abstriche bei der Qualität gefasst sein. Auf der Suche nach authentischen Tapas sollte man der Versuchung widerstehen, in jenen Bars hängen zu bleiben, die zu einem Bier noch kostenlose Tapas servieren. Denn hier werden oft nur Reste verwertet, um Touristen mit Schnäppchenpreisen anzulocken. Wer wirklich Schmackhaftes probieren möchte, sollte ein paar Euro mehr investieren und die Touristenfallen gegen richtige Tapas-Bars eintauschen. Zu guter Letzt noch ein Tipp, den man für fast alle Großstädte dieser Welt beherzigen kann: Viel besser als mit dem Auto lässt sich auch Barcelona mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Das spart nicht nur enorm Nerven, wenn man sich im unbekannten Großstadtdschungel zurechtfinden möchte, sondern auch Parkgebühren und etwaige Strafzettel, die man aus Unwissenheit bekommt. Für den ersten Barcelona-Besuch empfiehlt sich einer der Hop-on-Busse, die gegen ein Entgelt von rund 24 € für einen Tag (bzw. 30 € für zwei Tage) alle bekannten Sehenswürdigkeiten abklappern.

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von Solveig Michelsen

Die schönsten Sehenswürdigkeiten Barcelonas © Fernando Alonso Herrero, iStock
Hamburger DOM - Das größte Volksfest im Norden https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/hamburger-dom-das-groesste-volksfest-im-norden.html Jasmin Ruhland 5104 20180409T000000 Eine empfehlenswerte und allseits beliebte Attraktion auf St. Pauli, ist der Hamburger Dom. Auf Norddeutschlands größtem Volksfest tummeln sich Familien, verliebte Pärchen und Freunde. Während Adrenalin-Junkies in schwindelerregende Höhen geschleudert werden und gruselige Momente erleben, freuen sich kleine Besucher und deren Eltern über duftende Naschereien, spannende Erlebniswelten und die glitzernden Lichter der zahlreichen Attraktionen.

Da das Volksfest einen so eindrucksvollen Umfang an Fahrgeschäften und Erlebniswelten bietet, finden Sie hier einen kleinen Ausschnitt der Attraktionen die Sie auf dem Hamburger Dom erwarten. Auch dieses Jahr gibt es wieder viel Neues zu entdecken. Ein Besuch lohnt sich.

Adrenalin vorprogrammiert

Mit der "Königin der Riesenschaukel", der Best XXL Exklusive schweben Sie 45 Meter über dem Boden. Wenn das noch nicht genug ist, sorgt die "No Limits" mit einer Beschleunigung von 90km/h für noch mehr Adrenalin. Als Versuchskaninchen sitzen Sie in der "Teststrecke" und erproben, ob Sie nach dem Doppel-Looping noch unversehrt aus dem Wagen steigen können.

Familienabenteuer

Von wegen Kindergarten. Mit dem neuen "Alpen Coaster" geht es steil und rasant durch etliche Kurven. Diese Achterbahn ist für die Abenteuerlustigen ab sechs Jahren ein Highlight des Volksfestes. Danach beweisen die Kids ihren Mut bei den "DOM Geistern". Diese Geisterbahn bietet Gruselspaß für die ganze Familie. Eine weitere Attraktion ist das Laser-Tag-Spielen. Hier treten von jung bis alt Zweierteams gegeneinander an, besiegen die Gegner und beschützen die eigene Mannschaft.

Drei Mal im Jahr

Normalerweise finden Volksfeste zwei Mal im Jahr statt. Nicht aber der Hamburger Dom. Im Frühling, Sommer und Winter erfreuen sich die Besucher der Darbietungskombination aus Action, Genuss und Spaß. Die Veranstaltungstermine für dieses Jahr stehen auch schon fest.

Frühlingsdom: 23.03.2018 bis 22.04.2018 Sommerdom: 27.07.2018 bis 26.08.2018 Winterdom: 09.11.2018 bis 09.12.2018

Atemberaubende Feuerwerke

Die Hamburger lassen es krachen. Jeden Freitag findet um 22.30 Uhr ein Feuerwerk der Extraklasse statt, welches die Hafenstadt erstrahlen lässt.

Wussten Sie schon?

Mittwochs ist Spartag. Für alle Besucher gibt es mittwochs spezielle Angebote. Sowohl bei den Fahrten und an den Buden, als auch bei der Dom-Gastronomie gibt es ermäßigte Preise.

  • Kinder – Finder. Auf dieses spezielle Armband können Eltern ihre Mobilnummer schreiben. Sobald ein Kind den Kontakt zu seinen Eltern verliert, können Dom-Besucher, Polizei oder die Rettungssanitäter vor Ort die Eltern telefonisch erreichen. Dieser kostenlose Service ist an den vorderen Geschäften der Eingänge erhältlich.
  • Auto und Parken. Online finden sich die geeigneten Parkhäuser. Allerdings ist die Anzahl der Parkplätze sehr begrenzt. Es bietet sich an, etwas außerhalb zu parken und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Heiligengeistfeld zu kommen, oder direkt die Alternative Bus und Bahn zu wählen.
  • Warum Hamburger Dom. Die Anfänge des heute bekannten Hamburger Dom fanden bereits im 11. Jahrhundert im Hamburger Marien-Dom statt. Damals suchten Händler, Handwerker und Schausteller Schutz vor Wind und Wetter. So entstand ein Markt im Marien-Dom, bis der Bau im Jahr 1804 abgerissen wurde. Ohne festen Standort zogen die Händler und Schausteller durch die Hamburger Stadtteile, bis sie sich 1893 auf dem Heiligengeistfeld niederließen und nun seit mehr als 100 Jahren dort verweilen.

Der Winterdom (Dommarkt), der Sommerdom (Hummelfest) und der Frühlingsdom (Frühlingsfest) sind bis heute nicht nur ein Bestandteil der Hamburger Geschichte, sondern eine absolut sehenswerte Attraktion, die bei keinem Urlaubstrip fehlen sollte.

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Sehenswürdigkeiten in Hamburg

© bluecrayola, Shutterstock Der Hamburger Dom
Der Buckingham Palace: 10 überraschende Fakten https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/der-buckingham-palace-10-ueberraschende-fakten.html Franziska Kammleiter 5063 20171212T193200 London, das sind Big Ben, Notting Hill, das London Eye, Pubs, Greenwich – und eben der Buckingham Palace. Besonders für die Royal-Fans unter den Besuchern der englischen Metropole ist ein Abstecher zum Palast ein Muss. Wir haben 10 überraschende und unterhaltsame Fakten zusammengetragen, die garantiert jedem Lust machen, der Stadt und dem Palast einen Besuch abzustatten.

Wussten Sie, ...

1. ... dass die Zeit im Buckingham Palast ein Vollzeitjob ist?

Rund 1.000 Uhren soll es im Besitz der britischen Monarchin geben, knapp die Hälfte davon befinden sich in der Londoner Residenz. Und all diese Zeitmesser wollen regelmäßig aufgezogen, gewartet und gelegentlich auch repariert werden. Deshalb gehören zu den unzähligen Angestellten, die im Palast leben und arbeiten, unter anderem auch zwei Uhrmacher, die rund um die Uhr dafür Sorge tragen, dass in den historischen Gemäuern die Zeit nicht stehen bleibt.

2. ... wie der Buckingham Palace bei besonderen Ereignissen mit dem Volk kommuniziert?

Auch wenn die Royal Family sowohl eine eigene Website als auch einen Facebook-Account besitzt, einen YouTube-Kanal betreibt, auf Twitter inzwischen 2,78 Millionen Follower hat und die persönliche Assistentin der Queen dafür Sorge trägt, dass das Smartphone der Monarchin geladen ist: Wenn es wichtige Ereignisse wie Geburten oder Todesfälle zu verkünden gibt, wird Tradition im Königshaus großgeschrieben. Dann wird die Öffentlichkeit auch heute noch als allererstes mit einem Aushang auf einer Staffelei vor den Toren des Palasts informiert.

3. ... woher die Queen ihr Bargeld bekommt?

