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Delhi
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Indiens Hauptstadt 

von Austrian Airlines

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Quelle: ©iStockphoto.com/PEDRE

Seit 1911 ist Delhi bereits die Hauptstadt Indiens und lockt als Handels- und Kulturzentrum jedes Jahr mehr Besucher mit ihrer einzigartigen Mischung aus neu und alt. Erbaut 1.200 Jahre vor Christus birgt Delhi sowohl alte Kulturschätze wie Prachtbauten aus der Mogulzeit, als auch pulsierendes, modernes Alltagsleben. Wunderbar gelegen am Fluss Yamuna lässt sich der Norden Indiens nach einem siebeneinhalbstündigen Flug mit Austrian Airlines von Wien aus kennenlernen. Besonders einladend ist die außerhalb der Regenzeit im August angenehme, durchschnittliche Jahrestemperatur von 25 Grad Celsius.

Nach Mumbai ist Delhi mit zwölf Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. 1911 wurde südlich des eigentlichen Stadtzentrums der Grundstein für das moderne Neu-Delhi gelegt, welches von den britischen Architekten Edwin Lutyens und Herbert Baker als Reißbrettstadt geplant und 1931 eingeweiht wurde. Hier im neueren Teil der Stadt befinden sich sämtliche Regierungsstellen sowie zahlreiche Museen. Das größte ist das National Museum und vermittelt allen Besuchern einen ersten Eindruck von der Kultur und der Geschichte Indiens. Neben Dolchen und Wandteppichen aus Elfenbeinschmuck sind dort juwelenbesetzte Kleider und religiöse Statuen ausgestellt.

Reise in die Vergangenheit

Austrian Airlines Mit Sehenswürdigkeiten kann auch Alt-Delhi beeindrucken: Das atemberaubende Bauwerk Lal Qila (Rotes Fort) breitet sich an der nordöstlichen Ecke des alten Shahjahanabads aus. Das riesige Gebäude aus dicken, roten Sandsteinmauern ist seit 2007 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. In direkter Nähe steht Jamid Masjid, Indiens größte Moschee, in der bis zu 25.000 Gläubige Platz finden. Einen Abstecher sollte jeder Tourist auch zum Qutb-Komplex unternehmen, da der spitz zulaufende, rote Sandsteinturm Qutb Minar und die Eisernen Säule die ersten Bauwerke des moslemischen Indiens sind. Eine Reise in die Vergangenheit verspricht der Stadtteil Nizamuddin, in dem unter anderem einer der bedeutendsten Schreine des Sufismus zu bestaunen ist. Die Grabstätte des moslemischen Chishti-Heiligen Scheichs Nizamuddin Aulia liegt in einem imposanten, marmornen Innenhof. Ganz in der Nähe ist das Mausoleum von Humayun, dem zweiten Mogul-Herrscher von Indien.

Prachtbauten und Ghandi-Museum

Auch Neu-Delhi hat viele berühmte Bauwerke zu bieten: Quer durch die Stadt verläuft vom Rashtrapati Bhavan bis zu dem an den Pariser Arc de Triomphe erinnernden Kriegsdenkmal India Gate die königliche Promenade Rajpath. Das angrenzende Rashtrapati Bhavan ist die offizielle Residenz des indischen Präsidenten und eines der prächtigsten Gebäude von ganz Delhi. Um die Ecke wartet das runde Parlamentsgebäude Sansad Bhavan, welches aus 144 im Kreis aufgestellten Säulen erbaut wurde.

Ein absolutes Muss für jeden Delhi-Besucher sind daneben der Lotustempel, der Hindutempel Akshardham sowie der Connaught Place im neueren Teil der Stadt, der einen deutlichen Kontrast zum altertümlichen Bereich darstellt. In ihm befinden sich ein großes Einkaufszentrum, Hotels und Restaurants. Unweit davon wartet die Freiluft-Sternenwarte Jantar Mantar mit gigantischen Sonnenuhren und einem Mondkalender. Nicht versäumen sollte man außerdem das Museum Gandhi Smriti, in dem der politische und geistige Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung Mahatma Gandhi die letzten 144 Tage seines Lebens verbrachte, bevor er 1948 ermordet wurde. An ihn erinnert auch das Denkmal Rajghat, das an der Stelle steht, wo Gandhi eingeäschert wurde.

Heimat von Shahrukh Khan

Austrian Airlines Nicht nur mit Gandhi verbindet man Delhi, auch andere Persönlichkeiten wie der indische Bollywood-Schauspieler Shahrukh Khan, Peter Plate, der deutsche Sänger und Songwriter der Band Rosenstolz und der US-amerikanischen Politiker Michael Farrand Bennet wurden hier geboren.

Wer in das pulsierende Stadtleben so richtig eintauchen möchte, muss auf einem der großen Märkte oder im nördlich liegenden Einkaufsviertel kulinarische Spezialitäten probieren. Überall erhält man beispielsweise den typisch indischen Linseneintopf Dhansak, Lamm- und Hammelfleisch mit Pfefferminzsoße sowie diverse Weißbrotsorten (Roti) und ungesäuertes Fladenbrot (Chapati).

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