Morgens Skifahren – abends im Mittelmeer baden: Die türkische Provinz Antalya ist ein schnell wachsendes Tourismuszentrum, das vor allem durch seine Vielseitigkeit an Aktivitäten besticht. Aber auch das historische Erbe und ein blühendes Kulturleben machen die Provinz zum Paradies für Urlauber.
Nach antiker Überlieferung wurde Antalyas gleichnamige Hauptstadt im Jahr 158 vor Christus von König Attalos II. von Pergamon gegründet, nach welchem sie den Namen “Attaleia” erhielt. Heute wird die Gegend um die Provinzhauptstadt wegen ihrer langen Sandstrände auch als die “Türkische Riviera” bezeichnet, die besonders bei Touristen sehr beliebt ist. Allerdings kann Antalya mit weit mehr aufwarten als nur mit Sonne, Strand und Meer: Die Provinz am Mittelmeer bietet Besuchern auch ein vielfältiges Angebot, das von eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten bis hin zu Sportaktivitäten und Kulturveranstaltungen reicht. Ob an Land oder zu Wasser – Antalya ermöglicht ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm, das sogar scheinbare Gegensätze wie Skifahren und Baden vereint.
Die Provinz Antalya befindet sich auf der durchschnittlich 1.000 Meter und bis zu 2.366 Meter aufragenden anatolischen Halbinsel und bietet daher auch beste
Vorraussetzungen für einen Skiurlaub am Mittelmeer: Das Skigebiet Saklikent in den Bey-Bergen ist etwa 50 Kilometer von der Hauptstadt entfernt und eignet sich in der Saison von Mitte Dezember bis Mitte April bestens für den Wintersport. Auf Grund der Nähe zur Küste ist es im April auch möglich, den Vormittag beim Skifahren zu verbringen und am Nachmittag dagegen ein Bad im warmen Mittelmeer zu genießen. Die besonderen geographischen und klimatischen Begebenheiten in Antalya erlauben außerdem vielfältige Outdoor-Aktivitäten wie etwa Schwimmen, Rafting, Wasserski und Segeln sowie Bergsteigen oder auch die Erforschung von Höhlen.
In Antalya haben zahlreiche Religionen und Kulturen ihre Spuren hinterlassen: So sind etwa die Festungen im Bezirk Kaleiçi ein gemeinsames Erbe von Römern,
Byzantinern Seldschuken und Osmanen, die im Laufe der Jahrhunderte das Stadtbild prägten. Im Stadtzentrum Antalyas befindet sich das Minarett der Yivli Minare Moschee, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde und heute das Wahrzeichen von Antalya ist. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören außerdem zahlreiche antike Städte wie etwa das religiöse Zentrum Xanthos oder das römische Olympos, welches vermutlich im 2. Jahrhundert nach Christus entstanden ist. Diese und noch andere antike Stätten kann man auf dem “Lykischen Weg” besichtigen, der zu den zehn besten Weitwanderwegen der Welt zählt. Der Weg führt auch an der Stadt Demre, der versunkenen Stadt Kekova und den Myra-Ruinen vorbei. Zu den Ruinen zählen unter anderem Felsgräber aus lykischer Zeit, ein Theater aus der römischen Zeit und die St. Nikolaus-Kirche, die aus der byzantinischer Zeit stammt. Ein kurzer, gemütlicher Spaziergang bietet sich dagegen im Botanischen Garten von Antalya mit seinen Teehäusern an.
Dass Antalya nicht nur von der Vergangenheit lebt, zeigt das blühende Kulturleben, das unter anderem zahlreiche Festivals hervorgebracht hat. Dazu gehören das Oper- und Ballet-Festival im antiken Aspendos-Theater und auch das Altin Portakal Film Festival, welches das türkische Kino international fördern soll. Die bekannte Herakles-Statue ist, dreißig Jahren nachdem sie gestohlen wurde, nun wieder zurück in der Türkei und kann im Antalya-Museum besichtigt werden. Mit der traditionellen Ess- und Trinkkultur der Region kann man sich in Ulupinar vertraut machen: Das kleine Bergdorf mit seinen unzähligen Restaurants ist ein beliebtes Ausflugsziel und wird auf Grund der schönen Lage als die “Türkische Schweiz” bezeichnet. Auch in Sachen Lifestyle hat Ulupinar etwas zu bieten: In der Yoga-Schule des Myland Nature Hotels wird Entspannung trainiert. Von seiner alternativen Seite zeigt sich Antalya mit Kadir’s Baumhäusern, die den Urlaub in der Provinz zu einem besonderen Erlebnis machen.
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Haben wir Ihre Reiselust geweckt?
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