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Weihnachtsmarkt 2010 

von Augenmerk-Reise.de

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Quelle: ©Clipdealer.com/Shirinov

Im Dezember ist Deutschland ein Land voller Advents- und Weihnachtsmärkte. Schätzung gehen davon aus, dass rund 2.500 Märkte zwischen Aachen und Zwickau stattfinden. Einige nur an einem Wochenenden, aber viele doch von Ende November bis zu Heilig Abend und sogar darüber hinaus. Eine komplette Übersicht zu bieten, würde den Rahmen sprengen. Daher eine kleine Auswahl, beginnend im Ruhrgebiet.

In Herne bieten die Aussteller den Besuchern in weihnachtlich dekorierten Holzhütten deftige und süße Köstlichkeiten wie Bratwürste, Langos, Backkartoffeln, Mandeln und Schokofrüchte an. Die drei Ausschankbetriebe präsentieren den winterlichen Witterungsbedingungen entsprechend, verschiedene Getränke von heißer Schokolade über Glühwein bis hin zu norddeutschen Trinkspezialitäten. Der Herner Weihnachtsmarkt findet bis zum 23.12.2010 statt und hat von Montag bis Samstag von 10.30 bis 19.00 Uhr und sonntags von 13.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

Einen Rekord hat Dortmund anzubieten: Der größte Weihnachtsbaum hat im 14. Jahr seines Bestehens wieder mal ein neues Kleid bekommen: Die 20 Kerzen á 2,50 Meter leuchten ab sofort rot, und neben 57 neuen Ornamenten wurden die Lichter von 40.000 auf 48.000 LED-Lämpchen erhöht. An mehr als 300 Ständen mit Kunsthandwerk, Weihnachtsdekorationen, außergewöhnlichem Spielzeug und vielem mehr gibt es natürlich wie in den Vorjahren wieder nahezu alles, was die Herzen in der Adventszeit höher schlagen lässt.
Mehr Infos: www.weihnachtsmarkt-dortmund.de

Weiter geht es Richtung Norden nach Münster: Wenn der Prinzipalmarkt golden leuchtet, Giebelhäuser, Kirchen und Geschäfte festlich geschmückt sind und der Duft von Tannengrün, Glühwein und gebrannten Mandeln durch die Straßen zieht, beginnt in Münster die wohl schönste Zeit: Fünf Weihnachtsmärkte mit rund 300 Ständen öffnen ihre Tore und verwandeln die Altstadt vom 22.11. bis 23.12.2010 in ein Wintermärchen. Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte: Sonntag bis Donnerstag 11 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag 11 bis 21 Uhr.
Mehr Infos: www.muenster.de/stadt/weihnachtsmarkt

Auch im hohen Norden gibt es schöne Weihnachtsmärkte: Auf dem historischen Marktplatz lädt der Bremer Weihnachtsmarkt mit seinen über 180 weihnachtlich geschmückten Ständen zur gleichen Zeit zum ausgedehnten Bummel ein. Direkt vor dem 600 Jahre alten Rathaus und der altehrwürdigen Roland-Statue, die gemeinsam zum UNESCO-Welterbe gehören, stehen die liebevoll dekorierten Buden und Stände. In der schönsten Zeit des Jahres können Bremer und Gäste der Stadt täglich von 10 bis 20.30 Uhr (sonntags ab 11 Uhr) durch die festlich geschmückte Innenstadt flanieren.
Mehr Infos: www.bremer-weihnachtsmarkt.de

Noch weiter nördlich liegt Husum. „Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein sitzen!“ – Theodor Storm wäre erfreut, wie stimmungsvoll und einladend seine Heimatstadt Husum zur Weihnachtszeit im Lichterglanz erstrahlt. Mittelpunkt ist der festlich geschmückte Weihnachtsmarkt auf dem historischen Husumer Marktplatz, der vom 22. November bis 27. Dezember 2010 seine Pforten öffnet. Der Duft von Glühwein, Lebkuchen und gebrannten Mandeln zieht durch die engen Gassen und an den Marktständen laden Kunsthandwerk und weihnachtliche Leckereien untermalt von musikalischen Klängen zum Adventsbummel oder nordfriesischem Klönschnack auf dem Marktplatz ein.
Mehr Infos: www.husum-online.de/weihnachten-husum-weihnachtsmarkt.htm

