Ierápetra

Geographical, Ierápetra


Ierápetra, Griechenland
Informationen zu Ierápetra:

Ierápetra ist die südlichste Stadt Griechenlands. Sie liegt in einer großen Küstenebene, die mit Gewächshäusern übersät ist. Gurken und Tomaten bestimmen den Lebensrhythmus der Menschen mehr als die zahlreichen Urlauber. Für die Fremden ist die Uferpromenade das Herz der Stadt, denn hier reihen sich die Tavernen und Cafés aneinander. Westlich dahinter liegt die Altstadt, der sich im Osten die Neustadt mit Markthalle, Behörden und Geschäften anschließt. Gute Strände gibt es zu beiden Seiten der Uferpromenade, die mit vielfarbigen Marmor- und Travertinplatten gepflastert ist. Ierápetra war als Hierapytna schon in der Antike besiedelt. Anfang des 4. Jhs. Bischofssitz, diente die Stadt später Venezianern und Türken als Festung. 1798 soll hier Napoleon auf seinem Beutezug nach Ägypten eine Nacht verbracht haben. Der Legende nach war er mit fünf Seeleuten an Land gegangen, um frisches Wasser für seine Flotte zu besorgen. Er kam mit einem einheimischen Notar ins Gespräch, der ihn nicht erkannte und ihn in echt kretischer Gastfreundschaft zum Essen und Schlafen zu sich nach Hause einlud. Am nächsten Morgen fand der Gastgeber im leeren Bett des Gasts einen Zettel, auf dem sich Napoleon zu erkennen gab.

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