Bazar

Touristenattraktionen, Isfahan


Isfahan, Iran
Informationen zu Bazar:

Früher spielte auf seinem Balkon zweimal täglich ein kleines Orchester wie eine musikalische Uhr. Das ist lange her. Doch als Trichter, der einen in Isfahans Basar, diese uralte Wunderwelt des Konsums, geradezu hineinsaugt, fungiert das Naqqarkhane (Trommelhaus), der hohe Portalbau an der Nordseite des Imam-Platzes, nach wie vor. Die Qaiseriye dahinter, die „kaiserliche“ Hauptachse des Basars, bildet gemeinsam mit den Ladengassen rund um den Platz immer noch die Schaumeilen iranischen Kunsthandwerks. In dem sich anschließenden kilometerweiten Labyrinth, all den Gässchen, Kaufhallen, Karawansereien hat wie schon immer jede Branche ihr eigenes Revier, Eisen- und Kupferschmiede, Färber, Fliesen-, Schuh- und Samowarmacher. Gleich am Ende des ersten Quergässchens kann man Stoffdruckern bei der Arbeit mit ihren Holzstempeln über die Schulter schauen. Eine spezielle Wallfahrt der Sinne, Wolle, Seide, Staub und Farbmuster über Muster, verspricht in der Nordwestecke der Teppichbasar. Bevor man sich in dem Gassengeflecht endgültig verliert, sollte man das Assarkhaneh Shahi ansteuern. Die ehemalige Ölpresse, ein hohes, düsteres Gewölbe, beeindruckt mit ihren wuchtigen Mahlsteinen, früher von Kamelen bewegt, und aus ganzen Baumstämmen gezimmerten Presshebeln.

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