Die zweitgrößte Stadt Israels liegt am Mittelmeer, ca. 100 km südlich von Haifa. Einst nur eine Vision aus Wüstensand, ist Tel Aviv heute für seine tollen Strände und das exzessive Nachtleben bekannt.
Die Übersetzung „Frühlingshügel“ klingt sehr romantisch für eine Stadt, die heute in erster Linie eines ist: eine Weltstadt. Rund 383.000 Menschen leben in Tel Aviv, das 1909 von zionistischen Einwanderern gegründet wurde. Heute pulsiert das Leben in der israelischen Metropole, neben wunderschönen Sandstränden ragen futuristische Wolkenkratzer in den Himmel.
Es gibt unzählige Märkte und Cafés und der bunte Bevölkerungsmix erklärt die Bezeichnung „Balagan“, was hebräisch „Chaos“ bedeutet. Tel Aviv ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes, zudem befinden sich alle diplomatischen Vertretungen in und um Tel Aviv. Die junge Stadt wuchs schnell und entwickelte sich von der ersten jüdischen Gemeinde inmitten von Sanddünen zum Zentrum des städtischen Lebens in Israel. Besonders sehenswert ist die Weiße Stadt, ein Stadtteil aus mehr als 4.000 im Bauhausstil errichteten Häusern, der seit 2003 zum UNESCO-Welterbe gehört, das Ben-Gurion-Museum, die Independence Hall am Rothschild-Boulevard und die lutherische Immanuelkirche in der American Colony.
Unzählige Clubs, schöne Bars und die angeblich besten Restaurants der Welt prägen die „Stadt, die niemals schläft“. Besonders angesagt sind die vielen Gourmettempel im neuen Hafen „Namal“ im Norden der Stadt. Nicht wundern, wenn die Bedienung schon vor der Bestellung bis zu 14 Vorspeisenteller auf den Tisch stellt. Das gehört dazu und muss nicht extra bezahlt werden. Generell sollte man aber vor allem beim Shoppen in den trendigen Läden rund um die Sheinkin-Straße oder den Platz Kikar Hamedina nicht aufs Feilschen verzichten, denn Tel Aviv gilt nicht umsonst als teuerste Stadt des Nahen Ostens. Nachtschwärmer erleben ein wahres Mekka, denn wenn ein Club schließt, machen garantiert die ersten Szenebars oder After-Clubs schon wieder auf! Partygäste feiern im „Uptown“ mit Blick auf den Hafen, dem „Lehman Brothers“ oder dem „Apartment“ in der Dizengoff-Straße, das früher aus mehreren Wohnungen bestand. Und wenn einen nachts der Heißhunger überfällt: Die Bäckerei „Abulafia“ in Jaffa hat 24 Stunden geöffnet.
Im Westen der Stadt liegt eine wahre Oase: der Mittelmeerstrand Tel Avivs. Kilometerlanger pudriger Sandstrand, Liegestühle, kleine Snackbars – von der pulsierenden Großstadt fühlt man sich meilenweit entfernt. Egal ob Segeln, Kitesurfen, Wasserski oder Tauchen, das ganzjährig milde Klima und das kristallklare Wasser sind ideal für alle Wassersportarten. Wer sich an Land fit halten will, im Sommer finden unzählige Beachvolleyball-Turniere statt.
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