Weltweit Allgemeine Reisewarnung des Auswärtigen Amts

Erstmalig in der Geschichte des Auswärtigen Amts wird eine Reisewarnung für die ganze Welt ausgesprochen. Was für die wenigstens als Überraschung kommt, hat für viele enttäuschte Urlaubsplaner einen kleinen positiven Nebeneffekt: Sie bekommen ihr Geld zurück.

Die Reisewarnung des Auswärtigen Amts gilt weltweit. | © Stephen Marques, Shutterstock

Von internationalen Reisen wird seit Ausbruch des Corona-Virus in Europa ganz allgemein abgeraten. Dabei geht es nicht nur um die unkontrollierte Ausbreitung des Erregers, sondern auch darum, dass Urlauber unter Umständen die Heimreise nicht mehr antreten können. Viele Fluglinien haben ihren Betrieb eingestellt, etliche Länder haben ihre Grenzen dicht gemacht und stellen Einreisende unter Quarantäne. Auch innerhalb von Deutschland dürfen – je nach Bundesland – keine touristischen Nächtigungen mehr stattfinden.

 

Viele Urlauber haben deshalb schon vor langer Zeit ihre Reiseplanung über den Haufen geworfen – mit zum Teil erheblichen finanziellen Folgen. Denn solange keine explizite Reisewarnung für ein Land besteht, bekommt der Urlauber bei eigeninitiativen Stornierungen auch kein Geld zurück. Nach der weltweiten Reisewarnung des Auswärtigen Amts präsentiert sich die Lage nun anders: Reisen, die aufgrund der Warnung storniert werden, bekommt man von den Veranstaltern voll erstattet. Alternativ können sie eine Umbuchung auf einen späteren Zeitpunkt anbieten. Wer der Touristik-Branche in diesen Zeiten unter die Arme greifen möchte, sollte dies ernsthaft in Betracht ziehen.

 

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von Solveig Michelsen

 

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