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Biggi Bauer
Biggi Bauer ist Journalistin, Video Creatorin und Mitbegründerin des Reiseblogs Phototravellers. Nach Stationen beim Radio, beim Deutschen Anleger Fernsehen und beim Münchner Fachverlag Werben & Verkaufen lernte sie 2012 Florian Westermann kennen – nach einer ersten gemeinsamen Reise begann sie, eigene Artikel und YouTube-Videos auf dessen Reiseblog zu veröffentlichen. Was als Hobby begann, wuchs Schritt für Schritt zum zweiten Standbein. Ende 2018 ließ sie ihre sichere Stelle hinter sich und folgte - wie sie selbst sagt - dem "Ruf der Freiheit" – seither arbeitet sie selbstständig gemeinsam mit Florian Westermann an Phototravellers.
Buchtitel von Biggi Bauer
Wie hat Ihre Leidenschaft fürs Reisen und Schreiben begonnen?
Schon als Teenager schrieb ich erste Artikel für die Lokalzeitung meines Heimatortes – der Funke war also früh gezündet. Im Germanistik-Studium vertiefte sich diese Leidenschaft, und der Weg in den Journalismus war für mich eine logische Konsequenz. Seit 2012 betreibe ich gemeinsam mit meinem Partner Florian Westermann den Reiseblog Phototravellers. Seit 2018 widmen wir uns diesem Projekt hauptberuflich. Neben dem Schreiben verantworte ich als Social Media Managerin unsere Präsenz auf YouTube und Instagram und bringe dort unsere Reisewelt zum Leben.
Wie war es, Ihren ersten Reiseführer für DUMONT zu schreiben?
Das fertige Buch zum ersten Mal zu sehen, nach monatelanger Arbeit, ist ein Gefühl, das sich kaum in Worte fassen lässt. Es ist unser erstes Buch mit einem großen Verlag, und ich kann sagen: Hier erfüllte sich ein lang gehegter Traum. Dieser Moment macht mich unglaublich stolz.
Was war Ihr schönstes oder aufregendstes Erlebnis während der Recherche?
Obwohl ich bereits viele faszinierende Orte auf allen fünf Kontinenten bereist habe, bin ich immer wieder gerne in Deutschland unterwegs. Es gibt stets neue Ecken zu entdecken und versteckte Schätze zu finden. Eines meiner schönsten Erlebnisse auf der Recherche-Reise war eine Nachtfotografie-Session in der Sächsischen Schweiz: Absolute Stille, mächtige Sandsteinfelsen ringsum, und über uns spannte sich die Milchstraße in ihrer ganzen Pracht.
Welcher Ort oder welche Stadt hat Sie auf Ihren Reisen am meisten beeindruckt – und warum?
In Deutschland schlägt mein Herz besonders für Hannoversch Münden. Das erste Mal war ich in der Stadt auf unserer Radreise durch ganz Deutschland. Auf unserer Recherche-Reise waren wir wieder da - und die Faszination ist ungebrochen. Das Fachwerk, die verwinkelte Altstadt und die Atmosphäre begeistern mich immer wieder. Manche Orte verlieren einfach nie ihren Zauber.
Welche drei Dinge dürfen in Ihrem Koffer auf einer Recherchereise nicht fehlen?
Erstens ein schönes Notizbuch. Ich bin hier ganz „Old School“. Stift und Papier sind für mich unverzichtbar, wenn es darum geht, Eindrücke, Details und Ideen festzuhalten.
Zweitens genügend Snacks. Recherche kennt keine festen Essenszeiten und bei unseren Touren gibt es am Abend meist kein Restaurant mehr, das noch offen ist.
Ein farbiger Rock, der jedem Bild das gewisse Etwas verleiht.