Erlangen

Geographical, Erlangen


Erlangen, Deutschland
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Informationen zu Erlangen:

Erlange hat viele schöne alte Häuser, aber im Gegensatz zu Restfranken nichts Verwinkeltes. Das gerade Straßennetz wurde 1685 auf dem Reißbrett entworfen. Das macht die Universitätsstadt zur idealen Fahrradstadt. Selbst Banker mit Köfferchen radeln hier. Nachts ist Erlangen ein Mekka für Kneipengänger. Angeblich gibt es 500 Bars und Kneipen. Le Temple, der gedrungene Kirchenbau am Hugenottenplatz, erklärt, warum die Straßen ein so regelmäßiges Gitter bilden. Markgraf Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth (1644–1712) nahm im 17. Jh. so viele aus Frankreich geflohene Hugenotten auf, dass eine völlig neue Stadt mit barocken Symmetrien angelegt wurde. Eine grüne Oase ist der Botanische Garten neben dem Schlossgarten. Zwischen exotischen Pflanzen gehen Sie durch japanische Tore, sehen Fische und gelangen zur Neischl-Höhle, einer echten Rarität. Eine künstliche Tropfsteinhöhlenwelt mitten in der Stadt. Mitten im Wald erleben Sie Operette, Goethes Faust oder Grimm Märchen im fränkischen Dialekt beim Abstecher ins romantisch zugewachsene Theater Kuckucksheim in Heppstädt. Einzigartig ist das Dutzend alter, riesiger Mühlräder entlang der Regnitz, die Sie am Fluss finden, wenn Sie Richtung Möhrendorf (17 km) fahren. Früher dienten Sie der Bewässerung der Felder, heute speisen sie ein Feuchtbiotop. Zum Essen fahren Sie 10 km südöstlich in den kleinen Ort Kalchreuth. Albrecht Dürer malte das Dörfchen häufiger. Nach kurzem Rundgang landen Sie im Dorfwirtshaus Zum Roten Ochsen. Der Kümmelkrustenbraten des Hauses ist berühmt. Der Küche gelingt der kulinarische Spagat zwischen fränkischer und asiatischer Küche. Es gibt einen wunderschönen Biergarten mit großen Bäumen.

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