Cittadella

Geographical, Rabat (Victoria)

It-Telgħa tal-Belt
Rabat (Victoria), Malta
Telefon: +356 2215 6496
Website:
E-Mail: visitgozo@gov.mt
Informationen zu Cittadella:

In der Inselhauptstadt Victoria beamt Sie ein gläserner Fahrstuhl um Jahrhunderte zurück: hinauf in die Zitadelle, die mittelalterliche Stadt. Zunächst schlägt Sie eine kleine multimediale Ausstellung in zwei ehemaligen britischen Wasserspeichern stimmungsvoll in Bann: Äußerst unterhaltsam erfahren Sie in 15 Minuten, was Sie über die Zitadelle wissen sollten. Zwei Ebenen höher stehen Sie vor dem Burgtor. Treppen führen hinauf zur Kathedrale St Marija, vor der zwei bronzene Päpste Wache halten. Drinnen er- wartet Sie Lug und Trug: Sie glauben, unter einer schön ausgemalten Kuppel zu stehen – in Wahrheit aber ist die Kirchendecke ganz flach. Der Maler Lorenzo Gafà täuschte um 1700 mit seiner Malkunst die Sinne. Im weiteren Verlauf Ihres Rundgangs werden Sie das von außen deutlich erkennen. Gehen Sie links an der Kathedrale entlang aufwärts, kommen Sie binnen einer Minute zum Gran Castello Historic House. Der aus drei Einzelhäusern bestehende Komplex aus der Zeit um 1500 zeigt, wie man damals wohnte – Häuser wie die- se gab es damals mehrere Dutzend. Kurze Kostümfilme illustrieren das Leben in jener Zeit und informieren über die traditionelle gozitanische Landwirtschaft. Danach gehen Sie zum höchsten Punkt der Zitadelle hinauf und genießen beim Weg zurück zum Kathedralplatz von der hohen Stadtmauer aus einen prächtigen Blick über die Insel. Am Kathedral­platz können Sie dann noch eine Wohn­alternative besuchen: das alte Gefängnis. Für ein Selfie steht vor dem Eingang ein nachgebauter mittelalterlicher Schand­pfahl. Drinnen werden Sie in den Zellen diverse schöne, von früheren Insassen in die Wände geritzte Graffiti entdecken.Wenn Sie nun noch tiefer in die Inselge­schichte eindringen möchten, besuchen Sie das gut ausgeschilderte Archaeological Museum. Ästhetisch bemerkenswert ist dort ein arabischer Grabstein aus dem 12. Jh. Etwas schaurig ist die Darstellung antiker Begräbnisformen: Ein vollstän­diges Skelett liegt vor der Amphore aus dem 3.–5. Jh., in die der Tote einst ge­steckt worden war, Miniatursarkopha­ge bargen die Asche von Toten, und die Asche eines toten Römers fand in einer gläsernen Urne aus dem 1./ 2. Jh. ihre letzte Lagerstätte.

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