Archikatedra Sw. Stanislawa I Waclawa

Architektonische Highlights, Kraków

Zamek Wawel 3
Kraków, Polen
Telefon: +48 12 429 33 27
Fax: +48 12 429 33 24
Website:
E-Mail: parafia@katedra-wawelska.pl
Informationen zu Archikatedra Sw. Stanislawa I Waclawa:

Die Erzkathedrale St. Stanislaus und Wenzel, wie die in der Nachbarschaft des Schlosses auf dem Wawel-Hügel liegende Krakauer Kathedrale offiziell heißt, ist die wichtigste Kirche im ganzen Land - wegen ihrer Symbolik und ihrer Funktion. Die Krönungskirche der polnischen Monarchen ist das dritte Gotteshaus an dieser Stelle, sie stammt aus dem 14. Jh., wurde aber über die Jahrhunderte unzählige Male umgebaut und vereint alle möglichen Architekturstile vom Mittelalter bis zur Moderne. Sie ist der Beisetzungsort der polnischen Regenten, weswegen im Dom eine ganze Reihe königlicher Särge steht. In der Krypta fanden auch der im April 2010 bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommene Präsident Lech Kaczyński und seine Frau ihre letzte Ruhestätte. Die dreischiffige Basilika wird flankiert von zwei gotischen Kapellen, von denen vom Eingang aus die rechte - die Heiligkreuzkapelle - besonders sehenswert ist. Sie wurde im 15. Jh. mit russisch-byzantinischen Fresken geschmückt. In dieser Kapelle befindet sich das Marmorgrab des polnischen Königs Kazimierz Jegiellończyk, geschaffen von Veit Stoß. Den zentralen Platz im Dom nimmt ein silberner barocker Sarg ein, der die Reliquien des hl. Stanisław birgt. Die Kathedrale ist für eine Königs- und Bischofskirche relativ klein, daher die große Zahl der bereits erwähnten Kapellen, die sie von allen Seiten umgeben. Zwei sind von besonderem Wert: die Kaplica Zygmuntowska (Sigismund-Kapelle) und die Kaplica Wazów (Waza-Kapelle). Erstere wurde als "Perle der Renaissance nördlich der Alpen" bezeichnet: Ihre Stileinheit und perfekte Harmonie macht sie bis heute nicht nur für Kunstkenner zu etwas ganz Besonderem. Sie stammt aus dem 16. Jh. und ist das Werk des Italieners Bartolome Berecci, der sie aus rotem ungarischem Marmor, kombiniert mit weißem Stein, schuf. Die Waza-Kapelle ist der Inbegriff barocker Kunst und barocken Denkens, ganz mit schwarzem Marmor ausgeschmückt. Die Skelette am Türgitter sollen an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern. Statten Sie auf jeden Fall dem Wieża Zygmuntowska (Sigismundturm) mit seiner tollen Aussicht und der gleichnamigen Glocke einen Besuch ab. Das Berühren dieser Glocke, so will es die Legende, garantiert ewige Liebe und Glück im Leben. Im Dommuseum sind interessante Stücke aus der Schatzkammer ausgestellt: Kelche, Monstranzen, liturgische Gewänder und Gegenstände, die an Papst Johannes Paul II. erinnern.

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