Wat Sambour

Architektonische Highlights, Sambour


Sambour, Kambodscha
Informationen zu Wat Sambour:

Einer der größten und modernsten Tempel im Land erhebt sich inmitten ärmlich ländlicher Pampa. Ein Prachtstück, bildschön – wer hätte das gedacht, damals vor mehr als 40 Jahren: Denn auch hier wüteten 1976 die Rotem Khmer. Der Wat Sambour (auch: Sorsor Moi Roi) wurde 1997 wiederaufgebaut, nachdem die Roten Khmer in dem mehr als 400 Jahre alten Kloster keinen Stein auf dem anderen gelassen hatten. Nun sitzt der vergoldete Abt seelenruhig gegenüber der Vihara, als ob er lebt, und er trägt auch seine Brille auf der Nase. Es wird auch das „100-Säulen-Kloster“ genannt; heute tragen insgesamt 116 Säulen die Vihara, im Innern leuchtet das Leben Buddhas von den Wänden in so schreienden Farben, dass einem beim Betrachten um die eigene Achse fast schon schwindelig wird. Erhalten ist die goldene Königliche Stupa (angeblich 1529 erbaut), die der Legende nach die Asche einer Prinzessin enthält. 35 km nördlich von Kratie. Direkt auf dem Tempelgelände hat das Mekong Turtle Conservation Center seine Pforten geöffnet: Hier werden die bedrohten Cantor-Fluss-Schildkröten (Cantor’s Giant Soft Shell Turtle, Pelochelys cantorii) in Bassins gezüchtet, bevor man sie nach zehn Monaten im März/April in ihr natürliches Habitat, den Mekong, entlässt. Klosteraufenthalte sind im Wat Sambok (nur Frauen) und im Wat Sambour gegen Spende möglich, allerdings sind diese Angebote eher für ernsthaft interessierte und erfahrene Buddhisten gedacht.

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