Tínos

Landschaftliche Highlights, Tínos


Tínos, Griechenland
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Informationen zu Tínos:

Tínos ist das griechische Lourdes. Pilger kommen das ganze Jahr über, v.a. aber zu den hohen Festtagen der Gottesmutter am 25. März, 15. und 24. August. Ihr Ziel ist die große Wallfahrtskirche in der Stadt Tínos, die der Panagía, also der Allheiligen, geweiht ist. Vom Hafen führt eine breite Straße zur Kirche hinauf, auf der Menschen in Ableistung eines Gelübdes oder in bitterer seelischer Not auf allen vieren kriechen und auf der an den Festtagen die Prozessionen stattfinden. Parallel dazu verläuft eine enge, immer geschäftige Gasse, in der sich Devotionalienverkäufer und etliche andere Händler niedergelassen haben. Die Pilger besuchen auch das Kloster, in dem die Nonne Pelagía lebte. Diese hatte eine Vision, die zur Auffindung der als wundertätig geltenden Marienkrone führte, die seither in Tínos verehrt wird. Das Wunder fiel in die Anfangszeit des griechischen Freiheitskampfs gegen die Türken und wurde als Zeichen dafür verstanden, dass die Griechen siegen würden. So wurde noch während des Kriegs mithilfe von Spenden an der Stelle der Ikonenfindung mit dem Bau von Griechenlands prächtigstem christlichen Heiligtum begonnen. Es ist heute nicht nur religiöses, sondern auch nationales Symbol. Tínos ist zudem die Insel des Marmors und der Taubenhäuser. Marmor wird hier seit der Antike in einer weißen und einer grünen Variante abgebaut. In den Dörfern sind ganze Gassen mit dem edlen Stein gepflastert, Brunnen und Häuser wurden daraus erbaut. Tínos hat auch viele Bildhauer hervorgebracht, deren Werke vielerorts auf der Insel ausgestellt sind. Die Taubenhäuser stehen zu Hunderten auf den Feldern. Ihre Wände sind kunstvoll mit Rhomben, Dreiecken, Kreisen und anderen geometrischen Motiven aus dünnen Schiefer- oder Marmorplättchen verziert.

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