Weit im Norden, fernab der glitzernden Großstadtmetropolen, eingebettet in Vulkane, Gletscher und atemberaubende Landschaften, liegt das Land, von dem Individualisten träumen: Der Name „Alaska“ hat einen mythischen Klang, und jedem, der einmal da war, haben sich unvergessliche Bilder in das Gedächtnis eingebrannt – Bilder von gigantischen Gebirgszügen und kleinen Inseln, von glitzernden Eisfeldern und leuchtend blauem Wasser, von Bären, Walen, Elchen, Lachsen und von winzigen Ortschaften, in denen die Zeit stehen geblieben scheint.
Alaskas Staatsmotto „North in the Future“ zeugt von großem Selbstbewusstsein, das sich die Einwohner durchaus leisten können, leben sie doch auf einem der schönsten und artenreichsten Flecken Erde, der immer mehr Liebhaber findet und trotzdem sehr speziell bleibt – ein Paradies für Nonkonformisten.
Um sich ein Bild der unendlichen Weiten des 49. Bundesstaates der USA zu machen, empfiehlt sich eine Flugsafari entlang des Yucon River. Atemberaubende Ausblicke auf Gletscherfelder, das Meer, Vulkane und viele kleine Inseln bieten sich aus dem Flugzeug. Erst von oben offenbart sich die Wildnis Alaskas in ihrer ganzen Größe und Schönheit! Bei einem Zwischenstopp an einem besonders lachsreichen Sandstrand kann man ganzen Bärenfamilien dabei zusehen, wie sie sich den frischen Fisch schmecken lassen. Mit etwas Glück erhascht man sogar einen Blick auf den großen Weißkopfadler, den Wappenvogel der USA.
Die Tierwelt Alaskas lässt sich auch sehr gut bei einem mehrtägigen Aufenthalt in einem der Nationalparks erkunden. Spektakulär ist der Kenai Fjords Nationalpark auf der Kenai-Halbinsel im südlichen Alaska: Der 1.600 Meter hohe Kenai-Berg ist vollständig von Gletschern umgeben, die bis ins Meer kalben. Neben Grizzli- und Schwarzbären, denen allerorts sowohl von Menschen als auch von Tieren eine Vormachtstellung eingeräumt wird, sind hier – um nur einige Tierarten zu nennen – Elche, Wölfe, Weißkopfseeadler und Murmeltiere ansässig, im Meer leben neben Seelöwen und Ottern auch Delfine und Orcas.
Wer auch die entlegensten Sehenswürdigkeiten sehen möchte, begibt sich auf eine Selbstfahrer Rundreise durch Alaska und den benachbarten kanadischen Bundesstaat Yucon. Hierbei offenbaren sich dem Reisenden die wahren Kleinodien der nahezu unberührten Natur dieses Landes. Teilweise abenteuerlich auf Schotterwegen führt die Route durch eindrucksvolle Täler wie das Matanuska Valley und über Berge mit einzigartiger Aussicht auf den Mount McKinley, durch spektakuläre Landschaften wie den Denali National Park und auf berühmten Straßen wie dem Klondike Highway, vorbei an Seen und Flüssen wie dem großen Kluane Lake und natürlich dem Yukon River – ein unvergessliches Erlebnis für naturverbundene Individualisten! Außerdem geht die Reise durch interessante und kuriose Städte wie die Universitätsstadt Fairbanks, die ehemalige Goldgräbersiedlung Dawson City und schließlich nach Northpole, dem Sitz des amerikanischen Weihnachtsmannes.
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