Gunung Rinjani

Landschaftliche Highlights, Senggigi


Senggigi, Indonesien
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Informationen zu Gunung Rinjani:

Der 3726 m hohe Vulkan Rinjani, der dritthöchste Berg und zweithöchste Vulkan Indonesiens, bildet den Anfang einer Vulkankette, die sich ostwärts über die ganze Nusa-Tenggara-Inselkette zieht. Der letzte Ausbruch des aktiven Vulkans ereignete sich 1994. In der Mitte des Vulkans befindet sich ein tiefer Kratersee, Segara Anak. Halbmondförmig liegt er um den Gunung Baru. Bis zu 2000 m Höhe ist der Vulkan mit dichtem Wald bewachsen, in dem Wildschweine, Kakadus, Affen und auch Hirsche leben. Dieses etwa 400 km2 große Gebiet ist seit 1984 Naturreservat. Die Hindus Lomboks ziehen einmal im Jahr zum Kratersee und werfen goldene Fischfiguren als Opfergaben in den See, weil sie glauben, dass hier ein entscheidender Kampf der Feinde aus dem Mahabharata-Epos stattgefunden habe. Die Sasak suchen zum Geburtstag Mohammeds die heißen Quellen zur rituellen Reinigung auf. Sowohl Balinesen als auch Sasak verehren diesen Berg als heilig. Bei Vollmond ist seine Anziehungskraft auf die Gläubigen besonders groß. Für erfahrene Bergsteiger ist das Erklimmen des Rinjani ein Muss. Der Blick vom Kraterrand in die Kaldera und über die Insel, bei klarer Sicht auch gen Osten nach Sumbawa und gen Westen zum Gunung Agung, ist spektakulär. Man kann den Vulkan von Sembalun Lawang (100 km von Senggigi) im Osten oder von Senaru (90 km von Senggigi) im Norden besteigen. Die Gegend östlich des Vulkanmassivs ist sehr fruchtbar. So gelten die Dörfer Sembalun Lawang und Sembalun Bumbung als Lomboks wohlhabendste - und als Knoblauchzentrum. Am häufigsten wird der Aufstieg von Senaru aus gewählt. Es gibt hier Führer und Träger, denn der ganze Ort lebt davon, die Touristen auf dieses wunderbare Massiv zu befördern. Auf keinen Fall sollten Sie die Tour ohne Führer unternehmen! In einfachen Losmen findet man Unterkunft, will man bei Sonnenaufgang aufbrechen. Insgesamt sollten Sie vier Tage für die Tour einplanen. Der Aufstieg ist mühsam und nicht ungefährlich, deshalb wirklich nur für geübte Kletterer zu empfehlen. Von Senaru zum Kratersee gibt es Markierungen von 1 bis 200. Am Pos II (Markierung 114) kann man übernachten, Pos III (185) liegt anderthalb Stunden weiter auf 2100 m Höhe. Von hier wandern Sie oberhalb der Baumgrenze auf grasbewachsenen Hängen bis zum Kraterrand. Genießen Sie den Ausblick, bevor Sie etwa 3 Std. bergab zum See Segara Anak gehen. Am Kratersee gibt es einen Campingplatz. An seiner breitesten Stelle ist der See 3 km breit, und er soll 250 m tief sein. Die heißen Quellen am See haben heilende und entspannende Wirkung. Einige wenige, ganz aktive Bergsteiger wagen auch den Aufstieg zum Gipfel des Rinjani. Dafür muss man etwa sieben Stunden bergauf und fünf Stunden bergab rechnen. Weniger anstrengend ist die Besteigung des kleineren, aktiven Vulkans Gunung Baru, der auf einer Halbinsel im See steht. Von den Quellen nach Senaru zurück muss man etwa acht bis zehn Stunden einplanen. Man sollte das Massiv nur während der Trockenzeit besteigen und auf keinen Fall während der Regenzeit einen Abstieg zum See wagen - also zwischen Oktober und April. Es ist lebensgefährlich!

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