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Wildpark Inverdoorn
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Wildreservate im Westkap 

DuMontReise.de

Bild 03_06_2011_Special_Südafrika
Quelle: South African Tourism

Südafrika ist ein weites Land – das merken vor allem auch Reisende: Noch vor wenigen Jahren musste der Besucher in ein Flugzeug steigen, wenn er nach dem Besuch des Weinlandes und der Garden Route zudem noch wilde Tiere erleben wollten. Inzwischen gibt es aber auch im Westkap aufregende Wildreservate, die dazu noch malariafrei sind.

© South African Tourism Nur zwei Autostunden von Kapstadt ist der Wildpark Inverdoorn, der über 10.000 Hektar groß ist und die meisten wilden Tiere in der Nähe der Metropole hat. Hier sieht man große Giraffenherden, Nashörner, Zebras, Löwen, die unterschiedlichsten Gazellen und vor allen Dingen Geparden, die mit Erfolg gezüchtet werden. Inverdoorn ist für Tagesbesucher geöffnet, bietet aber auch Übernachtungen in einfachen Cottages an, die historischen Karoo-Häusern nachempfunden sind. Da die Besitzer Franzosen sind, überrascht es nicht, dass das Essen ganz hervorragend ist.

Weiße Löwen in freier Wildbahn

Circa drei Autostunden von Kapstadt entfernt, zwischen Montagu und Barrydale, an der ‚Route 62‘, liegt das Sanbona Wildlife Reserve, das jeden Vergleich mit den großen Parks im Norden des Landes standhält. Das Gebiet ist riesig: 54 000 Hektar. Sanbona hat die Big Five und dazu noch die einzigen weißen Löwen der Welt, die in Freiheit leben. Das Wildreservat wurde mit wissenschaftlicher Ernsthaftigkeit aufgebaut. Als der Besitzer vor zehn Jahren mit der Entwicklung begann, gab es hier keine wilden Tiere mehr. Die Ranger arbeiten eng mit staatlichen Stellen zusammen und in den letzten Jahren wurde langsam die Zahl der Tiere im Park erhöht. Das Reservat ist nicht für Tagesbesucher geöffnet und akzeptiert höchstens 40 Gäste, die in zwei Luxus-Lodges übernachten.

Neues Zuhause für Elefanten

Weiter nördlich in der Nähe von Mossel Bay, ist der Wildpark Botlierskop. Die Gäste übernachten in Zelten, es ist nicht ganz so luxuriös wie in Sanbona, aber © South African Tourism dafür auch in einer anderen Preisklasse. Keine Gefahr droht von Löwen, denn die drei Raubtiere, die es gibt, haben ein eigenes 100 Hektar großes Reservat. Sie wurden von einer Farm gerettet und auch die zwei Elefanten des Parks, Sam und Tsotsi, haben großes Glück gehabt: Sie kamen als Babys aus Simbabwe, nachdem ihre Eltern von Wilderern getötet worden waren. Wie in fast allen anderen Reservaten am Kap leben hier Giraffen, die bedrohten Kap-Bergzebras, Nashörner, Flusspferde und Antilopen. Botlierskop hat auch ein Programm für Tagesbesucher im Angebot.

Besuch der Flusspferde

Etwas außerhalb von Oudtshoorn liegt Buffelsdrift in der Karoo. Auch hier schläft der Gast in Safari-Zelten mit en suite Badezimmern im Kolonialstil. Sie liegen um einen fünf Hektar großen See und vor jedem ist eine private Terrasse, von der man die Flusspferde beobachten kann. In Buffelsdrift gibt es keine großen Raubtiere – aber Büffel, wie der Name schon sagt, Nashörner und zwei Elefanten.

Text von Dagmar Schumacher, Kapstadt

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