Ja, auch im Königshaus spielt Geld eine Rolle und wie jeder Normalsterbliche, so benötigen wohl auch die Queen und ihre Familie, zumindest aber ihre Angestellten, ab und an Bargeld. Aber dafür das Haus, bzw. den Palast, verlassen zu müssen - das wäre natürlich viel zu umständlich. Und deshalb hat Coutts & Co., die Bank der Queen, im Buckingham Palace tatsächlich einen Bankautomaten aufgestellt. Das nennt man Kundenservice!

4. ... dass auch Kunst und Kultur im Palast ihren Platz haben?

Nicht nur was den schnöden Mammon anbelangt, sind die Bewohner des Buckingham Palace nicht auf die „Außenwelt“ angewiesen, auch wenn ihnen der Sinn nach den schönen Künsten steht, ist der Palast bestens ausgestattet. In der Gemäldegalerie hängen unter anderem Meisterwerke von Rembrandt und Rubens und im Musikzimmer steht selbstverständlich ein Flügel bereit. Aber sogar eine Orgel gibt es hier! Seit 1855 befindet sich das Instrument, das ursprünglich für den Royal Pavilion in Brighton gebaut wurde, im Ballroom. Bereits vor 1855 gab es übrigens eine Orgel im Palast, auf der auch weltberühmte Komponisten wie Mozart, Joseph Haydn und Felix Mendelssohn Bartholdy spielten. Diese befindet sich heute in der Deutschherrenkapelle in Saarbrücken.

5. ... was unter der Oberfläche des Palastes schlummert?

Auch unterhalb des Buckingham Palace gibt es einiges zu entdecken: Hier liegt ein Labyrinth geheimer Tunnel und Verbindungsgänge führen zu den Houses of Parliament und zum Clarence House, der Residenz von Prince Charles. Angeblich erkundeten die Mutter der Königin und ihr Mann, der damalige König George VI, einmal diese Gänge und trafen dabei auf einen sehr netten Mann aus Newcastle, der hier unten lebte! Und auch ein kleiner Fluss, der Tyburn, fließt auf seinem unterirdischen Weg durch London unter dem Palast entlang. Immer wieder wird auch darüber spekuliert, ob es wohl Tunnel gibt, die den Palast mit einer der Stationen der Tube verbindet oder ob sich sogar eine geheime Haltestelle hier befindet, Belege für diese Gerüchte gibt es aber bisher nicht.

6. ... dass Gäste, die zu einem Bankett in den Palast geladen werden, vorher ihre Französischkenntnisse auffrischen sollten?

Jahrhundertelang galt die französische Küche als das Vorbild für die gehobene Küche und Französisch als die internationale Küchensprache. Spätestens seit den Zeiten Königin Viktorias wurden die Menükarten im Buckingham Palace deshalb in französischer Sprache verfasst und da Tradition auf der Insel eine große Rolle spielt, hat sich daran auch bis heute nichts geändert. Ausnahmen bestätigen bekanntlicherweise die Regel und so wurden die Menükarten 2005 zu einer besonderen Gelegenheit in englischer Sprache gedruckt, nämlich als die Queen anlässlich der Olympia-Bewerbung Londons zum Bankett geladen hatte. Mit Paris als Konkurrent um die Austragung der Sommerspiele war in diesem Fall der Patriotismus wohl von größerer Bedeutung als die Tradition.

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7. ... dass der Palast immer wieder von ungebetenen Gästen heimgesucht wird?

Königin Viktoria hatte einen besonders entschlossenen Besucher. Dreimal wurde ein Jugendlicher namens Edward Jones während ihrer Herrschaft im Palast gestellt, vermutlich hatte er sich aber deutlich öfter unbemerkt Zutritt verschafft. Auch in neuerer Zeit gelang es immer wieder, die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. So schaffte es ein Eindringling in den 80ern sogar bis ins Schlafzimmer der Queen und 2003 schlich sich ein Reporter mithilfe gefälschter Referenzen in den Palast ein und arbeitete dort einige Zeit als Hausdiener. Insgesamt haben es seit 1914 mindestens 12 Menschen geschafft, sich unbefugt Zutritt zum Palastgelände zu verschaffen.

8. ... dass das Changing of the Guard kein reines Zeremoniell ist?

Der täglich um 11:00 Uhr stattfindende Wachwechsel vor dem Buckingham Palace ist eine komplexe und jahrhundertealte Zeremonie, die jährlich Millionen von Touristen anzieht. Die wenigsten wissen jedoch, dass die Wachen mit ihren charakteristischen Bärenfellmützen keine rein symbolische Rolle erfüllen, sondern tatsächlich hervorragend ausgebildete Soldaten mit Kampferfahrung sind, die einen Bestandteil der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Königsfamilie bilden.

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9. ... welche bizarre Erinnerung an König Charles I am Eingang zu finden ist?

Während zum Gedenken an verstorbene Könige, Königinnen und andere bedeutende Persönlichkeiten üblicherweise Statuen errichtet oder Museen und Parks nach ihnen benannt werden, ist dieses „Denkmal“ etwas anders geartet. Charles, der den englischen Bürgerkrieg auslöste und wegen Hochverrats angeklagt und zu Tode verurteilt wurde, wurde am 30. Januar 1649 um 14:00 Uhr enthauptet. Die Uhr über dem Eingang zum Buckingham Palace und St James Park erinnert an dieses Ereignis durch eine schwarze Markierung auf der Zwei. Wer diese Geschichte nicht kennt, der wird die Markierung aber höchstwahrscheinlich entweder gar nicht bemerken oder aber einfach für einen Schmutzfleck halten.

10. ... dass ganz einfach zu erkennen ist, ob die Queen zuhause ist?

Dazu muss man gar nicht an der Tür klingeln (falls der Palast überhaupt eine Klingel besitzt), sondern nur einen Blick nach oben, zum Dach des Palastes werfen. Im Buckingham Palace werden nämlich zwei Flaggen dazu verwendet, anzuzeigen, ob die Königin anwesend ist oder nicht: Weht der Union Jack, also die rot-weiß-blaue Nationalflagge, bedeutet dies, dass die Queen nicht anwesend ist. Wenn hingegen die Royal Standard-Flagge mit den Wappen von England, Schottland und Nicht nur der Nordirland gehisst ist, dann befindet sich die Monarchin im Palast. Für das Hissen und Einholen der Flaggen ist übrigens der sogenannte „flag sergeant“ zuständig.

Natürlich gibt es noch viel mehr spannende Fakten rund um die Residenz der Königin. Am besten entdeckt man dieses beeindruckende Gebäude und weitere royale Highlights also selbst bei einem Besuch der Weltstadt an der Themse.

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Von Franziska Kammleiter

© Alex Segre, shutterstock Wachen vor dem Buckingham Palace
Hätten Sie das gewusst? 10 kuriose Fakten zur Toskana https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/haetten-sie-das-gewusst-10-kuriose-fakten-zur-toskana.html Dorothea Neu 4979 20170823T090000 „Die Toskana liegt nicht in Italien, sondern Italien liegt in der Toskana." - Schon Goethe war überzeugt, die Toskana vereine all die schönen Seiten Italiens. Wir wollen ihm da auch gar nicht widersprechen. Und haben 10 interessante und überraschende Fakten zur Toskana zusammengetragen, die garantiert noch mehr Lust darauf machen, dieses wunderschöne Fleckchen Erde einmal näher zu erkunden.

Wussten Sie, dass...

... die Toskana mehr als 300 Küstenkilometer hat?

Toskana, das verbinden viele in erster Linie mit Museen, architektonischen Highlights, kulinarischen Gaumenfreuden und natürlich den grünen welligen Hügel, durchzogen von piniengesäumten Straßen. Aber die Toskana bietet auch alles für einen abwechslungsreichen Strand- und Badeurlaub. Die Mittelmeerküste lockt mit hellem Sand, feinem Kies oder beeindruckenden Klippen und für Familien gibt es zahlreiche Strandbäder, „bagni“ genannt. Die Strände der Naturparks mit ihren angrenzenden Pinien- und Kiefernwäldern hingegen sind ein beliebtes Ziel bei Naturliebhabern und Romantikern. Neben dem Festland gehört übrigens auch der Toskanische Archipel mit der Insel Elba zur Toskana. Zusammen mit diesen Inseln verfügt die Region sogar über 600 Kilometern Küstenlinie.

» Die schönsten Strände der Toskana

... die Toskana ungefähr so groß ist wie Mecklenburg-Vorpommern?

