Kokyo

Architektonische Highlights, Tokyo

Chiyoda 1-1
Tokyo, Japan
Telefon: +81 3-3213-1111
Website:
Informationen zu Kokyo:

Der Kaiserpalast sowie große Teile des 110.000 m2 umfassenden Palastgeländes sind für die Öffentlichkeit geschlossen. Nur am Geburtstag des Kaisers (23. Dezember) sowie am 2. Januar sind die inneren Gärten geöffnet und die Kaiserfamilie zeigt sich auf einem Balkon. Zugänglich ist ansonsten nur der Ostgarten, ehemals Standort der mächtigen Burg von Edo, in der von 1603 bis 1867 die Shōgune (militärische Führer der Samurai) residierten. Doch ein Spaziergang entlang der Palastmauern lohnt durchaus, führt er doch vorbei an den massiven Mauern und Wachhäusern der Edo-Zeit sowie unbezwingbar erscheinenden Toren wie dem Sakuradamon, dem "Kirschblütenfeld-Tor". Den Haupteingang zum Kaiserpalast erkennt man leicht: nicht nur an den beiden Brücken oder am Fushimi-Turm, einem der drei erhaltenen Originalgebäude der alten Edo-Burganlage, sondern an den Horden von uniformierten Schulkindern, die sich brav in Reih und Glied für ein Klassenfoto aufstellen. Im Ostgarten führt der Weg durch das Ōte-Mon, das vollständig erhaltene Haupttor der Edo-Burg, an einem alten Wachhaus vorbei hinauf zum Hon-no-maru, dem Hauptteil der Burg. Zu sehen sind dort nur noch ein alter Wachturm und das Fundament des einst mächtigen Bergfrieds. Hinter dem Bergfried liegt der Kitanomaru-Park mit der Budōkan, wo 1964 die olympischen Kampfsport-Wettkämpfe stattfanden. Die Halle dient weiter als Trainings- und Wettkampfstätte. Wenn man zur Zeit der Kirschblüte in Tokio ist, sollte man nicht versäumen, entlang des mit Hunderten von Kirschbäumen bestandenen Burggrabens zu spazieren. Vor allem nachts, wenn die Bäume angestrahlt sind, ist es spektakulär schön - aber auch voll.

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