Tafelberg, Robben Island, Victoria and Alfred Waterfront und Castle of Good Hope – im südafrikanischen Kapstadt wird allen Besuchern die Entscheidung nicht leicht gemacht. Unzählig viele Sehenswürdigkeiten wollen in der ersten, während der Kolonialzeit gegründeten Stadt Südafrikas bestaunt und fotografiert werden.
Um erst mal einen Überblick zu bekommen, ist der Besuch einer der vier Hausberge empfehlenswert: Vom Tafelberg, dem Signal Hill, dem Devil’s Peak oder dem aufgrund seiner Kegelform bekannt gewordene Lion’s Head hat man einen wunderbaren Ausblick über die Tafelbucht und den Atlantischen Ozean, der unbedingt festgehalten werden sollte.
Anschließend haben Fotografen in der drittgrößten Stadt Südafrikas die Qual der Wahl: Menschen, Tiere, Gebäude, Pflanzen – oder doch lieber alles gleichzeitig? Ein guter Ausgangspunkt für eine Fototour durch Kapstadt ist das restaurierte Werft- und Hafenviertel „Victoria and Alfred Waterfront“. Nicht nur die beiden historischen Hafenbecken sind einige Bilder wert, sondern auch die zahlreichen Menschen, die sich in den Boutiquen, Restaurants und Museen die Zeit vertreiben, sind perfekte Motive. In direkter Nähe befindet sich der Nobel Square mit den Skulpturen der vier südafrikanischen Friedensnobelpreisträger Albert John Luthuli, Desmond Tutu, Frederik Willem de Klerk sowie Nelson Mandela. Sie erhalten durch den in ihrem Rücken auftauchenden Tafelberg einen besonderen fotografischen Reiz und möchten deshalb von diversen Seiten abgelichtet werden.
Aus unzähligen Winkeln und mit diversen Lichteffekten fotografierbar ist zudem die Festung „Castle of Good Hope“. Die ab 1666 erbauten Gemäuer gelten als das älteste europäische noch im Original erhaltene Gebäude Südafrikas. Altes findet sich auch in einigen Straßenzügen Kapstadts, wie die der Long Street. Vor allem Koopmans De Wet House und der Kunsthandwerkermarkt auf dem Greenmarket Square gelten als wahre Hot Spots für Fotografen.
Für ausgefallene Tierfotografien bietet das Two Oceans Aquarium mit Haien, Rochen und Pinguinen die perfekten Möglichkeiten. Auch an den Küsten von Robben Island tummeln sich zahlreiche Robben faul in der Sonne und halten sich somit jederzeit für ein Fotoshooting bereit. Außerdem besitzt die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Insel einen weiteren Picture-Point: Das zum Museum umgebaute Gefängnis, in dem Nelson Mandela fast 20 Jahre inhaftiert war. Jede Menge Natur bekommt man außerdem in den Grünanlagen des Company´s Garden oder dem Botanische Garten Kirstenbosch am südlichen Fuß des Tafelberges vor die Linse. In dem seit 1914 unter Naturschutz stehenden Gebiet gedeiht ganzjährig eine unfassbare Blütenpracht, deren Farben mit der entsprechenden Fotoausrüstung für die Ewigkeit festgehalten werden kann.
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