Und etwa halb so groß wie die Schweiz. Etwas mehr als 3,7 Millionen Menschen leben in der Toskana. Hauptstadt und gleichzeitig auch größte Stadt ist Florenz, gefolgt von Livorno und Prato. Berühmte Städte sind auch die Städte Pisa und Siena.

» Die schönsten Orte der Toskana

... es in der Toskana die älteste Geldbank der Welt gibt?

Die „Banca Monte dei Paschi di Siena“ in Sienna gilt als älteste noch existente Geldbank der Welt und ist auch heutzutage noch eines der größten Kreditinstitute Italiens. Sie wurde im Jahre 1472 gegründet und ist damit rund 400 Jahre älter als die erste Bank, die in den USA gegründet wurde.

... die Toskana als Ursprung der italienischen Sprache gilt?

Genauer gesagt ist es Florenz: Das heutige Italienisch soll angeblich auf die Aussprache des gebürtigen Florentieners Dante Aligheri zurückgehen.

... die bekannte Designer-Marke Gucci aus der Toskana stammt?

Sie wurde in Florenz gegründet. Überhaupt ist Florenz die Geburtststätte oder Wahlheimat zahlreicher bekannter Persönlichkeiten wie bspw. Michelangelo, Galileo Galilei, Niccolò oder Donatello.

... Pinocchio aus der Toskana stammt?

Nicht nur bekannte Wissenschaftler oder Künstler sind mit der toskanischen Hauptstadt eng verbunden – auch die kleine Holzfigur Pinocchio hat ihre Ursprünge in der Toskana: Pinocchio wurde ursprünglich von Carlo Collodi erfunden, einem Schriftsteller aus Florenz. Im Jahre 1883 schrieb er das Buch „The Adventures of Pinocchio“. 1940 wurde die Geschichte von Disney animiert und erlangte so ihre weltweite Berühmtheit.

... es nicht nur einen schiefen Turm von Pisa gibt?

Auch wenn es DER Schiefe Turm von Pisa zur weltweiten Berühmtheit gebracht hat – er ist nicht der einzige schiefe Turm in Pisa. So haben beispielsweise die Glockentürme der Kirchen San Michele degli Scalzi und San Nicola ebenfalls eine leichte Schieflage.

... Florenz die erste Stadt mit gepflasterten Straßen war?

Was für uns heute eine Selbstverständlichkeit ist, war damals eine kleine Sensation: Im Jahre 1339 war Florenz die erste Stadt in ganz Europa mit gepflasterten Straßen.

... die Toskana vor Kunst und Kultur nur so strotzt?

Toskana war Inspiration und Muße für zahlreiche Künstler. Das zeigt sich auch in den UNESCO-Welterbestätten: In der Toskana gibt es mehr Sehenswürdigkeiten, die zum UNESCO-Welterbe gehören, als bspw. in ganz Argentinien, Südafrika oder Australien. Und auch in Ägypten gibt es zahlenmäßig nur eine von der UNESCO ausgezeichnete Sehenswürdigkeit mehr.

... in der Toskana die drittgrößte Kirche der Welt steht?

Und zwar die Kathedrale Santa Maria del Fiore in Florenz. Sie ist die größte Kirche in Florenz und drittgrößte Kirche der Welt. Größer sind nur der Petersdom in Rom und die St Paul’s Cathedral in London.

» Die besten Sehenswürdigkeiten in der Toskana

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Von Dorothea Neu

© Shaiith, iStock.com Sonnenuntergang in der Toskana.
Sightseeing gratis: Die beliebtesten Highlights in Deutschland https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/sightseeing-gratis-die-beliebtesten-highlights-in-deutschland.html Solveig Michelsen 4943 20170803T131300 Wer Deutschland abseits der ausgetretenen Touristenpfade oder mit klammem Geldbeutel erkunden möchte und die Augen und Ohren ein wenig offen hält, wird überrascht sein, wie viele Attraktionen ohne Geld zu haben sind. Das Vergleichsportal Netzsieger hat die Top 10 der kostenlosen Touristenattraktionen zusammengestellt.

Wer Städte oder Regionen kennen lernen möchte, muss keine Museen besichtigen oder Führungen buchen. Oft ist der Flair eines Ortes viel besser im Freien zu begreifen, an den Orten, wo sich auch die Einheimischen treffen, wo das Leben pulsiert und immer etwas los ist: Parks, Märkte und öffentliche Plätze sind die Treffpunkte schlechthin. Das Vergleichsportal netzwelt.de hat die beliebtesten Sehenswürdigkeit in den deutschen Bundesländern zusammengestellt, die ohne Eintritt zu haben sind:

  • München: Englischer Garten, Marienplatz und Viktualienmarkt
  • Baden-Baden: Lichtentaler Allee und Merkurberg
  • Berlin: Plenarbereich des Reichtagsgebäudes und Brandenburger Tor u
  • Potsdam: Sanssouci und Holländisches Viertel
  • Bremen: Schnoor-Viertel und Bürgerpark
  • Hamburg: Hafen und Speicherstadt
  • Kassel: Bergpark und Herkules-Statue
  • Warnemünde: Ostseebad, Alter Strom und Strand
  • Hannover: Maschsee
  • Bonn: Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und Freizeitpark Rheinaue
  • Bernkastel-Kues: Moseltal und mittelalterlicher Marktplatz
  • Mettlach: Saarschleife
  • Sachsen: Nationalpark Sächsische Schweiz
  • Quedlinburg: Altstadt
  • Lübeck: Altstadt und Dom
  • Erfurt: Krämerbrücke, Domplatz und Domberg

Durch die Altstadt zu schlendern, lauschige Plätze zu finden und Kleinode zu entdecken funktioniert aber auch in jeder anderen Stadt. Nehmen Sie sich Zeit und legen Sie bewusst lange Pausen ein, lassen Sie die Atmosphäre einer Stadt auf sich wirken, versuchen Sie zu ergründen, was den Reiz eines Ortes ausmacht – Sie werden überrascht sein, wie gut Sie dabei eine Stadt kennen lernen!

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von Solveig Michelsen

© manfredxy, iStock Am Münchner Marienplatz ist immer etwas geboten.
Neues Wikinger-Museum in Stockholm https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/neues-wikinger-museum-in-stockholm.html Solveig Michelsen 4728 20170130T081100 Schon wieder ein Museum? Und dann über die „bekannten“ Wikinger? Das neue Stockholmer Museum, das Ende April 2017 seine Pforten öffnen wird, möchte mit den gängigen Klischees ein für alle Mal Schluss machen und lädt dazu ein, sich ein Bild jenseits von behörnten Helmen und rohen Beutezügen zu machen.

Die Wikinger trifft ein ähnliches Schicksal wie die Indianer: Meist wird die Vorstellung von ihnen auf wenige Klischees reduziert, die Filme und Bücher bis in unsere Zeit transportiert haben. Außerhalb Skandinaviens zeichnet sich deshalb schnell ein bestimmtes Bild im Kopf ab: Helm mit Hörnern, kampfeslustig und hart im Nehmen und ständig auf Beutezügen unterwegs.

Damit will das Vikingaliv, das neue Erlebniszentrum in Stockholm, nun aufräumen. Besucher werden ins Jahr 963 zurückversetzt und multimedial durch ein wahres Wikinger-Leben geführt. Im Ausstellungsbereich kann man sich über die Rolle von Frauen und Kindern informieren oder über die neuesten Forschungsergebnisse. Wer dann noch Zeit findet, hat es nicht weit zur nächsten Sehenswürdigkeit: Das Wikingermuseum befindet sich auf der Ausflugsinsel Djurgården, gleich zwischen dem Vasa-Museum und dem Vergnügungspark Gröna Lund. Ab 29. April ist es täglich von 10 bis 20 Uhr zu besuchen.

mehr Infos unter: www.vikingaliv.se

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von Solveig Michelsen

© CoreyFord, iStock Das neue Vikingaliv klärt über das wahre Leben der Wikinger auf.
Helsinki empfängt „harte Kerle“ https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/helsinki-empfaengt-harte-kerle.html 4722 20161228T112000 Helsinki gehört im Winter nicht gerade zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen: Es ist sehr kalt, ziemlich dunkel und recht nass. Wer sich trotzdem in die finnische Hauptstadt wagt, wird auf besondere Art und Weise begrüßt: “Nobody in their right mind would come to Helsinki in November. Except you, you badass. Welcome.”

