Die Kanadier sind ein stolzes Volk, bestes Beispiel dafür sind die souveränen Wahlsprüche ihrer Provinzen und Städte. Wie recht sie damit haben, weiß jeder, der dieses Land schon einmal bereist hat: Dem Leitmotiv British Columbias, „Splendor sine occasu“ (Glanz ohne Einschränkung) kann uneingeschränkt Glauben geschenkt werden, mehr noch, es lässt sich auf den gesamten Westen Kanadas ausweiten.
Von allem etwas, doch stets nur das Beste: Besonders die Westküste Kanadas bis hoch nach Alaska besticht durch ihre landschaftliche Schönheit. Da kommt so mancher Reisende über die einzelnen Stationen seines Traumurlaubs ins Grübeln: Zu groß ist das Angebot, zu verlockend die vielen Möglichkeiten. Hier eine Reiseroute, die garantiert keinen Höhepunkt auslässt und das Reisen zudem sehr komfortabel gestaltet!
Die Reise beginnt in Calgary, dank vieler hochgeschossener Bürotürme auch „Manhattan der Prärie“ genannt, und führt von hier mit dem Bus über den Icefields Parkway, eine der schönsten Panoramastraßen der Welt, in den ältesten Nationalpark Kanadas, den Banff-Nationalpark. Unberührte Natur, Baumriesen, stille Seen, reißende Flüsse und endlose Wäldern lassen einen zur Ruhe und zu sich selbst kommen. Der Park kann entweder zu Fuß oder per Helikopter erkundet werden, und dabei sollte auch das hübsche Örtchen Banff keinesfalls außen vorgelassen werden.
Das Verkehrsmittel wird gewechselt: Mit dem berühmten Zug „Rocky Mountaineer“ geht es bequem über die Rocky Mountains. Um den Reisenden die Blicke auf die atemberaubende Landschaft vollends zu gewährleisten, sind die Züge mit großen Panoramafenstern eingerichtet und verkehren nur tagsüber. Nach einer Nacht in Kamloops erreicht der Zug am nächsten Tag Vancouver, das Ziel dieser Etappe.
Dem Vorsatz, sowohl zu Wasser als auch zu Land und in der Luft Wohlstand zu schaffen, sind die Einwohner Vancouvers offensichtlich treu geblieben: Die Stadt ist eine Perle am Pazifischen Ozean – schön, vermögend und überaus interessant. Fährt man mit der Seilbahn auf den Grouse Mountain, bietet sich einem ein wunderbarer Blick auf die Stadt. Auch das alte Gastown, den grünen Stanley Park und die Waterfront sollte man sich nicht entgehen lassen. Am nächsten Morgen, dem siebten Tag der Reise, geht es an Bord der Holland America Line – der spannendste Teil der Reise, die Kreuzfahrt durch die legendäre Inside Passage, beginnt!
Sieben Tage lang fährt das luxuriöse Kreuzfahrtschiff durch eine Landschaft, die als eine der schönsten Fährpassagen der Welt gilt: Die Inside Passage bekommt durch die vielen Inselchen vor der Küste, durch die sich das Schiff schlängelt, den Charakter einer Wasserstraße. Die Urlauber bekommen auf den 1.530 Kilometern bis nach Skagway in Alaska und zurück nach Vancouver neben schroffen Steilküsten, Fjorden, Wasserfällen und kalbenden Gletschern auch Wale und andere Meeresbewohner zu sehen, bei Landausflügen werden zahlreiche Aktivitäten wie Wandern, Kajaking oder Fischen angeboten. Am siebten Tag legt die Holland America Line wieder in Vancouver an – eine unvergessliche Reise ist beendet!
Übrigens: Für diejenigen, die Westkanada lieber auf eigene Faust entdecken wollen, aber gerne auf viele gute Tipps von deutschsprachigen Auswanderern zurückgreifen, gibt es auch eine erlebnisreiche Selbstfahrer Rundreise mit Übernachtungen in kleinen, familiären Bed & Breakfast-Häusern!
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