Wo riesige Buddhastatuen ihre Hand schützend über Land und Leute legen, dort liegt es, das Land des Lächelns – und Buddha weiß, warum er sich in Thailand am wohlsten fühlt.
Nicht umsonst wird Thailand Land des Lächelns genannt. Das Königreich und seine Einwohner sind bekannt für ihre Gastfreundschaft, faszinierende Kultur und traumhafte Strände. Neben den vielen Inseln wie Khao Lak oder Phuket, mausert sich die quirlige Hauptstadt Bangkok mit seinen 400 Tempeln und den historischen Bauwerken des alten Siams zum Reiseziel Nummer eins.
Nach dem verheerenden Tsunami im Jahre 2004 erlebt Thailand nun erneut einen Boom als Reiseziel. Mitverantwortlich dafür sind natürlich die traumhaften Strände der Küsten und Inseln. Am beeinduckendsten ist die Wiedergeburt Thailands auf Khao Lak zu beobachten. In kürzester Zeit entstanden hier traumhafte Hotelanlagen, die nichts mit Bettenburgen gemein haben, sondern die ruhige Eleganz des Landes ausstrahlen. Auch vom ehemals überlaufenen Thailand fehlt hier jede Spur: An den kilometerlangen, weißen, von Palmen gesäumten Sandstränden genießt man Ruhe und entspannt ganz im Zeichen des großen Buddhas. Ein ähnliches Bild bietet sich auf den anderen Inseln und den Küstengebieten des Landes.
Ganz anders, aber nicht weniger beeindruckend sind die Hochebenen im Norden des Landes. In den Ausläufern des Himalayas betreibt die Bevölkerung noch heute Brandrodung und trägt bunte Trachten. In den bis zu 2.565 Meter hohen Gipfeln finden auch Thais Abkühlung und Erholung. Asienurlauber fasziniert hier vor allem die ethnologische Vielfalt und die gelebte Tradition wie in der Altstadt von Chiang Mai mit ihren anmutigen Tempeln. Östlich und südlich schließt sich das Land der Reisbauern an. Besonders in diesen abgeschiedenen Gebieten lernt man das wahre Thailand abseits vom Tourismus und die einheimische Bevölkerung kennen. Hier erfährt man am besten, warum Thailand das Land des Lächelns ist.
Im starken Gegensatz dazu steht die Boomtown Bangkok. Erst bei näherem Hinsehen erkennt man die buddhistische Kultur und die Tradition des Landes: Wie im ganzen Land finden sich auch hier fast an jeder Ecke die kleinen Geisterhäuschen, in denen die Geister jeden Morgen mit Gaben aus Reis und Blumen besänftigt werden. In Bangkok gleicht kein Haus dem nächsten, die ganze Stadt wurde aus verschiedenen Baustilen zusammengewürfelt – so wie es den Thais gefällt: nur nicht langweilig oder gar eintönig. Die Thais nennen ihre Hauptstadt Krungthep, „Stadt der Engel“ und diesen Namen hat die Schöne nicht nur ihrer berühmtesten Sehenswürdigkeit, dem Königspalast und dem Tempel des Smaragdbuddhas, zu verdanken. Es ist das Wechselspiel zwischen modernen Wolkenkratzern und kleinen Booten, die sich daneben durch die Kanäle zwängen, die 400 Tempel und die historischen Bauten des alten Siams, die in keinster Weise hinter glänzenden Glasbauten der Neuzeit zurückstehen.
Weitere interessante Artikel:
Anzeige