In Quarantäne 5 Tipps gegen den Lagerkoller zu Hause

Der gut vernetzte und allzeit mobile Mensch ist das nicht mehr gewohnt: Zu Hause in seinen vier Wänden zu bleiben. Selbst bei maximalem Zerstreuungsangebot – Internet, Skype, Netflix, Kindle & Co.– kann sich da schnell einmal ein Lagerkoller einstellen. So entkommt man ihm:

Auch Reiseplanung darf sein: positive Ausblicke für die Zeit danach. | © Fly_dragonfly, iStock

Tag strukturieren

 

Für die Stimmung sehr förderlich ist es, einen geregelten Tagesablauf beizubehalten oder zu etablieren. Erst das Home Office, dann die Zerstreuung. Oder im Urlaub: erst den Keller aufräumen, dann in ein Buch vertiefen. Das steigert die Vorfreude und gibt uns Halt. Deshalb auch nie im Pyjama die Arbeit erledigen, sondern sich am besten genau so sorgfältig kleiden, als würde man ausgehen.

 

Einflüsse minimieren

 

An Einflüssen von außen mangelt es in Ausnahmesituationen nie. Besonders die negativen Schlagzeilen breiten sich schnell aus und drücken aufs Gemüt. Auch wenn man sich für immun gegen Panikmache hält, bleibt ein unangenehmer Rest hängen und verdichtet sich. Deshalb: Nur in ausgewählten Zeitfenstern Nachrichten an sich heranlassen.

 

Frische Luft schnappen

 

Für Kreislauf, Immunsystem und die Stimmung ganz wichtig: raus an die frische Luft! Egal, ob bei einem Spaziergang, einer Wanderung oder Radtour – oft kann man damit eine Art Reset-Taste drücken und fühlt sich erfrischt.

 

Mentale Simulation

 

Leuten mit viel Fantasie fällt es leicht: sich vorzustellen, man nehme als Held einer Geschichte an einem Test teil und müsse nun die Aufgaben mit Bravour bestehen. Das schafft Distanz zum Geschehen und verleiht neue Kräfte. Man denke nur an die Mars-Simulationen, bei denen Wissenschaftler zum Teil über ein Jahr auf engstem Raum zusammen leben. Mit der Überzeugung der Sinnhaftigkeit begeben sich etliche Menschen freiwillig in eine solche Situation.

 

Vom nächsten Urlaub träumen

 

Und nicht zuletzt tröstet der Gedanke, dass es hoffentlich nur eine Frage der Zeit ist, bis wieder alles in gewohnten Bahnen verlaufen kann. Der nächste Urlaub wird dafür umso intensiver ausfallen, weil man die alten Freiheiten wieder zu schätzen weiß. Deshalb schadet es nicht, sich auch mit positiven Ausblicken auf die nächste Urlaubsplanung zu beschäftigen: Wohin möchte ich reisen, wenn alles wieder „normal“ ist?

 

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von Solveig Michelsen

 

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