Valmarecchia

Geographical, Novafeltria


Novafeltria, Italien
Informationen zu Valmarecchia:

Der Marecchia entspringt hoch oben im toskanischen Apennin; auf seinem gewundenen Weg zur Mündung in die Adria bei Rimini modelliert er ein aufregend bewegtes Tal mit steilen Felswänden und sanft geschwungenen Hügeln. Ein schöner Bilderreigen auf dem Blog giampb.wix.com/otiumnelmontefeltro stimmt auf das Motto vom kreativen Slow-Travelling im Montefeltro ein - mit Städtchen voll interessanter Kulturinitiativen, Rückzugsorten von Künstlern, mit malerischen B-&-B-Adressen und kulinarischen Genüssen wie Pilzen und Trüffeln. Schöne Naturszenarien wie die Eichenwälder und Bergplateaus des Naturparks Sasso Simone e Simoncello laden zum Klettern und Wandern oder zum Biken, etwa auf dem Radweg entlang des Flusses. Im Rücken Riminis geht es über Santarcangelo di Romagna und die Republik San Marino hinein in das weite, zunächst flachgewaschene Tal. In sanften Hügeln liegt das malerische Poggio Berni. Die eindrucksvollen Burgen des Tals beginnen mit Torriana und Montebello. Spektakulär auf einem Felssporn erhebt sich die Burg von Verucchio. Weiter Richtung Villa Verucchio kommt man zum Franziskanerkloster Convento Santa Croce aus dem 13. Jh. mit Europas ältester Zypresse -der hl. Franz soll sie gepflanzt haben. Highlight auch im wörtlichen Sinn ist die Burg des mit seinen beiden mittelalterlichen Kirchen besonders malerischen Dorfs San Leo. Die phantastische Wehranlage hoch über der Felswand, vom großen Renaissancearchitekten Francesco di Giorgio Martini im Auftrag des Montefeltro-Fürsten Federico gestaltet, diente ab 1631 dem Kirchenstaat als Kerker, in dem Graf Alessandro Cagliostro, ein in ganz Europa berühmter Freimaurer und Abenteurer, von 1791 bis zu seinem Tod 1795 gefangen saß. Hier labt man sich bei tollem Panorama im rustikalen Restaurant Belvedere nahe beim Dom. Ein weiteres Highlight mit philosophischspiritueller Aura ist Pennabilli: Auf zwei Hügeln liegen die beiden beschaulichen Ortsteile Penna und Billi, die die luoghi dell’anima beherbergen, die „Seelenorte“ des Dichters Tonino Guerra (1920-2012). In Italien ist Guerra eine Legende, auch weil er an den Drehbüchern der großen italienischen Filmemacher wie Federico Fellini und Michelangelo Antonioni mitschrieb. Seine poetisch-philosophische Kraft spürt man im Orto dei Frutti Dimenticati, dem „Garten der Vergessenen Früchte“ mit der Sammlung „Verlassener Madonnen“, und im Santuario dei Pensieri, dem „Heiligtum der Gedanken“. Dazu passt der Meditationsort mit Weitblick aufs Tal oberhalb des Dorfs mit der einzigen Kopie der tibetischen Glocke des Dalai Lama, die dieser hier geweiht hat. In dieser Landschaft liegt der Agriturismo La Concia. Mit Campingstellplätzen, fünf Apartments, zwei Zimmern, Pool und im Sommer Restaurantbetrieb ist er eine ideale Basis für Ausflüge im Tal und in den Parco Sasso Simone e Simoncello. Kulinarische Highlights serviert am Ortsaugang das schöne, hochgerühmte Restaurant Il Piastrino. Einen tollen Blick auf Pennabilli hat man von der gegenüberliegenden Talseite aus dem uralten Dörfchen Petrella Guidi, dem Inbegriff eines Refugiums. In liebevoll restaurierten Bruchsteinhäusern kann man wohnen, etwa im gemütlichen B & B Borgo del Sole e della Luna.

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