Genovevaburg

Museen, Mayen

Mario-Adorf-Burgweg 1
Mayen, Deutschland
Telefon: +49 2651 903004
Website:
Informationen zu Genovevaburg:

Zur Burg hoch nehmen Sie am besten den Mario-Adorf-Burgweg vorbei an der Mario-Adorf-Hinweistafel und dem „Mayener Jung“, der Mario-Adorf-Skulptur. Der ist nämlich nicht nur in Mayen aufgewachsen und Ehrenbürger der Stadt, sondern auch Pate der alljährlichen Festspiele. Die Burg selbst wurde um 1280 erbaut. Benannt ist sie nach Genoveva, der Gattin des Grafen Siegfried, die durch die Nachstellungen von dessen Statthalter Golo eine Menge Probleme bekam. So wie der Schurke heißt auch der 34 m hohe Burgturm. Den können Sie hochklettern (uff!). Unterwegs stoßen Sie auf ein Verlies. Bei dem darin verstaubenden Ritter handelt es sich nicht um Golo. „Leider aber, dass die Weide an vielen Orten so kläglich ausfällt, dass die Kühe und Rinder nicht selten darauf zusammenfallen, und auf einer Leiter, wie auf einem Trauergerüste, ausgestreckt, nach Hause getragen werden müssen!“ Dieses Zitat von 1836 finden Sie an der Wand des im Burginnern untergebrachten Eifelmuseums. Über das nicht nur für Tiere einst harte Leben in der Eifel und deren Geschichte können Sie hier eine Menge lernen. Danach geht’s abwärts: Treppen runtersteigen (oder den Lift nehmen), Helm aufsetzen und ab ins Deutsche Schieferbergwerk. 16 m unter der Genovevaburg (selber Eingang) können Sie durch das 340 m lange verschlungene und düstere Stollensystem eines Luftschutzbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg laufen und dabei etliches über Schiefer sowie Leben und Arbeit der Schieferbergleute erfahren. Ein Highlight ist die simulierte Lorenfahrt.

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