07_2010_Oman
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Lebendige Kultur
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Auf Basaren und Festen 

von DuMontReise.de

Bild 5_06_2011_Oman
Quelle: © Ministry of Tourism, Sultanate of Oman

Als Besucher spürt man die Geschichte Omans als quirliges Handelsland noch heute: Ob beim Essen, der Mode, der Musik oder der Architektur – überall steckt ein wenig der unterschiedlichen Kulturen Ostafrikas, Indiens und des Fernen Ostens.

Wahres Einkaufserlebnis

Wie in alten Zeiten werden auch heute auf zahlreichen Basaren das in der Antike teure Luxusgut Weihrauch, die Krummdolche Khanjar, die mit Ornamenten verzierte Kappe Kumma und bunte, parfümierte Stoffe angeboten. Die Omanis kaufen all diese Güter auch heute noch für ihren alltäglichen Gebrauch, schließlich wickeln sich Frauen gerne in ihre Abayas, bodenlange Gewänder, die mit wohlriechenden Essenzen getränkt wurden. Obwohl die großen Shoppingzentren, wie das „Muscat City Centre“ nicht mit denen des Nachbarlandes Vereinigte Arabische Emirate vergleichbar sind, bereiten genau solche auf der Straße stattfindenden Märkte ein besonderes Vergnügen.

Feste feiern

Geschlossen haben sie, abgesehen von der Mittagszeit, nur an ganz speziellen Feiertagen. Der höchste in Oman ist der 18. und 19. November, wenn der Geburtstag des Staatsoberhauptes Sultan Qaboos gefeiert wird. © Ministry of Tourism, Sultanate of Oman Auch seine Krönung am Renaissance Day wird gebührend begangen, daneben sind das Hammelfest Id al-Adha, das Islamisches Neujahrsfest Al-Hijra, Mohammeds Geburtstag Maulid und natürlich Ramadan spezielle Festtage. Zum Mitfeiern eignet sich das 22 Tage andauernde „Muscat Festival“, bei dem die omanische Kultur, Geschichte und Tradition bejubelt wird. Für alle Partywütigen empfiehlt sich daneben die englischsprachige Zeitschrift „Oman Today“, die kostenlos in Geschäften ausliegt und einen Überblick über das Angebot ermöglicht. Immer angesagt sind die Discos „The Cellar“ im Radisson Hotel und „Rock Bottom“ nahe Crowne Plaza in Maskat.

Typisch omanisches Essen

In der Hauptstadt gibt es zudem die größte Auswahl an Restaurants: Das Angebot geht von einfachen, aber meist guten Restaurants, Imbissbuden und Kaffeehäusern bis zu spezialisierten Gaststätten. Überall gilt, dass einige der landestypischen Speisen vielleicht für europäische Augen nicht besonders appetitlich aussehen – aber sie schmecken gut! Omanisches Essen besteht zu großen Teilen aus Reis, Schaf- und Lammfleisch, Huhn Gurken, Tomaten und das zu jeder Mahlzeit gereichte Fladenbrot. Einheimische Gerichte sind beispielsweise Shoowa (ein Lammgericht gebacken mit Dattelbrei in Bananen- und Palmenblättern), Kabsa (ein mit Reis und Mandeln gefülltes Schaf) sowie Datteln in allen Variationen zum Dessert. Getrunken wird schwarzer Tee, da Alkohol zu teuer ist.

Architektonischer Augenschmaus

© Ministry of Tourism, Sultanate of Oman Ein echter Augenschmaus ist die omanische Architektur, die ebenfalls von zahlreichen Einflüssen der Inder, Indonesier, Araber, Ostafrikaner und auch Franzosen geprägt ist. Innen und außen sehenswert ist beispielsweise das Museum Bait Al-Zubair in Maskat, in dem traditionelle Objekte wie Schmuck, Kostüme und Dosen ausgestellt sind. Während hier fleißig Bilder geknipst werden dürfen, gilt an Polizei-, Militär- und Grenzstationen sowie in religiösen Bauwerken: Fotografieren strengstens verboten!

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Auch wenn wir wissen, dass Sindbads Abenteuer die Erfindung eines Märchenerzählers sind – die Kulissen des Geschehens entsprechen der Wirklichkeit. Und einen Teil davon kann man heute noch in Oman entdecken. Denn von allen Staaten der Arabischen Halbinsel besitzt das Sultanat noch am meisten von dieser altarabischen Atmosphäre. Oman ist eines der schönsten Reiseländer der Welt – ausgezeichnet durch intensive Naturschönheit, vielfältige Landschaften, endlos lange Sandstrände, Sonne das ganze Jahr über, gastfreundliche Menschen, reiche Kultur, faszinierende Architektur und einzigartige Basare.

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