Thailand Thailandurlaub: Besonderheiten nach dem Tod von König Bhumibol

Nach dem Tod von König Bhumibol Adulyadej herrscht in Thailand nach wie vor Staatstrauer. Viele Events und Konzerte wurden abgesagt, Geschäfte geschlossen. Auch Touristen wird empfohlen, sich angemessen zu kleiden. Dafür können nationale Museen und Tempel bis Ende Januar 2017 kostenlos besichtigt werden.

Bis Ende Januar 2017 können zahlreiche Tempel, Museen und Parks kostenlos besichtigt werden. | © Beboy_ltd, iStock

Die einjährige Staatstrauer, die in Thailand nach dem Tod des Königs Bhumibol ausgerufen wurde, bleibt auch für Touristen nicht ohne Folgen. Das Veranstaltungsverbot der ersten 30 Tage wird ab 14. November 2016 allerdings wieder gelockert, sodass die meisten Events und Konzerte ab diesem Zeitpunkt wieder stattfinden – oder nur etwas verschoben werden. Genaue Informationen zu den einzelnen Ereignissen finden sich auf der Webseite der Tourismusbehörde “Tourism Authority of Thailand (TAT)”.

Um ausländische Besucher nicht abzuschrecken, sondern einzuladen, sich gerade jetzt mit der thailändischen Kultur vertraut zu machen, können nationale Museen sowie historische Parks und Tempel bis einschließlich 31. Januar 2017 kostenlos besichtigt werden. Touristen werden aber angehalten, die Trauer der Bevölkerung zu respektieren und sich ebenfalls angemessen zu kleiden: Das bedeutet bedeckte Schultern und mindestens knielange Röcke oder Hosen. Die thailändische Bevölkerung selbst trägt zum Zeichen ihrer Trauer Kleidung in den Farben schwarz und weiß. Witze über den verstorbenen König oder geäußertes Unverständnis für die Art der Trauerbewältigung werden in Thailand nicht nur als höchst unangemessen empfunden, sondern auch mit hohen (Gefängnis-)Strafen belegt.

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von Solveig Michelsen

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