Tristesse kann man nur mit Humor schlagen. Dachten sich wohl die Finnen, als sie vor dem Flughafen folgendes Willkommens-Banner aufhängten: “Nobody in their right mind would come to Helsinki in November. Except you, you badass. Welcome.” Das ist als humorvolle Respektbezeugung zu verstehen. Man hätte natürlich auch schreiben können „Toll, dass Sie auch im November zu uns kommen!“, aber das würde nicht annähernd dem finnischen Humor entsprechen.

Während sich einige Besucher geschmeichelt fühlen, als „badass“ bezeichnet zu werden, zeigen sich andere etwas verärgert. Meist sind es diejenigen, die „bad“ und „ass“ separat übersetzt und zu einem unflätigen Schimpfwort wieder zusammengesetzt haben. Dabei heißt „badass“ in der Jugendsprache nichts anderes als „harter Kerl“. Das ist ganz sicher anerkennend gemeint. Und gilt auch für die weiblichen „badasses“, die sich im Winter in die feuchte Dunkelheit Helsinkis gewagt haben. Chapeau!

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von Solveig Michelsen

© scanrall, iStock In Helsinki wird man im Winter als „harter Kerl“ empfangen.
Die größte Bibliothek der Welt https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/die-groesste-bibliothek-der-welt.html Solveig Michelsen 4601 20180724T000000 In der Antike galt die Bibliothek von Alexandria als größter Speicher verschriftlichten Wissens. Heute steht die größte Bibliothek der Welt in Englands Hauptstadt: die British Library. Über 170 Millionen Medien sind dort aufbewahrt. Nicht nur deshalb lohnt ein Besuch des gigantischen Gebäudes.

Nicht die schönste, aber eindeutig die größte Bibliothek der Welt: die Nationalbibliothek des Vereinigten Königreichs, die British Library in London. Ein Grund mehr, die Hauptstadt Englands zu besuchen. Unter den über 170 Millionen Medien, die in ihrem Bestand sind, sind nur 25 Millionen Bücher. Der Rest besteht aus Zeitschriften, Zeitungen, Broschüren, Tonaufnahmen, Patenten, Datenbanken, Karten, Briefmarken, Kunstdrucken und Gemälden – in allen möglichen Sprachen. Auch das älteste gedruckte Buch der Welt wird dort ausgestellt. Lange vor Guttenberg war nämlich der Buchdruck mit beweglichen Lettern schon in China bekannt, wo im Jahr 868 die so genannte Diamanten-Sutra, eine Schriftrolle mit einem buddhistischen liturgischen Text, veröffentlicht wurde. Wer's nicht gar so alt mag: Auch handschriftliche Beatles-Texte werden hier verwahrt.

Doch nicht nur der Inhalt, auch die schiere Größe ist überwältigend: Die Bücherregale würden – aneinandergereiht – eine Länge von 625 Kilometern ergeben. 1200 Leser finden in den elf Lesesälen Platz. Nur zur groben Einordnung: Würde man sich täglich fünf Medien widmen, bräuchte man sage und schreibe 80.000 Jahre, um den Bestand durchzuforsten. Die 8.000 Neuzugänge pro Tag (!) nicht mitgerechnet.

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von Solveig Michelsen

© Kalulu, iStock Die umfangreichste Bibliothek der Welt: die British Library in London
Außergewöhnlicher Weihnachtsmarkt in Graz https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/aussergewoehnlicher-weihnachtsmarkt-in-graz.html 3897 20151214T150300 Eigentlich gibt es nicht einen Weihnachtsmarkt in Graz – es gibt ganze 14 davon! Und die haben es in sich: Auf dem Kopf hängende Christbäume, die größte Eiskrippe der Welt, einen Bummelzug und sogar ein Büro für Weihnachtslieder hat das adventliche Graz zu bieten. Wenn das keine winterliche Reise wert ist!

Graz, die Hauptstadt der Steiermark, putzt sich in der Adventszeit auf besondere Weise heraus. Natürlich gibt es einen schmucken Christbaum mit abertausenden von Lichtern. Aber da ist noch mehr zu entdecken in den malerischen Altstadt-Gässchen: Im Renaissance-Arkadenhof des Landhauses zum Beispiel steht die größte Eiskrippe der Welt. 50 Tonnen wiegen die lebensgroßen Figuren, die je nach Temperaturlage schon mal ausgetauscht werden müssen.

Auch ihrem Ruf als UNESCO City of Design wird Graz auf weihnachtliche Weise gerecht: In der Herrengasse gibt es die „falling x-mas trees“ – Nadelbäume, die über Kopf hängen, und zu neuen Betrachtungen des Christbaum-Symbols anregen. Dabei ist die Idee schon alt: Früher, als in so mancher Stube nur wenig Platz war, hängte man den Weihnachtsbaum regelmäßig verkehrt herum an die Decke.

Am Mariahilferplatz lockt ein Riesenrad die Kinder an – und eine Eisstockbahn die Erwachsenen. Am Schlossberger Weihnachtsmarkt wird heimisch Erzeugtes verkauft: Kürbiskernöl, Kunsthandwerk, Gestricktes und Gebranntes. Wer nicht mehr laufen mag, lässt sich vom Bummelzug zur nächsten Attraktion tragen. Oder lauscht einfach einer der zahlreichen Live-Musik-Darbietungen. Ach ja, und wer den Text zum Mitsingen vergessen hat: Es gibt sogar ein eigenes Büro für Weihnachtslieder in Graz. Die Experten des Steirischen Volksliedwerks stellen Liedtexte, Melodien und Sprüche kostenlos zur Verfügung.

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von Solveig Michelsen

© Flavio Vallenari, iStock Die Grazer Weihnachtsmärkte haben viel zu bieten.
Monsterwald bei Rom stellt Experten vor Rätsel https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/monsterwald-bei-rom-stellt-experten-vor-raetsel.html Jonathan Berg 3835 20151118T102400 Achtzig Kilometer außerhalb der italienischen Hauptstadt gibt es einen Wald mit merkwürdigen Skulpturen von Ungeheuern. Deren Inschriften haben Forscher bis heute nicht entschlüsselt.

Bei einem Spaziergang durch den „Sacro Bosco“ kann einem ganz schön mulmig werden. Der „Heilige Wald“ liegt rund achtzig Kilometer nördlich von Rom, in der Nähe des Ortes Bomarzo, und zählt zu den skurrilsten Sehenswürdigkeiten Europas. Auf dem etwa zwei Quadratkilometer großen Gelände reihen sich monsterähnliche Skulpturen aneinander.

Adeliger ließ Monsterpark bauen

Man kennt zwar heute die Entstehungsgeschichte der grotesken Monumentalskulpturen, was sie aber zu bedeuten haben, stellt Experten allerdings bis heute vor große Rätsel. Der Park wurde im 16. Jahrhundert von dem italienischen Feudalherren Vicino Orsini in Auftrag gegeben. Dreißig Jahre dauerten die Arbeiten an dem „Heiligen Wald“.Doch der Park geriet für Jahrhunderte in Vergessenheit – die Skulpturen waren inzwischen großteils von Wildwuchs bedeckt – und wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt. Nachdem der Künstler Salvador Dali den Park in der Nähe von Rom besuchte und einige Bilder nach Motiven der bizarren Skulpturen entwarf, kam wieder Interesse an dem Gruselwald auf.

Salvador Dali sorgte für Wiederentdeckung

In den 1950er Jahren erwarb ein italienisches Ehepaar den „Sacro Bosco“ und kümmerte sich in den folgenden Jahren um die Instandsetzung der Anlage. Heute ist das Gelände wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und zählt zu den größten Touristenmagneten Italiens.Doch Historiker rätseln nach wie vor über die Bedeutung der Figuren. Insbesondere die Inschriften auf den zahlreichen Skulpturen von antiken Göttern, Fabelwesen und Ungeheuern bereitet den Wissenschaftlern Kopfzerbrechen. Eine These der Forscher kann jedoch überzeugen: Der Park sei mit der Absicht erbaut worden, den Betrachter zu verwirren und um den Verstand zu bringen.

