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Biarritz liegt zu Füßen der Pyrenäen – und zugleich liegen der 30.000-Einwohner-Stadt viele Fans aus ganz Europa zu Füßen. Schließlich handelt es sich bei der baskischen Stadt seit jeher um das mondänste Seebad Südwestfrankreichs.
Seine Berühmtheit verdankt es seinen beeindruckenden Felsen und Klippen, an
denen sich die Wellen des Atlantiks brechen, ferner dem malerischen Hafen, den parkähnlich angelegten Gärten und den herrlichen Stränden. Zwei Casinos, etliche luxuriöse Hotels und mehrere Golfplätze im näheren Umkreis zeugen vom internationalen Rang des Badeortes. Über Jahrhunderte hinweg erholten sich in der „Königin der Seebäder“ Berühmtheiten, etwa Napoleon III, Frank Sinatra und Alexandre Dumas.
Doch nicht nur die Schönen und Reichen genießen die Sonne am Strand der Stadt. Biarritz hat sich in den vergangenen 40 Jahren zum größten europäischen Surfgebiet entwickelt – mit entsprechendem Publikum. Jedes Jahr locken hervorragende Windverhältnisse, meterhohe Wellen und die überdurchschnittlich lang scheinende Sonne Tausende von Surfern aus der ganzen Welt an. Ein besonderes Highlight ist dabei das große jährlich stattfindende Surf-Festival.
Wer eher auf steingewordene Kultur setzen will: Biarritz besticht mit einem hübschen Stadtbild und etlichen sehenswerten Bauwerken. Zum Ensemble gehören auch orthodoxe Kirchen, byzantinische Kapellen, mittelalterliche Villen im Art Déco Stil – kurz ein außergewöhnliches architektonisches Erbe.
Ein außergewöhnlich schönes Museum stellt hingegen das weitbekannte Musée de la Mer dar, eine der besten Adressen für Meeresforschung überhaupt. Das Seehundbecken und die Haifischgrotte entzücken nicht nur Wissenschaftler, sondern vor allem das Publikum, das in Scharen herbeiströmt. Dieses kommt auch im Untergeschoss auf seine Kosten, wo mehrere Aquarien die besonders reichhaltige Fauna aus dem Golf von Biskaya zeigen. Wer schon mal so nah am Wasser ist, sollte auch den unweit des Museums gelegenen „Jungfrauenfelsen“ besuchen. Das Felsriff in der Nähe des Fischerhafens, auf dem sich eine Statue der Maria erhebt, ist das Wahrzeichen der Stadt, komplett von Klippen umgeben und nur über eine Fußgängerbrücke erreichbar, die Gustave Eiffel konstruiert hat.
Eine schöne, sanft ansteigende, von Tamarisken beschattete Strandpromenade führt am Festland weiter Richtung Norden, zum Felsen Rocher du Basta und zur
Grande Plage. Ein lohnenswertes Ziel – denn dieser „Große Strand“, über dem sich das ehrwürdige städtische Casino erhebt, ist der mondänste von Biarritz. Früher war er nur den kühnsten Schwimmern vorenthalten, weshalb er immer noch gerne „Plage des Fous“, der Strand der Verrückten, genannt wird. Nördlich von der Grande Plage grenzt übrigens der Plage Miramar an – auch sehr schön. Unweit davon befindet sich schließlich das Institut de Thalassotherapie. Biarritz genießt auch auf diesem Feld einen hervorragenden Ruf.
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