Gehen wir Richtung Südosten, dann kommen wir nach Dresden, das auf das besondere mittelalterliche Flair setzt. Der historische Weihnachtsmarkt hat erstmals bis zum 30. Dezember geöffnet – länger als alle anderen Weihnachtsmärkte in Dresden! „Im letzten Jahr hatten wir 40 Stände, dieses Jahr sind rund 50 Handwerker- und Krämer im Stallhof, die Hälfte davon ist zum ersten Mal dabei. Wir bieten den Besuchern damit mehr vorführendes Handwerk an“, verrät Veranstalter Henri Bibow, Geschäftsführer der BC GmbH aus Torgau. So wird im Stallhof, zwischen Johanneum (Verkehrsmuseum) und Georgenbau, wieder gearbeitet, gebraten, gekocht und gebacken wie vor über 500 Jahren. Das komplette Programm gibt es im Netz unter www.mittelalter-weihnacht.de. Der historische Weihnachtsmarkt im Stallhof hat bis einschließlich 30. Dezember täglich von 11.00 bis 21.30 Uhr geöffnet. Vom 24. bis 26. Dezember bleibt der Markt geschlossen. Ab Freitagnachmittag 16 Uhr sowie samstags und sonntags kostet der Markt drei Euro Eintritt (ermäßigt zwei Euro), unter der Woche ist der Eintritt frei.

Kommen wir nun nach Heidelberg: In der Altstadt ist der Weihnachtsmarkt auf sechs Plätzen mit individuellem Charakter verteilt. Er erstreckt sich vom Verkehrsknotenpunkt Bismarckplatz über den kleinen aber feinen Anatomiegarten, den mit rund 70 Buden größten Weihnachtsmarkt am Universitätsplatz, den von Vereinsengagement und Weihnachtspyramide geprägten Marktplatz über den Kornmarkt mit Weihnachtskrippe bis zum Karlsplatz. Der Heidelberger Weihnachtsmarkt wird am 24. November 2010 um 17 Uhr vom Heidelberger Christkind feierlich auf dem Marktplatz eröffnet. Bis 22. Dezember 2010 erstrahlt fortan die Altstadt im Weihnachtszauber. Täglich von 11 bis 21 Uhr ist der Weihnachtsmarkt mit über 140 Ständen auf sechs verschiedenen Plätzen Heidelbergs geöffnet.

Zum Abschluss des kurzen Rundgangs kommen wir wohl zum Weihnachtsmarkt Nummer 1, dem Christkindlesmarkt in Nürnberg. Volle vier Wochen lang lädt in diesem Jahr das Nürnberger Christkind auf seinen berühmten Markt zwischen der Frauenkirche und dem Schönen Brunnen ein. Hoch über den 180 aufwändig dekorierten Buden des Nürnberger Christkindlesmarktes spricht es am 26. November 2010 den feierlichen Eröffnungsprolog und begrüßt anschließend jeweils von Dienstag bis Freitag um 15 Uhr kleine und große Besucher. Bereits 1628 wurde der Nürnberger Christkindlesmarkt urkundlich erwähnt. Bis heute prägen Spezialitäten wie Bratwürste und Original-Elisenlebkuchen, Glühwein, Früchtebrot und typische Erzeugnisse wie Zwetschgenmännle, Spielwaren und Weihnachtsschmuck in allen Variationen das Angebot. Nur ein paar Schritte sind es zum Sternenhaus mit seinem Kulturprogramm, zur Kinderweihnacht, zum Markt der Partnerstädte, zu den Krippenausstellungen, den historischen Kirchen sowie dem Stadt- und dem Spielzeugmuseum.
Mehr Infos: www.christkindlesmarkt.de

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