Sandstrand, Steilküsten, Hochgebirge, Wadis und Wüsten, ja sogar Fjorde und üppig blühende Landstriche hat Oman zu bieten. Das Land am Arabischen Golf strotzt nur so vor Vielfältigkeit.
Das Sultanat Oman liegt im Osten der Arabischen Halbinsel und wird an seiner Küste von dem Arabischem Meer und dem Golf von Oman begrenzt. Fast zwangläufig denkt man beim zweitgrößten Staat am Arabischen Golf an Wüsten, Kamele und Karawanen, die mit etwas Glück von Zeit zu Zeit auf ihrem beschwerlichen Weg auf eine Oase treffen. Doch das weitläufige Land hat viele Gesichter: Oman gliedert sich in 7 Regionen und seine Hauptstadt Muscat. Grob können die Küstenregionen Al Batinah, Dhofar und Musandam, die Gebirgsregion Al Dakhliya, die Wüstenregion Al Dhakirah sowie Al Sharqiyah und Al Wusta, die zwar an der Küste liegen aber ins wüstenhafte Landesinnere reichen, unterschieden werden.
Die Gebirgsregion Al Dakhliya liegt zwischen der Küste und dem Landesinneren. Neben der Oase Nizwa trägt der 3.009 Meter hohe „Grüne Berg“ Jebel Akhdar zur Schönheit der Region bei und lädt mit seinen steilen Felswänden, Wadis und Höhlensystemen zu mancher Entdeckungstour. Etwas karger ist die Wüstenebene Al Dhahirah, die sich von den westlichen Ausläufern des Hajar-Gebirges bis zum „Leeren Viertel“ erstreckt. Das Bergmassiv Jebel al Khawr trennt die Region mit ihren Wadis und Oasen von Al Dakhliya.
Zwischen Arabischem Meer und Golf von Oman ragt die Landspitze Al Sharqiyah weit ins azurblaue Meer hinaus. Unberührte Strände sowie die Küstenstadt Sur mit ihrer breiten Küste machen die Region zu einem perfekten Ziel für Erholungssuchende. Einen Kontrast dazu bilden die Wahiba Sands mit ihren weiten Sanddünen, Wadis und Schluchten. Ebenso wüstenreich ist die Region al Wusta, die vielen einheimischen Tieren ein zu Hause bietet. An der 170 Kilometer langen Küstenlinie findet man sowohl felsige Buchten mit Höhlen als auch weiche Sandstrände.
Al Batinah an der Nordküste Omans ist bekannt für seine langen Sandstrände. Weiter im Landesinneren wird die Landschaft hügeliger. Dort befinden sich die bekanntesten Wadis des Landes und vor allem die heilenden Thermalquellen von Ain al Kasafa. Ebenfalls an der Küste gelegen unterscheiden sich die Regionen Musandam und Dhofar deutlich den anderen. Musandam ist vom Rest des Omans durch die Vereinigten Arabischen Emirate getrennt und wirkt durch seine Fjorde und die steilen Klippen des Hajar-Gebirges fast wie ein Landstrich Norwegens. Auf der anderen Seite des Landes befindet sich das vom Monsun (Khareef) beeinflusste Dhofar mit seinen üppigen Landschaften und traumhaften Sandstränden von Salalah und Taqah.
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