Wer Israel besucht, wandelt auf den Pfaden Jahrtausende alter Geschichte und hat gleichzeitig alles, was zu einem perfekten Erholungsurlaub gehört.
Das bergige Galiläa gehört zu den wichtigsten Tourismusgegenden Israels, da es eine große Auswahl an fantastischen Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.
Es gibt antike Parkanlagen wie etwa Bar´am, Tsiporri oder Kokhav Yarden, wunderschöne Naturschutzgebiete wie den Hula-See oder den Meron-Berg und zahlreiche religiöse Stätten. Christliche Pilger besuchen jährlich Nazareth, wo Jesus aufwuchs, den Jordan oder den See Genezareth. Aber auch jüdische Pilgerorte befinden sich hier, beispielsweise zahlreiche antike Synagogen. Bereits im Altertum war Galiläa wegen des vielen Wassers und der fruchtbaren Böden dicht besiedelt. Heute setzt sich die Bevölkerung aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammen. Ewig grüne Landschaften, Täler und Seen schaffen herrliche Erholungsgebiete und in der Kombination mit den vielen antiken Sehenswürdigkeiten wird Galiläa gerne die “israelische Toskana” genannt.
Der See Genezareth im oberen Jordangraben in Nordisrael ist eines der wichtigsten nationalen Symbole und ein bedeutendes Tourismuszentrum. Zahlreiche Christen aus aller Welt pilgern das ganze Jahr über an den See, der als bedeutungsvolles Zentrum für das Wirken Jesu gilt. Hier wandelte er der Bibel nach auf dem Wasser und vollbrachte einige seiner wichtigsten Wunder. Neben religiösen Sehenswürdigkeiten hat der See Genezareth wunderschöne Strände, zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten und attraktive Wassersportanlagen zu bieten. Wer sich einfach nur erholen will, kann das in den herrlichen Naturparks rund um den See tun. Zugleich ist der See Genezareth auch der größte Süßwassersee des Landes und somit das Hauptwasserreservoir Israels. Nicht nur im Winter drehen sich die Gedanken der israelischen Bevölkerung darum meist um eines: den Wasserstand des Sees, dessen Pegel in den vergangenen Jahren durch die Wasserentnahme stark gesunken ist. Sinkt der Spiegel noch weiter, droht der See zu versalzen, was katastrophale Auswirkungen auf Natur und Wirtschaft hätte.
Ein Ausflug nach Jerusalem verspricht religiöse Erlebnisse, interessante historische Streifzüge und erstaunlich moderne Vergnügungsmöglichkeiten. Liebhaber von Kultur, Kunst, Architektur und Gaumenfreuden – sie alle kommen in der Hauptstadt Israels auf ihre Kosten.
In den Judäischen Bergen zwischen Mittelmeer und Totem Meer gelegen, ist das Herzstück die Altstadt, die in das jüdische, armenische, christliche und muslimische Viertel aufgeteilt ist. Innerhalb der Stadtmauer befinden sich wichtige Orte der drei Weltreligionen, darunter die Klagemauer, die Grabeskirche und die Via Dolorosa, auf der jährlich viele christliche Pilger wandeln, sowie der Felsendom. Da in Jerusalem Menschen verschiedener Religion, Tradition und Kultur leben, hat die israelische Hauptstadt für jeden Geschmack etwas zu bieten. Eines ist sicher: Wer Jerusalem besucht, sollte sich auf jeden Fall ein paar Tage Zeit nehmen!
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