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Von Jonathan Berg

© Thinkstock Den Park betritt man durch das Maul von Unterwelt-Gott Orcus.
Geheimnisvolles Deutschland: Elbsandsteingebirge https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/geheimnisvolles-deutschland-elbsandsteingebirge.html Solveig Michelsen 3786 20151015T095500 Für spektakuläre Landschaften braucht man nicht immer weit zu fahren – auch Deutschland hat Großes zu bieten. Besonders geheimnisvoll und märchenhaft geben sich die abertausende Türmchen des Elbsandsteingebirges, vielen auch unter „Sächsische Schweiz“ bekannt. Wenn der Herbst dann noch die Blätter bunt färbt und Nebelschwaden durch die bizarre Feldlandschaft ziehen, ist die Kulisse perfekt.

Das sollten Outdoorurlauber nicht verpassen: Zusammen mit der Böhmischen Schweiz beheimatet die Sächsische Schweiz das Elbsandsteingebirge, dass sich bei Rad- und Wanderbegeisterten immer größerer Beliebtheit erfreut. Obwohl die höchste Erhebung dieses „Gebirges“ nur 723 Meter über dem Meeresspiegel misst, gehört es zum Eindrucksvollsten, was die Natur in Sachen Fels und Erosion zu bieten hat: Aus dem weichen Sandstein sind in jahrhundertelanger Abtragung durch Wind und Wetter über 1000 Türmchen entstanden. Tafelberge, enge Schluchten und weite Ebenen ergänzen die Landschaft zu so großer Vielfalt, dass der Sächsischen Schweiz 2008 das Prädikat „Ort der Vielfalt“ von der Bundesregierung verliehen wurde.

Auch das Betätigungsfeld ist vielfältig: Unter Kletterern ist das größte Klettergebiet Europas mit über 12.000 Routen schon lange kein Geheimtipp mehr. Aber auch wer nicht gleich zum Seil greifen will, kommt hier voll auf seine Kosten: Spannende und abwechslungsreiche Wege führen durch Schluchten, zu Höhlen und an mal mehr, mal weniger ausgesetzten Felsbändern entlang. Spaziergänger genießen die Aussicht von den bestens eingerichteten Wegen, und sogar hoch zu Ross kann man das Elbsandsteingebirge erkunden.

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von Solveig Michelsen

© SunnyWindow, iStock Ein Ort der Vielfalt: das Elbsandsteingebirge
Die schönsten Herbstausflüge in Bayern https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/die-schoensten-herbstausfluege-in-bayern.html Solveig Michelsen 3776 20151006T135200 Die Sonne strahlt, das Laub verfärbt sich – der Herbst hat viele schöne Stimmungen zu bieten. Wer sich dafür auch noch den richtigen Ort aussucht, kann bleibende Eindrücke sammeln. Wir haben die schönsten Ausflugsorte im herbstlichen Bayern dafür ausgesucht.

Königssee mit Watzmann

Eine Schifffahrt auf dem Königssee gehört nicht nur für internationale Touristen zum Pflicht-Programm. Mit der Kapelle von St. Bartholomä sowie der hoch aufragenden Watzmann-Ostwand im Hintergrund gibt er ein perfektes Postkartenidyll ab. Der fjordartige Königssee, der zu den Top 15 Sehenswürdigkeiten in Deutschland zählt, gehört außerdem zu den saubersten Seen und ist ganze 190 Meter tief.

Tegernseer Hütte

Für aktive Wanderer gibt es nur wenige Ziele, die es der Tegernseer Hütte gleichtun: Wie ein Adlerhorst thront sie zwischen Roß- und Buchstein in den Bayerischen Voralpen. Wer die 2,5 Stunden Aufstieg erfolgreich hinter sich gebracht hat, darf sich auf ein kühles Bier freuen, das von wahrhaft alpiner Kulisse umrahmt wird. Bis 1. November hat die Hütte noch geöffnet.

Ahornboden im Karwendel

Genau genommen liegt der Ahornboden im Karwendel bereits in Österreich; die einzige Zufahrt erfolgt allerdings von Deutschland aus. Seit 1972 gilt er als Naturdenkmal: Die bis zu 600 Jahre alten Ahornbäume geben vor der dramatischen Felskulisse ein eindrucksvolles Bild ab. Besonders farbenprächtig zeigen sie sich im Herbst, wenn die Blätter bereits verfärbt sind. Auch das historische Almdorf in der Eng ist einen Besuch wert.

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von Solveig Michelsen

© Daniel-Van-Gravel, iStock Eine Postkartenidylle: der Königssee
"Deutschlands schönste Wanderwege 2015" sind in der Eifel https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/deutschlands-schoenste-wanderwege-2015-sind-in-der-eifel.html Michaela Laux 3676 20150816T141700 "Deutschlands schönste Wanderwege 2015" stehen fest. Laut der Zeitschrift "Wandermagazin" ist die Eifel der ultimative Liebling beim Wandern. Gleich zwei Touren in der Region wählte das Publikum zu den schönsten schönstem Wanderwegen Deutschlands.

Von Anfang Januar bis Ende Juni 2015 konnte gewählt werden. Rund 16.800 Wanderer beteiligten sich an der Abstimmung und gaben ihre Stimme für eine von zehn nominierten Tagestouren und für einen von fünf nominierten Weitwanderwegen ab, die ihnen am besten gefielen. Der Pyrmonter Felsensteig zählte dabei mit 30,61 % in der Kategorie Tagestouren, der Eifelsteig mit 53,57 % unter den Weitwanderwegen zu den Lieblingen der Wanderfans. Dass mit der Eifel eine einzige Region in beiden Kategorien den ersten Platz erzielt hat, ist in der zwölfjährigen Geschichte der Wahl um Deutschlands schönste Wanderwege eine Premiere.

Über Platz zwei in der Kategorie Tagestouren darf sich die Traumschleife Ehrbachklamm bei Boppard in Rheinland-Pfalz freuen, über den dritten Platz der Premiumweg Gletscherblick bei Reit im Winkl in Bayern. Bei den Weitwanderwegen schaffte es der Goldsteig in Bayern auf Platz zwei, der Lahnwanderweg (Nordrhein-Westfalen/Hessen/Rheinland Pfalz) auf Platz drei.

Die Urkunden erhalten die Vertreter der jeweils drei erstplatzierten Wege am 05.September 2015 im Rahmen der Wander- und Trekkingmesse "TourNatur" in Düsseldorf von Wandermagazin-Autor Manuel Andrack.

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von Michaela Laux

Wandern in der Eifel steht dieses Jahr hoch im Kurs © LifesizeImages / iStock.com
Geht es bald nur noch mit Ticket auf den Markusplatz? https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/geht-es-bald-nur-noch-mit-ticket-auf-den-markusplatz.html Johannes Streng 3419 20150720T134800 Venedig gehört unbestritten zu den schönsten Städten der Welt. Doch das hat seinen Preis: Jedes Jahr kommen immer mehr Touristen in die Lagunenstadt und gefährden somit deren Existenz.

"Die durchschnittliche Erfahrung eines Touristen in Venedig ist meiner Meinung nach ein Alptraum geworden, brutal hässlich." sagt der US-Blogger und Autor Steven Varni gegenüber DPA. Kein Wunder: Kamen früher auf einen Stadtführer rund ein Dutzend Besucher, sind es jetzt etwa 100 auf einmal. Viele der Einwohner Venedigs haben die Stadt bereits verlassen, da der Tourismus das Leben verteuert und andere Arbeitsplätze kaum noch zu finden sind.

Der neue Bürgermeister von Venedig, Luigi Brugnaro, bringt nun eine Idee ins Spiel, die nicht ganz neu, aber auch nicht unumstritten ist: Die Zahl der Touristen an Hotspots der Stadt, wie dem Markusplatz, soll eingeschränkt werden. "Wir wollen den Druck von manchen Gegenden im historischen Zentrum nehmen", erklärt Brugnaro. Zum Einsatz soll dabei ein spezielles Buchungssystem kommen.

