11_2011_Kalifornien
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Naturwunder und Nationalparks
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Die Juwelen der kalifornischen Natur 

von DuMontReise.de

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Quelle: ©iStockphoto.com/Pgiam

Am Höchsten, am Größten, am Heißesten: Die Naturschönheiten Kaliforniens lassen sich mit zahlreichen Superlativen ausstatten. Um sie für die Nachwelt zu bewahren, werden sie allesamt in Nationalparks geschützt. Unter ihnen befinden sich der Yosemite und der Joshua Tree National Park, die bekanntesten und beliebtesten in den USA – zu Recht zwei weitere Superlative!

©Visit California/Andreas Hub Dem Naturforscher John Muir (1838 – 1914) ist es zu verdanken, dass so viele der amerikanischen Naturschauspiele auch heute noch zu sehen sind und nicht der Industrialisierung zum Opfer gefallen sind. Auf seine Einladung hin besuchte der damalige amerikanische Präsident Theodore Roosevelt den Einzelgänger 1903 in Yosemite und ging mit ihm auf eine mehrtägige Campingtour. Überwältigt von den Naturschönheiten seines eigenen Landes, war Roosevelt alsbald von der Bedeutung des Natur- und Landschaftschutzes überzeugt und wies Yosemite als Nationalpark aus. Weitere sollten folgen – und heute hat Kalifornien die schönsten Nationalparks der USA, alle völlig verschieden und jeder für sich ein Paradies.

Die beliebtesten Nationalparks Kaliforniens

Ein Besuch im Yosemite Nationalpark ist für jeden naturverbundenen Kalifornien-Reisenden obligatorisch. Der Wasserfall Yosemite Falls ist ein gewaltiges Naturspektakel, Wanderfreudige bezwingen den Berg “Half Dome”, das 2.696 Meter hohe Wahrzeichen des Nationalparks, und Kletterer kennen und lieben den 1.000 Meter hohen Monolithen “El Capitan”, auf dem die deutschen Huber-Brüder ihren Rekord im Speedclimbing aufgestellt haben. Übernachten lässt es sich äußerst stilvoll und zentral mitten im Park im Ahwanee-Hotel, das perfekt in die Naturlandschaft eingebaut ist.

Sehr zu empfehlen ist auch der Joshua Tree Nationalpark mit seinem Wüstenklima und den einzigartigen Joshua Trees, einer Palmenart, die bis zu 1000 Jahre alt werden kann. Hier sollte der Urlauber unbedingt nach Cottonwood Spring fahren, einer von Menschenhand angelegten Oase mit einem Spa-Hotel, in dem man sich nach einem langen und staubigen Tag in der Wüste entspannen kann.

Die Baumgiganten

©Visit California/iStockphoto Der höchste Baum der Erde steht im Redwood Nationalpark im Tall Tree Cove, inmitten weiterer immens hoher Bäume, von denen einige so breit wie zwei LKWs sind. An der “Avenue of the Giants” ist es besser, sein Auto stehen lassen, um die Gegend um die Baumriesen zu Fuß erkunden. Das Städtchen Crecent City am Ende der Fahrt durch das Gebiet der Redwoods ist mit zahlreichen guten Hotels ideal für eine Übernachtung.

Nur wenige Orte weltweit sind heißer als das Death Valley im Death Valley Nationalpark; in den Sommermonaten hat es hier zwischen 45 bis 48° Celsius. Im Winter hingegen liegen die Temperaturen bei angenehmen 15 bis 25°C und ermöglichen so spannende Wandertouren.

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