Vesuvio

Landschaftliche Highlights, Ottaviano


Ottaviano, Italien
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Fax: +39 081 777 5720
Website:
E-Mail: guidevesuvio@virgilio.it
Informationen zu Vesuvio:

Auf das Konto des mit gerade mal 12000 Jahren noch jungen Vulkans gehen so verheerende Ausbrüche wie der von 79 n. Chr., der Pompeji, Herculaneum und Stabiae begrub, oder der von 1631, der rund um den Vulkan zahlreiche Ortschaften zerstörte – mehr als 4000 Menschen kamen dabei ums Leben. Schlimm waren auch die Ausbrüche von 1906 und 1944. Heute raucht er kaum noch, doch unter dem 3 km tiefen Pfropfen aus verhärteter Lava, der den 450 m tiefen Schlund verstopft, brodelt in 5–7 km Tiefe das Magma. Sein charakteristisches Profil mit den beiden heutigen Gipfeln, dem vormaligen Monte Somma und dem neuen Krater (1281 m), hat der Vesuv beim Ausbruch von 79 n. Chr. bekommen. Dass trotz seiner Gefährlichkeit die unmittelbare Umgebung so dicht besiedelt ist, liegt an der unglaublich fruchtbaren, lavagefütterten Erde. Über 700 000 Menschen leben in den 24 Gemeinden am Fuß des Vulkans. An den Krater gelangt man am bequemsten über die Straße von Ercolano aus, sie führt hinauf bis zu einem Parkplatz. Von dort bringt dich ein gebührenpflichtiger Shuttlebus hinauf zum Eingang. Alternativ gibt es einen Bus (vesuvioexpress.info) ab der Haltestelle Ercolano Scavi der Circumvesuviana-Bahn. Von der Kasse sind es noch 40 Minuten zu Fuß über Lavaschotter bis zum Kraterrand. Der Vesuv ist heute ein Nationalpark mit elf ausgeschilderten Wanderwegen (insgesamt gut 50 km). Am Infopoint am Parkplatz, wo der Shuttlebus startet, kannst du eine Routenkarte kaufen; einen Überblick auf Englisch gibt die Website short.travel/golf21. An der Straße von Herculaneum auf den Vesuv liegt auch die seismologische Beobachtungsstation von 1841, das Osservatorio Vesuviano), die älteste wissenschaftliche Einrichtung zur Erforschung eines Vulkans, mit einer historischen Ausstellung. Aus dem Schotter im Schlund sieht man meist Dampffahnen aufsteigen. Bei klarer Sicht liegt dir die Welt zu Füßen: Überwältigend ist das Panorama rundum sowie das nicht zu enden scheinende Häusermeer. Der Aufstieg macht nur bei klarer Sicht Sinn, gutes Schuhwerk ist erforderlich.

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