Einheimischen, Hotelgästen und Pendlern wird unter gewissen Voraussetzungen uneingeschränkter Zutritt gewährt. Tagestouristen dagegen müssten vorher einen Besuch buchen. Ob dieser dann kostenpflichtig ist, steht allerdings noch nicht fest. Auch für die Wasserbusse, die Vaporetti, plant Brugnaro eine Neuerung: Mit Extra-Schlangen sollen die Einwohner Venedigs Priorität beim Betreten der Schiffe haben. "Mein Ziel ist es, Venedig ein bisschen normaler zu machen." so die Begründung des Bürgermeisters.

Ob sich Luigi Brugnaro mit dieser Idee durchsetzen kann, wird sich noch zeigen. Erste Kritik übte bereits der Kulturminister Italiens, Dario Franceschini, der diese Ideen für die falsche Methode hält. Tickets für das historische Zentrum würden den Eindruck einer "geschlossenen Stadt hinterlassen".

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Von Johannes Streng / dpa

gregobagel, iStock Darf der Markusplatz bald nur noch mit Ticket betreten werden?
Berliner Gruselpark wieder für Öffentlichkeit zugänglich https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/berliner-gruselpark-wieder-fuer-oeffentlichkeit-zugaenglich.html Jonathan Berg 3411 20150720T125900 Der Spreepark, ein verfallener Rummel im Berliner Plänterwald, soll nun wieder für Besucher geöffnet werden. Allerdings nur vorübergehend. Die meisten Attraktionen sind nach wie vor desolat und von Wildwuchs befallen. Das beliebte Theaterstück „Spuk unterm Riesenrad“ soll dafür wieder aufgeführt werden.

Seit 13 Jahren liegt das Gelände des ehemaligen Spreepark Berlin brach. Nach der Wende wurde der im einstigen Ost-Berlin gelegene Freizeitpark nach westlichem Vorbild umgestaltet. Doch nach und nach blieben die Besucher aus und die Betreiber mussten wirtschaftliche Einbußen verzeichnen.

Thriller-Kulisse Spreepark

Seit der Schließung im Jahr erfreut sich der Park allerdings zunehmend an Popularität. Unter anderem deshalb, weil der Spreepark mit seinen verlassenen Attraktionen gerne als gruselige Kulisse in heimischen und internationalen Filmproduktionen genutzt wird.

Nach langem Streit um die Eigentumsverhältnisse kaufte das Land Berlin Anfang 2014 das Erbbaurecht zurück. Seitdem sind Touren auf dem Gelände nicht mehr möglich. Die Grün Berlin GmbH soll das Areal nun wieder langfristig für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Das kann allerdings noch eine Weile dauern.

In diesem Sommer kann man dafür Wiederaufführungen von „Spuk unterm Riesenrad“ sehen. Allerdings dürfen maximal 200 Besucher pro Vorstellung auf das Areal. Geht es nach Grün Berlin Geschäftsführer Christoph Schmidt, soll sich schon ganz bald das Riesenrad auch wieder drehen. Doch um das Rad endgültig wieder in Gang zu bringen, müssen noch etliche Verhandlungen geführt werden.

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Von Jonathan Berg

© thinkstock Der Spreepark öffnet im Sommer 2015 seine Pforten, allerdings nur kurz.
Hamburger Speicherstadt ist Weltkulturerbe https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/hamburger-speicherstadt-ist-weltkulturerbe.html Hannah Sommer 3407 20150708T153500 Der Ausgang um die Olympia-Bewerbung 2024 ist noch offen, doch einen vielleicht noch wichtigeren Titel hat Hamburg nun sicher. Die weltberühmte Speicherstadt und das angrenzende Kontorhausviertel wurden von der UNESCO zum Welterbe ernannt. Es ist die 40. Welterbestätte in Deutschland.

Die Speicherstadt und das Kontorhausviertel mit dem berühmten Chilehaus stehen künftig unter dem besonderen Schutz der Vereinten Nationen. Das Welterbekomitee der UNESCO hat die Wahrzeichen der maritimen Vergangenheit der Hansestadt in seine Liste aufgenommen. Es ist das erste Weltkulturerbe für Hamburg und die 40. derartige Stätte in Deutschland, die nun in einer Reihe mit den Pyramiden von Gizeh steht.

Das Komitee würdigte Speicherstadt und Kontorhausviertel als einzigartige Symbole der „Folgen des rasanten internationalen Handelswachstums im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert“. Die zwischen 1885 und 1927 errichteten Backsteinspeicher mit Kanälen und Brücken bilden das weltweit größte zusammenhängende, einheitliche Ensemble seiner Art. Das benachbarte Kontorhausviertel war Anfang des 20. Jahrhunderts das erste reine Büroviertel in Europa.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) sagte zu der Entscheidung: „Wir sind uns der großen Ehre bewusst und nehmen nun gern die Verantwortung für den Schutz und die Vermittlung dieses Erbes wahr.“ Das Chilehaus war bereits 1999 von Deutschland für die UNESCO-Liste vorgeschlagen worden. 2007 wurde die Bewerbung um Speicherstadt und Kontorhausviertel erweitert.

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Von Hannah Sommer

© thinkstock Die roten Backsteingebäude der Speicherstadt sind weltberühmt.
Spektakuläre Architektur: das Opernhaus in Oslo https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/spektakulaere-architektur-das-opernhaus-in-oslo.html Solveig Michelsen 3381 20150616T145800 Wie ein gewaltiger Eisberg mutet die weiße Halbinsel in Oslo an – künstlich erschaffen für das neue Wahrzeichen der norwegischen Hauptstadt: das Opernhaus. Seine begehbare Dachfläche aus weißem Marmor macht das Gebäude zum Lieblingsplatz vieler Besucher; Architekten reisen von weit her an, um sich inspirieren zu lassen.

Im Jahr 2008 wurde in Oslo das 520 Millionen Euro teure Gebäude – wobei man sich unter „Gebäude“ schon etwas ganz Falsches vorstellt – offiziell eingeweiht: fünf Monate vor der errechneten Fertigstellung. Allein dies ist schon sehr ungewöhnlich. Alles andere aber auch. Denn das Opernhaus, das unmittelbar neben dem Hafen errichtet wurde, protzt nur so vor Superlativen. Da wären zum Beispiel die 36.000 weißen Marmorplatten aus Carrara, die dem architektonischen Wunderwerk einen klaren, eleganten Touch verleihen – und für die Eisberg-Optik verantwortlich sind. Oder die 20.000 Quadratmeter Dachfläche, die öffentlich begehbar sind und für spektakuläre Aussichten auf den Hafen und die Umgebung sorgen.

Wer nach dem Auftakt auf dem marmornen Laufsteg ins Innere des Opernhauses vordringt, wird von einer lichten Halle aus Glas und Holz empfangen mit mikadoartigen Stützen. Die Sanitärtrakte sind frei in den Raum gestellt; die Garderobe besteht aus frei zugänglichen Haken. Auch hier weht skandinavischer Design-Geist und führt vor, wie es eben auch möglich ist. Und was für Architekten eine Reise wert ist, ist auf jeden Fall ein Highlight für alle Oslo-Besucher: Unbedingt ansehen!

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von Solveig Michelsen

© pitr134, iStock Auf der Dachfläche des Opernhauses in Oslo
Hamburger Hafengeburtstag mit „Queen Elizabeth“ https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/hamburger-hafengeburtstag-mit-queen-elizabeth.html Hannah Sommer 3323 20150430T172900 Bald feiert Hamburg seinen 826. Hafengeburtstag. Da darf es an gutem Programm und natürlich insbesondere an prominenten Gästen nicht fehlen. Die Königin unter den Kreuzfahrtschiffen gibt sich zu diesem Anlass ebenfalls die Ehre.

Jan Delay vertraut dem „Sound aus Hamburg-City“. Für Sylvie Meis ist die Stadt „ein Märchen“. Musiklegende Tom Waits erinnert sich vor allem an wenige Erinnerungen langer Nächte in der Hansestadt und Ex-Beatle John Lennon sagte einst, er wäre in Liverpool geboren, aber in Hamburg aufgewachsen. Doch nicht nur Prominente lieben die Stadt am Meer. Die nordische „Perle“ zählt allgemein zu den beliebtesten Städten Deutschlands.

