Unsere AutorenMahmoud Rashad

Quelle: © Dr. Mahmoud Rashad

Mahmoud Rashad ist für DuMont Reise unterwegs im Iran.

Autor der DuMont-Reiseführer:

Was hat Sie zum Reisen und Schreiben gebracht?

Geboren und aufgewachsen bin ich in der zentraliranischen Wüstenstadt Yazd. Meine erste Reise ging in die Hauptstadt Teheran, um dort „Vorderasiatische Archäologie“ zu studieren. Ich beendete das Magisterstudium mit Auszeichnung. Im Rahmen eines DAAD-Doktorandenstipendiums ging es danach nach Deutschland. Neun Jahre lang war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Archäologischen Institut der Universität Frankfurt/Main tätig, mit zahlreichen Lehr- und Forschungsschwerpunkten sowie Teilnahmen an Ausgrabungen und Exkursionen. Im Anschluss daran hatte ich das Glück, meine Reiseleidenschaft mit meiner Ausbildung und meiner Herkunft zusammenbringen zu können: Bis heute bin ich als Studienreiseleiter für Studiosus mit Reisegruppen unterwegs, vor allem natürlich im Iran.

Wie kam es zu Ihrem ersten Reiseführer bei DuMont?

Gerade bei meinen Studienreisen im Iran wurde mir der Mangel eines zeitgemäßen Kunst-Reiseführers zu diesem Land deutlich. Es war mir ein Anliegen, meine Heimat und all das, was ich durch meine Ausbildung über meine Heimat gelernt hatte, für die interessierten Menschen in meiner Wahlheimat Deutschland aufzubereiten. Den passenden Rahmen, um Geschichte, Kunst, Kultur und lebendige Traditionen des Iran den Lesern und Reisenden zu vermitteln, bot in perfekter Art und Weise die Reihe Kunst-Reiseführer des DuMont Reiseverlages. Das Angebot, dieses Buch zu schreiben, hat mich mit Freude erfüllt.

 

Nach welchen Kriterien wählen Sie die Inhalte Ihres Reiseführers aus?

Der Iran ist kein herkömmliches Reiseziel, es gibt keinen Massentourismus, das Land wird hauptsächlich vom klassischen Studienreisepublikum besucht. So werden alle Sehenswürdigkeiten intensiv in meinem Buch beschrieben, aber ich schreibe auch über die aktuelle Lage der Menschen und über die Lebensweise im Iran.

Was packen Sie in Ihren Koffer, wenn Sie in den Iran fahren?

Reiselust und die Vorfreude auf das Wiedersehen und die Gastfreundlichkeit der Menschen.

Was ist in ihrem Koffer, wenn Sie aus dem Iran zurückkommen?

Datteln, Safran und Pistazien.

Was unternehmen Sie, wenn Sie Ihre Arbeit vor Ort beendet haben?

Ich besuche Verwandte und Bekannte sowie viele Orte, an denen ich meine Erinnerungen auffrische. Dazu gehört auch der Besuch klassisch-persischer Konzerte.

Ihr schönstes Erlebnis während der Recherche?

Der Besuch der antiken Stätten in Susa und Haft Tepe, wo ich bereits als Archäologe an Ausgrabungen teilgenommen hatte.

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