Oper von Giuseppe Verdi in italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln
Musikalische Leitung: Evgenij Dimitrov
Inszenierung und Ausstattung: Kerstin Jacobssen
mit Temi Raphael (Gilda), Jaco Venter (Rigoletto), Valeri Georgiev (Herzog von Mantua), Stefan Vladimirov (Sparafucile), Ivanka Ninova (Maddalena), Krum Galabov (Monterone), Emil Ugrinov (Marullo) u.a.
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama »Le roi s‘amuse« von Victor Hugo (1832)
Uraufführung im Teatro La Fenice Venedig am 11. März 1851
»Im großen Rache-Duett wetteifert Jaco Venter erfolgreich mit Temi Raphael, die ihre Gilda mit exponierten Sopranhöhen, Biegsamkeit und Leichtigkeit bewältigt und in allen Registern subtilen Glanz aufleuchten lässt.« (Echo-Online, 2010)
Die Regisseurin und Bühnenbildnerin Kerstin Jacobssen arbeitete in Freiburg, Tübingen und Ulm und auch seit 2005 in Meiningen (z.B. »Die verzauberten Brüder« von Jewgenij Schwarz, »Hänsel und Gretel« und »Pippi Langstrumpf«). Am 20. Juni 2008 eröffnete Jacobssen mit ihrer Inszenierung von Ovids »Metamorphosen« (Stückfassung/Regie/Bühne) die neuen Meininger Kammerspiele. Ihre Meininger Inszenierung von »Kabale und Liebe« gastierte zu Schillers 250. Geburtstag 2009 in Shanghai und Peking. Wagners »Tannhäuser« – zu dem sie das Bühnenbild entwarf – war 2010 in Meiningen Inszenierung des Jahres.
Die Sopranistin Temi Raphael hat bereits mehrfach das Schweinfurter Publikum begeistert, zuletzt als Violetta in »La Traviata«.
Der Südafrikaner Jaco Venter studierte Gesang in seiner Heimat und San Francisco. Parallel dazu besuchte er Meisterklassen u.a. bei Thomas Hampson. Seit der Spielzeit 2005/2006 gehört er zum festen Ensemble des Nationaltheaters Mannheim.
Die Uraufführung war seiner Zeit eine wahre künstlerische Sensation, denn Verdi hat mit Rigoletto seine Vorstellungen eines musikalischen Dramas konsequent verwirklicht. Der überragende Erfolg sorgte für eine rasche Verbreitung des Werkes auch im Ausland. Pathos und Liebe, Trauer und Sinnlichkeit, Tragik und Rache so wunderbar musikalisch miteinander gepaart vermag noch heute, mehr als hundert Jahre nach Verdis Tod, das Publikum zu fesseln und zu begeistern.
Dieser Termin findet regelmäßig bis zum 09.03.2012 statt.

Theater der Stadt Schweinfurt
Roßbrunnstraße 2
97421 Schweinfurt
theater@schweinfurt.de
http://www.theater-schweinfurt.de
Telefon: 09721 - 51 741
Tickettelefon: 09721 - 51 741
Fax: 09721 - 51 746