Bei so viel Zuspruch und Popularität darf man sich auch hin und wieder einmal selbst feiern, und das tut Hamburg anlässlich seines 826. Hafengeburtstags nun auch gebührlich. Vom 8. bis 10. Mai feiert die Stadt diesen erfreulichen Ehrentag nun mit bestem Unterhaltungsprogramm und gleich einer ganzen Flotte „Schiffsprominenz“- allen voran das elegante Luxus-Kreuzfahrtschiff „Queen Elizabeth“.

Doch auch andere bekannte Kreuzfahrtschiffe zeigen sich beim angeblich „größten Hafenfest der Welt“. Unter den insgesamt 300 Schiffen, die sich in Hamburg aus nächster Nähe beobachten und sogar besichtigen lassen, werden sich auch die „MS Europa 2“, die „Artania“ und die „Amadea“ unter den Besuchern finden. Auch das Segelschulschiff „Gorch Fock“ gibt sich an Hamburgs großem Wochenende die Ehre. Ebenso schickt auch das Partnerland, die Niederlande, viele holländische Schiffe zu der Veranstaltung.

An Highlights mangelt es am Geburtstag der Hansestadt nicht, denn davon stehen ungefähr 200 auf dem Programm, darunter auch das Hamburger Schlepperballett, ein Segeljacht-Rennen und ein Feuerwerk. Musikalisch findet sich hier alles von Folk bis Jazz. Für Kinderprogramm, maritime Märkte, Fahrgeschäfte und kulinarische Highlights ist ebenfalls gesorgt. Dieser Geburtstag kann kommen. Hamburg, ahoi!

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Hannah Sommer

© fallbrook, iStock Beehrt Hamburg zum Hafenfest – der Kreuzfahrtriese „Queen Elizabeth“.
Europas Ruhepole unter den Urlaubszielen https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/europas-ruhepole-unter-den-urlaubszielen.html Hannah Sommer 3318 20180708T000000 Übervolle Strände, lautes Kindergeschrei, übereifrige Animateure – all das gehört für viele Menschen nicht unbedingt zu einem angenehmen Urlaub. An diesen besinnlichen Urlaubsorten können Sie ganz bei sich und für sich sein.

Gute Freizeitplanung im Urlaub sieht meist für jeden anders aus. Gerade Urlauber vom Land möchten in ihren Ferientagen vor allem unterhalten werden, Dinge erleben und ausprobieren, die auf dem Land oft nicht möglich sind. Und dann gibt es da noch die, in deren Leben sich im Alltag oft so viel abspielt, dass für sie der größte Luxus vor allem Einsamkeit, Ruhe und Stille bedeutet. In Lettland, Italien und Irland findet man besonders schnell wieder zu sich selbst.

Jurmalciems in Lettland

Hoch oben an der südlichen Ostseeküste Lettlands liegt der kleine Ort Jurmalciems. Das kleine Fischerdorf gehört zu den entlegensten Ecken und zeichnet sich vor allem durch den kleinen Hafen, die Räucherei und die Fischer aus, die in den Bootshallen ihre Netze flicken. Es passiert nicht viel in Juralciem, und das ist genau das, wofür das Dorf von Urlaubern so geschätzt wird. Stundenlange Spaziergänge, ohne jemandem zu begegnen, kann man nur an wenigen Stränden der Welt genießen. Günstig ist Jurmalciems obendrein.

Monte Isola in Italien

Wer vor allem dem Verkehrslärm und der miefigen Stadtluft entkommen möchte, der ist in Monte Isola genau richtig: Von Verkehrslärm keine Spur, denn Autos sind hier verboten. Die Einheimischen behelfen sich vor allem mit Motorrollern. Mit diesem Ort hat es außerdem eine besondere Bewandtnis auf sich: Er ist nämlich Europas größte südlichste Binneninsel und liegt mitten im See Lago Iseo. In kleinen Pensionen lässt es sich bequem, zünftig und günstig wohnen. Spaziergänge, Wanderungen und Fahrradtouren fördern die Entspannung. Abends lässt sich hier vor allem der frische Fisch genießen.

Aran Islands in Irland

Auf der kleinen Inselgruppe vor der Westküste Irlands im Atlantik scheint die Zeit stillzustehen. Altehrwürdige irische Traditionen und sogar die gälische Sprache existieren hier noch. Fortbewegung findet vor allem mit Kutschen statt. Einige wenige Pensionen bieten eine Unterkunft an. Abends gibt es dann das deftige Nationalgericht, das Irish Stew, mit einem echten Guinness Bier. Dazu spielen irische Seebären auf der Gitarre und singen uralte gälische Volkslieder. Die endlosen saftig-grünen Wiesen, die raue See und die Abgeschiedenheit geben dabei das Gefühl, an eines der schönsten Enden der Welt geflüchtet zu sein.

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Von Hannah Sommer

© Andrew_Mayovsykyy, iStock Auf der italienischen Insel Monte Isola kommen Sie ganz sicher zur Ruhe.
Dolce Vita in den Abruzzen https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/dolce-vita-in-den-abruzzen.html Solveig Michelsen 3303 20150420T161900 Gardasee, Toskana und Sizilien – das kennt mal als Italienurlauber noch. Aber wie steht es um die Abruzzen? Die weitläufigen Sandstrände an der Ostküste Italiens stehen bei den Einheimischen hoch im Kurs, und auch die beeindruckenden Naturparks sind eine Reise wert. Dazu kommt mediterranes Lebensgefühl pur und authentisches Flair – was will man mehr?

Die Abruzzen sind zuletzt wegen eines tragischen Ereignisses in die Schlagzeilen geraten: Die Kulturstadt L'Aquila – das „Salzburg der Abruzzen“ – wurde im Jahr 2009 durch ein schweres Erdbeben zu großen Teilen zerstört und ist auch heute noch von einem normalen Alltag weit entfernt. Die Touristen zieht es also an die Strände und in die Naturparks, die rund ein Drittel der gesamten Landesfläche ausmachen. Das bekannteste Naturschutzgebiet unter ihnen ist der Gran-Sasso-Nationalpark, der aus einer wilden Landschaft besteht, geprägt von gezackten Gipfeln, Kämmen und senkrecht abfallenden Wänden. Auch das „Tal der hundert Wasserfälle“ beeindruckt jeden Besucher.

Eigentlicher Anziehungspunkt der meisten Urlauber aber sind die weitläufigen Sandstrände der beschaulichen Küstenorte, die eine hervorragende Wasserqualität zu bieten haben, gepflegt und mit der nötigen Infrastruktur ausgestattet sind. In Cafés und Clubs trifft man fast ausschließlich auf Italiener, die einem das „dolce vita“ vorleben – authentisches Flair ist also garantiert. Im Sommer pulsiert das Leben, in der Nebensaison beginnt man zu ahnen, weshalb die Abruzzen noch als „Geheimtipp“ gehandelt werden ...

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von Solveig Michelsen

© Ary6 , iStock Strand und Berge auf engstem Raum: Die Abruzzen haben einiges zu bieten.
Historische Bahnreisen durch Italien https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/historische-bahnreisen-durch-italien.html Solveig Michelsen 3302 20150421T161100 „Turismo slow“ wird die gemächliche Art des Reisens in Italien genannt. Genau dieses Ziel verfolgen die historischen Zugfahrten, die auf vier verschiedenen Strecken wieder angeboten werden – mit Waggons aus den 1920er- bis 1950er-Jahren. Ein Fest für Nostalgiker und Eisenbahnfreunde.

Wohin soll's denn gehen? Um den von hohen Bergen umrahmten Iseosee in der Lombardei? Durch's malerische Val d'Orcia von Siena nach Monte Antico in der Toskana? Durch die Abruzzen oder an der Südküste Siziliens entlang? Die vier historischen Bahnreisen verlaufen zum Teil auf stillgelegten Strecken, immer aber durch beeindruckende Landschaft. Auch eine Teilstrecke der 1872 erstmals eröffneten Bahnverbindung von Siena nach Grosseto ist dabei. Aus dem Zugfenster schweift der Blick dann über toskanische Landschaften: die sanften Hügel der Crete Senesi mit ihren Zypressen, ockerfarbenen Häusern und Weinhängen.

