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Goslar – die tausendjährige Stadt 

von Info-Harz.de

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Quelle: © Info-Harz.de, Foto: Motivschmiede Andres Weber

Wer diesen Ort besucht, erlebt Geschichte. Nicht umsonst wurden die Altstadt von Goslar und das Bergwerk Rammelsberg zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Auf Grund des besonderen Erhaltungszustands mit über 1.500 Fachwerkhäusern aus den unterschiedlichen Epoche, die sich im Stadtkern umgeben von der früheren Stadtmauer befinden, von der UNESCO ausgezeichnet.

Der Rammelsberg, wo über 1.000 Jahre lang Erz abgebaut wurde, ist ein besonderes Industriedenkmal in Europa. Nach seiner Stilllegung im Jahr 1988 wurde es zum Besucherbergwerk und Museum. Heute können sich die Besucher © Info-Harz.de, Foto: Motivschmiede Andres Weber wie echte Bergleute fühlen. Am 01. August 2010 wurde die Oberharzer Wasserwirtschaft in die Liste des Kultur- und Naturerbes aufgenommen. Sie gilt als eines der weltweit größten vorindustriellen Energieversorgungssysteme. Bereits im 13. Jahrhundert hatten Mönche des Klosters Walkenried erste Teich- und Grabensysteme konstruiert, die später von Bergleuten über Jahrhunderte ausgebaut wurden. Die technische Entwicklung des Oberharzer Bergbaus war Vorreiter in ganz Europa. An jedem ersten Sonntag im Juni wird das Welterbe in Goslar gefeiert. Der Welterbetag wird von der UNESCO deutschlandweit ausgerufen.

Goslar und die Kunst

Goslar ist eine Stadt, die von der Kunst geprägt wurde. Das beweisen die vielen Museen und Theater. Außerdem gibt es zwei bedeutende Preise, die dort immer wieder verliehen werden. Zum einen ist das der „Goslarer Kaiserring, der an international herausragende Künstler der Gegenwart verliehen wird, deren Werke der Kunst unserer Zeit wesentliche Impulse gegeben haben. Der in Gold gefasste Aquamarin zeigt das Siegel des Kaisers Heinrich IV. und wird jedes Jahr im Oktober verliehen. Preisträger sind unter anderem der britische Bildhauer Henry Moore und die Verhüllungskünstler Christo und Jeanne-Claude.

Ein weiterer bedeutender Preis ist der „Paul-Lincke-Ring“. Er wird zu Ehren des großen Operettenkomponisten alle zwei Jahre an Vertreter der deutschen Unterhaltungsmusik verliehen. Damit ausgezeichnet wurden zum Beispiel Künstler wie Udo Jürgens, Peter Maffay, Max Raabe und Die Fantastischen Vier.

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