Schon 1871 schrieb John Muir, der erste Naturschützer der USA: „Gott hat für diese Bäume gesorgt, sie vor Sturm und Flut bewahrt, aber er kann sie nicht vor Verrückten bewahren. Nur Uncle Sam kann das.“ Die Regierung der Vereinigten Staaten nahm sich diese Worte zu Herzen, und heute gibt es in den USA insgesamt 53 Nationalparks. Zahlreiche Wildtiere und Pflanzen, die ohne diese Schutzmaßnahmen wahrscheinlich schon ausgestorben wären, haben in den Parks eine wunderschöne Heimat gefunden.
Besonders viele Schutzgebiete befinden sich im Westen der USA. Die schönsten und interessantesten Nationalparks können Naturliebhaber in einer 14tägigen Selbstfahrer Rundreise entdecken.
Am Fuße der Rocky Mountains liegt Denver, das neben zahlreichen anderen Superlativen (größte Brauerei, größte Glockensammlung, die am höchsten gebildete Bevölkerung) auch einer der sonnigsten Orte der USA ist. Der nahe gelegene Rocky-Mountain-Nationalpark verfügt über ein weitreichendes Netz an Wanderwegen und gewährt tiefe Einblicke in die alpine Tier- und Pflanzenwelt. Die Reise führt anschließend nach Utah in den Arches-Nationalpark, der berühmt ist für seine über 2.000 natürlichen Sandsteinbögen, die besonders im Abendlicht wie magisch leuchten. Danach geht es in den Canyonlands-Nationalpark mit seinen hohen Tafelbergen und Steinsäulen und weiter nach Mesa Verde in Colorado.
Der Mesa-Verde-Nationalpark ist der kulturhistorisch bedeutsamste Nationalpark der Vereinigten Staaten und der einzige, der zum Schutz eines archäologischen Ortes eingerichtet wurde: Die Felsklippenwohnungen der Anasazi-Indianer versetzen heute noch Forscher in Staunen. Ein Stück weiter, im Monument Valley, findet der Besucher ein Stück Hollywood, denn die imposanten Sandstein-Monolithe dienten schon mehrfach als Filmkulisse – sie sind die wohl bekannteste Westernlandschaft der USA. Als Geheimtipp für Fotografen gilt der Upper Antelope Canyon am Lake Powell, unweit des Grand-Canyon-Nationalparks: Durch Erosion haben sich aus dem rotem Sandstein bizarre Formen gebildet, die die Sonne zur Mittagszeit in wunderschönen Farben zum Glühen bringt.
Den Grand Canyon mit Worten zu beschreiben ist schlicht unmöglich, man muss diesen magischen Ort bereist haben, um sich ein Bild von seiner atemberaubenden Schönheit zu machen. Nicht umsonst zählt der Grand Canyon zu den großen Naturwundern der Erde! Schlagartig zurück zur Zivilisation findet der Urlauber dann in Las Vegas, der Glitzermetropole mitten in der Wüste Nevadas. Weiter geht die Reise durch das Death Valley, einem der trockensten Orte der Welt und gleichzeitig dem tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre, der fast 90 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Letzter Zwischenstopp ist die malerische Westernstadt Lone Pine, bevor die 14-Millionen-Stadt Los Angeles, das Ziel dieser Tour, erreicht ist. Von hier ab bietet MEIER’S WELTREISEN denjenigen, die noch keine Lust haben, die Heimreise anzutreten, einen Anschlussaufenthalt auf Hawaii, der Insel des ewigen Sommers, an.
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