Gezogen werden die antiken Waggons aus unterschiedlichen Jahrzehnten (1920 bis 1950) von einer 55 Jahre alten Diesellok. Sie stammen aus dem Fuhrpark der Stiftung der italienischen Staatsbahn. In historische Bahnreisen wolle man hier verstärkt investieren, heißt es vom Minister für Tourismus und kulturelle Angelegenheiten Dario Franceschini. Das zu hören wird viele freuen: Eisenbahnfreunde, Nostalgiker und Anhänger eines nachhaltigen Tourismus-Modells.

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von Solveig Michelsen

nähere Informationen auf Englisch unter: www.ferrovieturistiche.it/en

© scorton, iStock Genüsslich durch die Toskana zuckeln ...
Dinosaurierpark öffnet seine Pforten https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/dinosaurierpark-oeffnet-seine-pforten.html Jonathan Berg 3259 20150414T141700 Jurassic Park in der Eifel? Warum eigentlich nicht, dachte sich das Naturparkzentrum Teufelsschlucht und versah den Park mit zahlreichen Modellen der Urzeit-Echsen. Ab Anfang April ist der Park für Besucher geöffnet.

Das Wort „Dinosaurier“ kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Schreckensechse“. Wer dem neuen Dinosaurierpark im Eifeler Naturzentrum Teufelsschlucht einen Besuch abstattet, wird sich selbst ein Bild machen können, wie gut diese Bezeichnung tatsächlich zutrifft.

Auf dem 1,5 Kilometer langen Rundweg begegnet man insgesamt 100 detailgetreuen Nachbildungen von Dinosauriern aus den unterschiedlichsten Erdzeiten. Auch Amphibien und Rieseninsekten, Flugsaurier und natürlich ein Tyrannosaurus Rex sind vertreten. Sogar das Modell eines Eifelosaurus, einem Vorgänger der Dinosaurier, der vor 250 Millionen Jahren in der Eifel lebte, werden Besucher im Naturzentrum bewundern können. Bruno Zank, Geschäftsführer vom Felsenland Südeifel bestätigt: „Es ist eine Reise durch 420 Millionen Jahre Erdgeschichte“.

Hinzu kommt, dass die Tiermodelle wissenschaftlich und detailgetreu nachgebaut worden sind. Das bestätigt Sven Neumüller, dessen Firma Wolter Design aus Rehburg-Loccum verantwortlich für den Bau der Nachbildungen ist. Er bezeichnet sie als „wissenschaftlich korrekt“ und betont, dass die Anfertigungen auf den Vorlagen von Experten und Forschern beruht und die Modelle durch Änderungen gegebenenfalls auf den neusten Stand der Wissenschaft gebracht werden sollen.

Die aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Dinosaurier-Modelle kosteten den Park rund 160.000 Euro. Es wird erwartet, dass sie im Jahr um die 50.000 Besucher mehr anlocken als zuvor. Der Park wird am Ostersamstag, dem 4. April 2015, eröffnet. Der Eintritt für Erwachsene liegt bei 9 Euro, für Kinder bei 7,50 Euro.

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Von Jonathan Berg

© Symbolbild: mastersimon78, iStock 100 detailgetreue Dino-Modelle können in der Eifel bestaunt werden.
Skigebiet Kopaonik: Serbiens „St. Moritz“ https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/skigebiet-kopaonik-serbiens-st-moritz.html Hanna Sommer 3236 20150411T141300 Serbien hat weit mehr zu bieten als Gulasch, Honigschnaps und einen zugegebenermaßen mäßigen Ruf – das allerdings zu Unrecht: Das größte Ski-Gebiet im Balkan kann es ohne Weiteres mit dem wintersportlichen Unterhaltungsgrad von „St. Moritz“ aufnehmen und das zu wesentlich günstigeren Preisen.

„Mit dem Rücken zur Welt“, beschrieb 2001 die Journalistin Asne Seierstad die Lebensmentalität der Serben. Davon kann im serbischen Skigebiet Kopaonik im Jahr 2015 allerdings ganz und gar nicht die Rede sein. Wer hier seinen Skiurlaub verbringt, den werden die serbischen Lebensgeister auf jeder Abfahrt beflügeln.

Der 2.000 Meter hohe Berg, an der kosovarischen Grenze ist ein gleichermaßen beliebtes Reiseziel für Familien als auch für betuchte Prominente aus Belgrad. Für das deutsche Portemonnaie sind die Preise recht erschwinglich, gehen aber trotzdem nicht mit mangelndem Ski-Komfort einher. Ganze acht Kilometer Piste und 23 Lifte finden sich in dem Skigebiet in Serbien. Wunderschöne sanfte Waldabfahrten in der Nähe der Hotelsiedlung garantieren gemütliches Skifahren für Familien, während es an den Nordhängen des Pancicev Vrh oder des Ledenica für fortgeschrittene Pistenprofis reichlich präparierte schwarze Pisten, inklusive Beschneiungsanlagen, gibt.

Kopaonik – unkonventionell und vielseitig

Der neue Sessellift mit Namen „Gvozdac-Express“ bietet zwischen den Fahrten Sitzheizung, freies WLAN und Wetterschutzhauben. Dank Vertrag mit einem Radiosender bieten die Skilifte außerdem musikalische Unterhaltung. Für wen auch das Après-Ski auf jeden Fall zum Urlaub dazugehört, der begibt sich in eine der zahlreichen Kneipen. Ob Livemusik oder Discocharts, Stimmung kommt überall auf, und das nicht zuletzt wegen der günstigen Bierpreise von um die 1,50 Euro pro Glas.

Neben dem Skifahren gibt es außerdem auch winterliche Beschäftigungen abseits der Pisten. Eine Wanderung mit Schneeschuhen, eine Fahrt mit dem Schneemobil oder doch lieber mit der Bergachterbahn? In Kopaonik wird Ihnen alles davon geboten, außerdem sind Langlaufen und Snowtubing hier ebenfalls sehr beliebt.

Einen Tagespass für Erwachsene kann man bereits ab 27 Euro erstehen. Ein Fünftagepass ist ab 85 Euro erhältlich.

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Von Hannah Sommer

© EXTREME-PHOTOGRAPHER, iStock Spaß im Schnee in Serbien.
Schokoladenhotel in Portugal: ein Muss für jeden Kakao-Fan https://www.dumontreise.de/reise-news/detail/schokoladenhotel-in-portugal-ein-muss-fuer-jeden-kakao-fan.html Hannah Sommer 3144 20150220T095000 Pralinen und Konfekt auf dem Nachttisch, Kakaobohnen-Peeling im Spa und sehr, sehr viel heiße Schokolade im Restaurant – das ist das Hotel Fábrica do Chocolate im portugiesischen Viana do Castelo.

Hier werden nicht nur Kinderträume wahr: Das Hotel Fábrica do Chocolate zeigt sich für alle seine Besucher von seiner buchstäblichen Schokoladenseite. Was einst vor ca. 100 Jahren von José Lima als erste Schokoladenfabrik erbaut wurde, beschert heute kulinarischen Urlaubern zuckerige Ferienfreuden.

Schon am Morgen können Besucher hier in den Genuss von exzellentem Schokoladenkuchen und Kakao kommen. Die „figurbewusstere“ Frühstücksalternative kommt in Form eines ewig fließenden Schokobrunnens daher, in den man seine morgendliche Obstration tunken kann. Am Nachmittag lohnt sich ein Besuch des hauseigenen Schokoladenmuseums mit anschließendem Souvenir-Shopping im Hotelgeschäft, das mit ganz und gar schokoladigen Mitbringseln aufwarten kann. In der „Willy Wonka“-Suite träumt es sich des Nachts besonders süß, vor allem dann, wenn man sich vor dem zu Bett gehen noch mit einem Kakaobohnen-Peeling verwöhnt hat. Als Betthupferl findet sich ganz sicher etwas für jeden Geschmack in der Minibar – was, das versteht sich von selbst.

Das Hotel Fábrica do Chocolate im Norden Portugals verzaubert mit süßem Schokoladenduft, dank eines extra kreierten Schokoladen-Parfums, und begeistert seine Hotelgäste mit den liebevoll eingerichteten Zimmern mit jeweils anderem Schoko-Motto. Für Fans der süßen braunen Masse ist das Hotel Fábrica do Chocolate ein Hotel-Tipp mit absoluter Priorität.

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Von Hannah Sommer

© ValuaVitaly, iStock Schokoladenmassage zur Entspannung.